Erstellt am 21.04.2009 09:53 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Brüder Dominikus und Baptist Zimmermann, Buxheim, Einsiedlerorden, gotisch, Iller, Kartäuser, Klosterbereich, Klosterkirche, Mönche, Museum, Orden, Pfarrkirche, Reichskartause, Säkularisation, Schweigegelöbnis, Stammkloster, Unserer Lieben Frau
| Die Daten von Buxheim: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
495m ü. NN |
| Fläche: |
22,5km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Eichstätt |
| Postleitzahl: |
85114 |
| Vorwahl: |
08458 |
| Kfz-Kennzeichen: |
EI |
| Internetseite: |
www.buxheim.eu |
Nicht weit von Memmingen entfernt liegt das Städtchen Buxheim an der Iller. Dort befindet sich die ehemalige Reichskartause (nach dem Stammkloster im Tal von La Chartreuse, Frankreich, 1084 von Bruno von Köln gegründet), die von 1548 bis zur Säkularisation 1803 bestand. Der Einsiedlerorden der Kartäuser hatte strenge Ordensregeln. Die Mönche mußten ein Schweigegelöbnis ablegen und lebten in Einzelhäuschen. Über die Eigenarten und die Geschichte dieses bemerkenswerten Ordens kann man sich im Museum informieren, das sich im ehemaligen Klosterbereich befindet. Die berühmten Brüder Dominikus und Baptist Zimmermann gaben der gotischen Klosterkirche aus dem frühen 15. Jahrh. im 18. Jahrhundert ein barockes Aussehen und statteten sie innen prunkvoll aus. Die Pfarrkirche “Unserer Lieben Frau” ist ebenfalls das Werk der umtriebigen Brüder.
Erstellt am 05.04.2009 09:39 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alpen, Augsburger Bischöfe, Barockkirche, Ettwieser Weiher, Fürstbischöfe, gotische, II. Bayerische Musikakademie, Industriestandort, Jagdschloß, Johann Georg Fischer, Kuhstallweiher, Marktoberdorf, Marktrecht, Maschinen, Mittelalter, Ostallgäu, Pfarrkirche, Verwaltungssitz
| Die Daten von Marktoberdorf: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
727–790m ü. NN |
| Fläche: |
95,25km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Ostallgäu |
| Postleitzahl: |
87616 |
| Vorwahl: |
08342 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OAL |
| Internetseite: |
www.marktoberdorf.de |
Man sieht es Marktoberdorf auf den ersten Blick nicht an, daß das Städtchen ein bedeutender Industriestandort für landwirtschaftliche Maschinen ist. Außerdem befindet sich in der Stadt seit 1963 auch noch der Verwaltungssitz des Landkreises Ostallgäu. Gleich südlich von Marktoberdorf hat man, so das Wetter mitspielt, einen sagenhaften Blick auf das beeindruckende Panorama der Alpen. Von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung zu den beliebten Badeplätzen am Kuhstallweiher und Ettwieser Weiher. Seit dem Mittelalter hatten die Fürstbischöfe von Augsburg in Markt Oberdorf das sagen (1453 Marktrecht). An alten Gebäuden ist vor allem die herrliche, ehemals gotische Barockkirche Hl. Kreuz und St. Martin hervozuheben. Der Pfarrkirche wurde 1732-1738 von dem berühmten Baumeister Johann Georg Fischer ihre heutige Form verliehen. Das direkt neben der Pfarrkirche stehende ehemalige Jagdschloß der Augsburger Bischöfe wurde ebenfalls nach Plänen Fischers errichtet. Seit 1985 befindet sich dort die II. Bayerische Musikakademie. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Alte Rathaus wurde 1723 umgebaut. Sehenswert sind auch das Stadtmuseum und das Riesengebirgsmuseum.
Erstellt am 17.03.2009 09:11 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Altstadt, Archäologische Park Cambodunum, Benediktinerklosterkirche, gallo-römisch, Kempten, Pfarrkirche, St. Lorenz, Tempelbezirk, Therme, Weberzunfthaus
| Die Daten von Kempten: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
674m ü. NN |
| Fläche: |
63,29km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Kreisfreie Stadt |
| Postleitzahl: |
87435, 87437, 87439 |
| Vorwahl: |
0831 |
| Kfz-Kennzeichen: |
KE |
| Internetseite: |
www.kempten.de |
Das Zentrum des Allgäus ist Kempten, das doch tatsächlich schon von dem berühmten griechischen Geographen und Historiker Strabon (ca. 64/63 v. bis etwa 20 n.Chr.) erwähnt wurde. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang der Archäologische Park Cambodunum (römischer Name Kemptens), hoch über der Stadt, mit seinem gallo-römischen Tempelbezirk und den Thermen. Den Tempelbezirk hat man in den vergangenen Jahren vorbildlich restauriret. Dort kann man sich informieren, was die Römer unter gepflegter Wohnkultur verstanden. Der Besucher sollte auch nicht versäumen die Altstadt mit dem Rathaus von 1474, dem ehemalige Weberzunfthaus, der beeindruckender Pfarrkirche (ehemalige Benediktinerklosterkirche) St. Lorenz und der ehemaligen fürstäbtlichen Residenz zu besichtigen. Außerdem gibt es in der Stadt einige sehenswerte Museen.