Erstellt am 20.07.2009 22:59 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Aureliuskirche, Habsburger, Höhenluftkurort, Huterer, Hutindustrie, Hutmuseum, Kaiserliche Marine, Käsefabrik, Lindenberg, St. Gallen, St. Peter und Paul
| Die Daten von Lindenberg: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
764m ü. NN |
| Fläche: |
11,85km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Lindau, Bodensee |
| Postleitzahl: |
88161 |
| Vorwahl: |
08381 |
| Kfz-Kennzeichen: |
LI |
| Internetseite: |
www.lindenberg.de |
Der Höhenluftkurort Lindenberg wurde bereits 857 als Besitz des schweizer Klosters St. Gallen erwähnt. An die Habsburger kam der Ort 1523. Im 18. Jahrhundert mauserte sich Lindenberg zu einem bedeutenden Zentrum der Hutindustrie. Das Know-How für die Herstellung von Strohhüten kam ursprünglich aus Italien. Schließlich gab es 1885 in dem Ort 23 Hutfabriken. Ein Hutmuseum erinnert an die Blütezeit dieser Industrie. Dort befinden sich Arbeitsplätze der ‘Huterer‘ mit allen notwendigen Gerätschaften (etwa um 1900). Die Hüte aus Weizenstroh, die man seinerzeit für die Kaiserliche Marine herstellte, nahmen ihren Weg um die ganze Welt.
Ach ja, dann gibt es noch eine große Käsefabrik, mittlerweile der prominenteste Arbeitgeber Lindenbergs.
Übrigens verfügte Lindenberg 1893 schon vor der Landeshauptstadt München über elektrische Straßenbeleuchtung! Die Neubarocke Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul beherrscht das Ortsbild. Die 1764-1796 errichtete Aureliuskirche steht auf mittelalterlicher Basis.
Erstellt am 20.07.2009 22:41 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Bauernhausmuseum, Bayern, Beim Strumpfar, Frührenaissance, Grafen von Montfort, Heimatmuseum, Johanniskirche, Kreuzigungsgruppe, Kurortes, Oberstaufen, Österreich, St. Bartolomäus, St. Peter und Paul, Thalkirchdorf
| Die Daten von Oberstaufen: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
791m ü. NN |
| Fläche: |
125,84km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Oberallgäu |
| Postleitzahl: |
87534 |
| Vorwahl: |
08386 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OA |
| Internetseite: |
www.oberstaufen.de |
Die Metamorphose, die aus dem Jahr 868 erstmals genannten schlichten Dorf ein Bad mit hunderten von gastronomischen Betrieben machte, ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack. Ist es da ein Wunder, daß kaum noch dörfliche Relikte zu finden sind? Oberstaufen erhielt 1453 Marktrecht, war bis 1564 im Besitz der Grafen von Montfort, anschließend der von Königsegg. Im Jahre 1804 kam Oberstaufen zu Österreich, 1806 zu Bayern. Die im neugotischen Stil erbaute Stadtkirche St. Peter und Paul, die 1858-1862 errichtet wurde, besitzt eine beeindruckende Kreuzigungsgruppe aus der Frührenaissance. Die Kirche St. Bartolomäus in Zell und die spätgotische Johanniskirche in Thalkirchdorf sind ebenfalls sehenswert. Es gibt auch ein Heimatmuseum (’Beim Strumpfar‘) und ein Bauernhausmuseum. Das Anwendungsangebot des Kurortes umfaßt Kneipp-, Schroth- und andere Kuren. Hinzu kommen Fitnessprogramme, die ärztlich überwacht werden. Außerdem ist Oberstaufen auch noch ein bedeutender Wintersportort.