Stötten am Auerberg

Die Daten von Stötten a. Auerberg:
Bundesland: Bayern
Höhe: 733m ü. NN
Fläche: 40,75km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87675
Vorwahl: 08349
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.stoetten.de

Die Gemeinde Stötten, an der westlichen Seite des 1 056 Meter hohen Auerberges gelegen, hat erfreulicherweise ihren ländlich-dörflichen Charakter behalten. Die Pflege von Tradition und Kultur hat hier einen hohen Stellenwert, ein reges Vereinsleben blüht. Der ursprüngliche Bau der sehenswerten katholischen Rokoko-Pfarrkirche St.Peter und Paul wude bereits 1314 erwähnt. Der markante Auerberg hat schon die Römer veranlaßt sich dort niederzulassen. Erdwälle und Spuren einer Siedlung sind auf dem sogenannten Kirch- und Schloßberg zu finden. Allerdings blieben sie nicht lange dort oben, vermutlich war es ihnen zu kalt! Hier oben steht auch die Kirche St.Georg, deren Sattelturm romanisch ist. Der dreiseitige Choranbau wurde 1497 vollendet. Die Kirche besitzt eine sehenswerte, reichhaltige Ausstattung. Nach Besteigen des Turmes hat man von der Platform aus einen atemberaubenden Blick auf die Alpen. Von den Allgäuer Alpen über die Ammergauer Berge bis zum Wettersteinmassiv kann man sehen. Wer genauer hinblickt, erkennt Schloß Neuschwanstein, die Türme der Wieskirche usw. Es ist auch ein ausgedehntes Radwegenetz vorhanden, das zu Touren nach Marktoberdorf, durch das Stöttener Moos mit der interessanten Flora und Fauna, an den Forggensee und viele andere Ziele einlädt.

Lindenberg

Die Daten von Lindenberg:
Bundesland: Bayern
Höhe: 764m ü. NN
Fläche: 11,85km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau, Bodensee
Postleitzahl: 88161
Vorwahl: 08381
Kfz-Kennzeichen: LI
Internetseite: www.lindenberg.de

Der Höhenluftkurort Lindenberg wurde bereits 857 als Besitz des schweizer Klosters St. Gallen erwähnt. An die Habsburger kam der Ort 1523. Im 18. Jahrhundert mauserte sich Lindenberg zu einem bedeutenden Zentrum der Hutindustrie. Das Know-How für die Herstellung von Strohhüten kam ursprünglich aus Italien. Schließlich gab es 1885 in dem Ort 23 Hutfabriken. Ein Hutmuseum erinnert an die Blütezeit dieser Industrie. Dort befinden sich Arbeitsplätze der ‘Huterer‘ mit allen notwendigen Gerätschaften (etwa um 1900). Die Hüte aus Weizenstroh, die man seinerzeit für die Kaiserliche Marine herstellte, nahmen ihren Weg um die ganze Welt.
Ach ja, dann gibt es noch eine große Käsefabrik, mittlerweile der prominenteste Arbeitgeber Lindenbergs.
Übrigens verfügte Lindenberg 1893 schon vor der Landeshauptstadt München über elektrische Straßenbeleuchtung! Die Neubarocke Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul beherrscht das Ortsbild. Die 1764-1796 errichtete Aureliuskirche steht auf mittelalterlicher Basis.

Oberstaufen

Die Daten von Oberstaufen:
Bundesland: Bayern
Höhe: 791m ü. NN
Fläche: 125,84km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Postleitzahl: 87534
Vorwahl: 08386
Kfz-Kennzeichen: OA
Internetseite: www.oberstaufen.de

Die Metamorphose, die aus dem Jahr 868 erstmals genannten schlichten Dorf ein Bad mit hunderten von gastronomischen Betrieben machte, ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack. Ist es da ein Wunder, daß kaum noch dörfliche Relikte zu finden sind? Oberstaufen erhielt 1453 Marktrecht, war bis 1564 im Besitz der Grafen von Montfort, anschließend der von Königsegg. Im Jahre 1804 kam Oberstaufen zu Österreich, 1806 zu Bayern. Die im neugotischen Stil erbaute Stadtkirche St. Peter und Paul, die 1858-1862 errichtet wurde, besitzt eine beeindruckende Kreuzigungsgruppe aus der Frührenaissance. Die Kirche St. Bartolomäus in Zell und die spätgotische Johanniskirche in Thalkirchdorf sind ebenfalls sehenswert. Es gibt auch ein Heimatmuseum (’Beim Strumpfar‘) und ein Bauernhausmuseum. Das Anwendungsangebot des Kurortes umfaßt Kneipp-, Schroth- und andere Kuren. Hinzu kommen Fitnessprogramme, die ärztlich überwacht werden. Außerdem ist Oberstaufen auch noch ein bedeutender Wintersportort.