Lechbruck

Die Daten von Lechbruck:
Bundesland: Bayern
Höhe: 735m ü. NN
Fläche: 17,25km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 86983
Vorwahl: 08862
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.lechbruck.de

Lechbruck, der beliebte Erholungsort, liegt am Oberen Lechsee im Auerbergland. Der Ort war über Jahrhunderte berühmt wegen seiner Flößer. Da verwundert es nicht, daß mitten im Ort das Flößermuseum mit interessanten Exponaten steht. Das Gebäude wurde zwischen 1645 und 1646 vermutlich von Flößern errichtet, denn das Wasser des Lechs führte einst praktisch an der Haustüre vorbei. Hier lag ein Floßbindeplatz. Die Pfarrkirche Mariae Heimsuchung, im frühklassizistischen Stil zwischen 1786 und 1790 errichtet, ist ebenfalls sehenswert. Ein Muß für jeden Gast ist der Besuch des nahegelegenen Auerberges (1 055 Meter), den die Römer mit Befestigungen versehen hatten. Vom Dach der gotischen Kirche St. Georg (ca. 1497 erbaut) hat man einen einmaligen Blick auf das Alpenpanorama. Der benachbarte Pfaffenwinkel verspricht Kultur pur.

Allgäuer Schafkopfmeisterschaft

Spielszene Gewinner der Schafkopfmeisterschaft

Spielszene Gewinner der Schafkopfmeisterschaft

Am Samstag, 2. Januar 2010 wird die Ostallgäuer Gemeinde Stöttwang wieder zum Mekka für alle Schafkopffreunde. In der Gemeindehalle werden einige hundert Kartenspieler zur traditionellen Allgäuer Schafkopfmeisterschaft erwartet. Gespielt werden ab 13:30 Uhr zwei Runden zu je 30 Spielen.

Der Sieger erhält 500 Euro, die Platzierten können sich über 250, 150, 100 und 50 Euro freuen. Jeder Spieler mit mehr als 10 Pluspunkten bekommt ebenfalls einen Geldpreis. Die Startgebühr beträgt 13 Euro.

Wer es dann “noch einmal wissen will”, der kann ab 18.30 Uhr beim Superschafkopf einen Tausender gewinnen. Gespielt werden hier drei Runden, von denen die beiden besten gewertet werden.

Quelle: BAUER-VERLAG GmbH

Marktoberdorf

Die Daten von Marktoberdorf:
Bundesland: Bayern
Höhe: 727–790m ü. NN
Fläche: 95,25km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87616
Vorwahl: 08342
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.marktoberdorf.de

Man sieht es Marktoberdorf auf den ersten Blick nicht an, daß das Städtchen ein bedeutender Industriestandort für landwirtschaftliche Maschinen ist. Außerdem befindet sich in der Stadt seit 1963 auch noch der Verwaltungssitz des Landkreises Ostallgäu. Gleich südlich von Marktoberdorf hat man, so das Wetter mitspielt, einen sagenhaften Blick auf das beeindruckende Panorama der Alpen. Von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung zu den beliebten Badeplätzen am Kuhstallweiher und Ettwieser Weiher. Seit dem Mittelalter hatten die Fürstbischöfe von Augsburg in Markt Oberdorf das sagen (1453 Marktrecht). An alten Gebäuden ist vor allem die herrliche, ehemals gotische Barockkirche Hl. Kreuz und St. Martin hervozuheben. Der Pfarrkirche wurde 1732-1738 von dem berühmten Baumeister Johann Georg Fischer ihre heutige Form verliehen. Das direkt neben der Pfarrkirche stehende ehemalige Jagdschloß der Augsburger Bischöfe wurde ebenfalls nach Plänen Fischers errichtet. Seit 1985 befindet sich dort die II. Bayerische Musikakademie. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Alte Rathaus wurde 1723 umgebaut. Sehenswert sind auch das Stadtmuseum und das Riesengebirgsmuseum.

Pfronten

Die Daten von Pfronten:
Bundesland: Bayern
Höhe: 853m ü. NN
Fläche: 62,22km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.pfronten.de

Die alte Talschaft Pfronten bestand ursprünglich aus 13 voneinander unabhänigen, weit auseinanderliegenden Dörfern. Heute ist Pfronten Luftkurort und größter Ferien- und Wintersportort im Ostallgäu (’Alpenbad Pfronten’, Eissporthalle, Lifte, Loipen usw.). Der Hausberg Pfrontens, der Breitenberg ist übrigens ein Eldorado der Gleitschirmflieger. Pfronten liegt im Schatten der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands, der Falkenstein (1 268m). Die Aussicht von hier oben ist übrigens traumhaft, bei schönem Wetter, versteht sich. Man hätte möglicherweise Schwangau den Rang ablaufen können, denn König Ludwig II. hatte vor, die Falkenstein noch imposanter auszubauen als Neuschwanstein. Beinahe hätte es ein weiteres Märchenschloß gegeben, aber die Regierung des Königreiches Bayern drehte ihrem bauwütigen Monarchen jedoch schnöde den Geldhahn zu, bevor der wieder loslegen konnte. Diese Maßnahme bedauert mancher Pfrontener sicher heute noch. Den Augsburger Bischöfen gehörte seit 1047 die Falkenstein mit dem Tal. Die ansässigen Bauern konnten ihre Stellung als ‘Freie Gotteshausleute’ während des gesamten Mittelalters halten, die ihnen von den dankbaren Bischöfen verliehen worden war. Obwohl sie an den Bauernkriegen nur kurz und unter Zwang teilnahmen, verloren sie ihre Sonderstellung 1459 im “Prontener Göttlichen Recht“. Das markanteste Gebäude des Tals ist die barocke Pfarrkirche St. Niikolaus in Berg. In Kappel steht die gotische Martinskirche. An Industrie wäre ein weltbekannter Maschinenbauer hervorzuheben.