Mit Kneipp fit in den Sommer

Kneippwoche in Oberstdorf vom 20. Juni bis 25. Juni 2010

„Alles, was wir brauchen, um gesund zu bleiben, hat uns die Natur reichlich geschenkt“, so die Philosophie von Sebastian Kneipp. Der Begründer einer ganzheitlichen Lebensweise und komplexen Naturheilverfahren erkannte schon früh, dass man nicht viel benötigt, um fit und gesund zu bleiben. Dies können Teilnehmer der Oberstdorfer Kneippwoche gleich selbst ausprobieren. Der Kneippverein Oberstdorf bietet vom 20. bis zum 15. Juni 2010 ein buntes Programm zum mitmachen und ausprobieren. Gäste und Oberstdorfer Einwohner sind herzlich eingeladen, sich näher mit den Lehren von Sebastian Kneipp auseinanderzusetzen und gezielt ihre Gesundheit zu fördern. Neben aktiven Elementen stehen Vorträge sowie hilfreiche Tipps und Tricks für ein natürliches, gesundes Leben auf dem Programm. „Hallo-Wach-Gymnastik“ mit Tautreten und Begehung des Barfußparcours, „Wecken der Lebensgeister“ mit Qigong-Übungen, geistige und körperliche Energie durch Hatha-Joga erwartet die Teilnehmer ebenso wie die Prävention von Wirbelsäulenbeschwerden durch Nordic Walking. Alle Veranstaltungen der Kneippwoche sind für Oberstdorfer Gäste mit Allgäu-Walser-Card und Oberstdorfer Einwohner gratis.

Informationen zum Programmablauf gibt es im Internet unter www.oberstdorf.de/kneippwoche

Oy-Mittelberg

Die Daten von Oy-Mittelberg:
Bundesland: Bayern
Höhe: 929m ü. NN
Fläche: 60,24km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Postleitzahl: 87466
Vorwahl: 08366
Kfz-Kennzeichen: OA
Internetseite: www.oy-mittelberg.de

Anwendungen nach dem berühmten Pfarrer Sebastian Kneipp können in dem Kneipp-Luftkur-Doppelort ‘genossen’ werden. Die ersten ‘Sommerfrischler’ kamen übrigens bereits zu Beginn des 20. Jahrhs. in die 1182 beziehungsweise 1227 schon erwähnten Orte. Diese waren Stationen an der alten Salzstraße, die von Tirol zum Bodensee führte. Abgesehen von der herrlichen Landschaft gibt es drei sehenswerte Gotteshäuser. Da wäre zuerst einmal die gotische Pfarrkirche St.Michael in Mittelberg von 1335, die 1769 barockisiert wurde. Sie enthält sehenswerte Fresken, sowie ein wertvolles Gemälde (1769) von Franz Anton Zeiller, der aus Reutte in Tirol stammte. In dem östlich gelegenen Maria-Rain steht die Wallfahrtskirche Zu unserer Lieben Frau, aus dem Jahr 1496, die im 17. und 18. Jahrhundert Umbauten erfuhr. Die ursprünglich gotische Pfarrkirche St.Peter und Paul liegt westlich, in Petersthal. Sie wurde 1699 und 1755 barockisiert. Neben den sehenswerten Deckenfresken gibt es auch noch eine wertvolle Prozessionsfigur von etwa 1310, die Jesus Christus auf dem Palmesel darstellt.

Bad Grönenbach

Die Daten von Schwangau:
Bundesland: Bayern
Höhe: 718m ü. NN
Fläche: 42,03km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Postleitzahl: 87730
Vorwahl: 08334
Kfz-Kennzeichen: MN
Internetseite: www.bad-groenenbach.de
Wappen Bad Grönenbach
Wappen Bad Grönenbach.
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Originaldatei: http://de.wikipedia.org

Bad Grönenbach ist seit 1996 da jüngste Kneippheilbad in Deutschland. Kein Wunder, denn kein geringerer als Sebastian Kneipp verdiente sich hier in jungen Jahren (1842-1843) als Knecht etwas dazu, um den Abendunterricht beim Kaplan finanzieren zu können. Der Ort am ‘grünen Bach‘ gehörte zum Fürststift Kempten. Die Herren von Rothenstein errichteten um 1280 die Burg. 1482 wurden die Herren von Pappenheim Burgbesitzer. Im Bauernkrieg wurde die Burg 1525 beschädigt, aber wieder instandgesetzt. Die Fugger von Kirchberg-Weißendorn erbten 1612 die Burg und bauten sie zu einem Schloß aus. Ab 1803, nach der Annektion durch den Bayerischen Staat, war ein Landgericht dort untergebracht, anschließend diente das Gebäude als Sonderschulheim und Heim für geistig behinderte Erwachsene, bis die Marktgemeinde das Schloß 1996 schließlich erwarb. Bereits 1136 wurde die dreischiffige romanische Basilika St. Philipp und Jakob geweiht. Man baute sie später zu einer spätgotischen Hallenkirche um und barockisierte sie im 17. Jahrh. Im 19.. Jahrh. versuchte man sich im neugotischen Stil, um sie schließlich 1967-1968 wieder in eine Hallenkirche umzuwandeln. Zur Kirche gehören übrigens bemerkenswerte Grabdenkmäler aus dem 15-18. Jahrh. Außer der schönen Landschaft gibt es moderne Kureinrichtungen.