The corner for Allgäu friends in U.K. and U.S.A.

This is a report provided by Ann from U.K. on a recent trip to the Allgäu

This summer I was invited to join my German friends again. They picked me up from Frankfurt Airport and next day we travelled south on the Autobahn to Kemptenthe gate to the Allgäu‘. from there we had our first breathtaking view of the Alps in perfect weather.

We left the Autobahn and drove through the lovely green hilly countryside. Passing by the typical little alpine town of Nesselang we reached Pfronten-Berg where we visited the guesthouse ‘Oberer Wirt‘ for a refreshing Weißbier (wheat beer), served in the typical tall slim glasses. Thus refreshed we visited the nearby parish church St. Nikolaus (1687 – 1698) with its beautiful Steeple and remarkable baroque interior.

We drove on to Kaufbeuren where another friend was celebrating her birthday. This took place at the ‘Oberbeurer Skihütte‘, an interesting restaurant overlooking Kaufbeuren with the range of the Allgäu Alps in the distance. The sunset was simply magnificent – and so were the dishes. There was lots of laughter and I was lucky to find quite a number of people speaking English. Due to this fact, my German does not improve!

Two days later after recovering from the birthday party we made the ‘classical’ trip down to Füssen and Schwangau. The village of Schwangau is the home of the famous Neuschwanstein ‘fairy-tale’ castle, built by the Bavarian King Ludwig II. (1864 – 1886) and well known by Japanese and Chinese. This must be one of the most photographed buildings in the world – said to be the model for the Disney film castle. The castle of Hohenschwangau is situated opposite that of Neuschwanstein.

We explored the area around Schwangau and Füssen including the pilgrimage church St. Coloman (1671 – 1685) and the Lechfall (Lech waterfall) before we went to Pinzwang/Tyrolia to taste typical local dishes. On our way back we passed another landmark, the twin ruined hilltop castles of Hohenfreyberg and Eisenberg.

So another short visit to the Allgäu was over – but I hope to go back again in not too distant future.

Please note:
There is no need of being fluent in German to find many pictures on this website www.blickpunkt-allgaeu.de …

Allgäu Impressionen Pfronten-Berg /Oberer Wirt Juni 2009

Oneida Joe und die tödlichen Schatten – Fotos

Gasthof “Zum Hirsch” / heute “Oberer Wirt”, Pfronten

Oneida Joe und die tödlichen Schatten Teil 2

Die Story von dem Indianer im Allgäu (historisches Manuskript, I. Viertel 19. Jahrhundert) II. Teil

Peter M. RoeseNach den recht erfolgreichen Thrillern “Nigeria Connection” und “AFN Tehran” (www.rhombos.de Nigeria Connection / AFN Tehran), die ebenfalls einiges über das Allgäu enthalten, versucht sich Peter M. Roese nun mit einem historischen Roman. Selbstverständlich ist er gespannt auf die Resonanz der Leser, die sich den unten stehenden Beitrag (und die Fortsetzungen) ansehen.

Joe und Max haben ihr Ziel erreicht: Das liebliche Tal von Pfronten. Untenstehend kurze Impressionen von ihrer Ankunft dort…

Ein kleines hutzeliges Männchen unbestimmbaren Alters, im schäbigen Rock und zerschlissenen Hosen, kommt fröhlich pfeifend barfuß des Weges, eine Kuh vor sich hertreibend.
“Sagt, guter Mann, könnt Ihr uns einen Gasthof nennen, wo es schmackhaftes Essen und einen Strohsack gibt, wo wir unsere müden Häupter zur Ruhe betten können?” fragt Max ihn höflich.
“Ja, da geht’s doch zum ‘Oberer Wirt’ in Berg, des isch a Verwandter von mir. I gang o in die Richtung, do könnet dir mitgau.”
Sie traben hinter ihm und der Kuh her. Dabei müssen sie höllisch aufpassen, denn das Viech scheint Durchfall zu haben … “Pflatsch. pflatsch, pflatsch …” macht es. Na ja, sie sind eben mit dem Verdauungssystem von Kühen noch nicht vertraut.
Oberer WirtNach kurzer Zeit deutet ihr Führer auf ein schmuckes, doppelstöckiges Gebäude. “Des isch dr Gasthof …” Und weg ist er …

Nun noch etwas davon was Joe und Max im Gasthof erleben …

Max und Joe heben ihre Krüge und stoßen an.
“Auf die glückliche Ankunft!” sagt Joe strahlend.
Im Nu haben sie ihre Krüge geleert. Der Wirt bringt Nachschub. Die Wirtsstube füllt sich nun langsam. Es sind anscheinend fast alles Bauern aus der Umgebung, die nach getaner Arbeit noch einen Trunk beim ‘Oberen Wirt’ schätzen und vielleicht auch noch eine Mahlzeit zu sich nehmen. Neugierig blicken sie zu den Fremden hin.
Da kommt eine junge Frau mit braunem, streng hochgetesteckten Haar und einer dampfenden Schüssel auf Joe und Max zu. Hinterher läuft Viktoria mit einem Korb.
“I bin die Juliane Haslach, die Frau vom Wirt und d’Köchin”, stellt sie sich vor, während sie die dampfende Schüssel vor den Gästen abstellt.
“Danke!” antworten die beiden jungen Männer wie aus einem Mund.
“Frau Wirtin erklärt mir doch bitte was das alles für Köstlichkeiten in der Schüssel sind”, möchte Max wissen, während die kleine Viktoria zwei Teller samt Messer und Gabeln auf den Tisch stellt. Dann folgen ein Laib Bauerbrot, Pfeffer, Salz, Zwiebeln und Knoblauch.
“S’gibt auf der Welt nix feinersch, als wia von der fettn Saua Schweiners”, antwortet die Wirtin lachend. “Also, da wär a Backenfleisch, Zunge, Leber, Nieren, Herz und Kraut. An guatn wünsch i.”
Die beiden bedanken sich und machen sich heißhungrig über den Inhalt der Schüssel her. Mmmm .. das mundet vielleicht! Inzwischen füllt sich die Gaststube weiter, so daß ein paar der Bauern sich freundlich grüßend mit erwartungsvollen Gesichtern auch am Tisch von Joe und Max niederlassen. Nachdem sie fertiggegessen haben und die kleine Viktoria abgeräumt hat, bringt Clement Haslach zwei neue Krüge Bier und setzt sich zu ihnen.
“Jetzt müßt’s Ihr aber erzähln wie Ihr hierher kommen seids.”
Da gibt es kein Entrinnen. Also berichtet Max wieder einmal von der mehr als abenteuerlichen Reise von Amerika durch die Sahara nach Europa.
Ein schwerhöriges altes Bäuerlein, das einen etwas beschränkten Eindruck macht, fragt Joe nebenbei: “Wo bisch her?”
“Aus Amerika isch er”, klären ihn die neben ihm sitzenden Gäste auf, “a echter Indianer no dazua.”

So in etwa könnte es um 1826 zugegangen sein. Der Gasthof “Oberer Wirt” der Familie Ultsch (www.obererwirt.de) steht heute noch in Pfronten-Berg und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit!

(Fortsetzung folgt …)

Oneida Joe und die tödlichen Schatten

Die Story von dem Indianer im Allgäu (historisches Manuskript, I. Viertel 19. Jahrhundert), I. Teil

Peter M. RoeseNach den recht erfolgreichen Thrillern “Nigeria Connection” und “AFN Tehran” (www.rhombos.de Nigeria Connection / AFN Tehran), die ebenfalls einiges über das Allgäu enthalten, versucht sich Peter M. Roese nun mit einem historischen Roman. Selbstverständlich ist er gespannt auf die Resonanz der Leser, die sich den unten stehenden Beitrag (und die Fortsetzungen) ansehen.

Hier in kurzen Zügen der Inhalt: Man schreibt das Jahr 1822, als am Fox River (heute in Wisconsin, USA) ein denkwürdiges Abkommen geschlossen wird. Die beiden 12jährigen Jungens, Max (europäischer Abstammunng) und Oneida Joe oder einfach Joe, vom Volk des “Stehenden Steines”, vereinbaren, daß man gemeinsam die Heimat des jeweiligen verstorbenen Großvaters besucht. Im Fall von Joe ist das nicht unbedingt problematisch, denn dessen Großvater stammte aus dem State of New York. Aus einer völlig anderen Ecke kam der Opa von Max, nämlich aus dem lieblichen Tal von Pfronten im Allgäu. Unbekümmert machen sich die beiden Jungens auf den Weg. Über die Großen Seen erreichen sie die alte Heimat der Oneida-Indianer, mit dem “Stehenden Stein”. Anschließend begeben sie sich an Bord eines Seglers, der sie nach Spanien bringen soll. Bei den Kanarischen Inseln erleiden sie Schiffbruch, können sich retten, werden aber durch die Guanchen, die Ureinwohner, an marokkanische Korsaren verkauft. Diese wiederum verkaufen sie an einen reichen Kaufmann in Marrakesch. Nach einem erlebnisreichen Aufenthalt, wo sie dem Zauber des Orients und Afrikas verfallen, gelingt ihnen die Flucht. Auf uralten Karawanenwegen ziehen sie durch die menschenfeindliche Sahara, befreien unterwegs die junge Amerikanerin Peggy und die schöne Jüdin Judith aus den Händen von Sklavenhändlern. Judith und Max verlieben sich ineinander. Nach dem tragischen Tod von Judith in Timbuktu ziehen die beiden Jungens und Peggy unter ungeheuren Strapazen über den Tschadsee nach Ägypten. Peggy fährt nach Amerika, die Jungens segeln nach Italien. Dort angekommen geht es nach Venedig, wo sie von schönen Frauen verwöhnt werden, und weiter über Alpen nach Pfronten. Sie haben ihr Ziel erreicht! Dann aber wird Joe übermütiig. Als erhört, daß die Verwandten der Mutter von Max aus Schlesien stammen, will er unbeingt dorthin. Auf dem Weg werden sie von der Räuberin Zenobia gefangengenommen. Prompt verlieben sich die fesche Zenobia und Joe ineinander. Die Räuberin wird von preußischen Soldaten ermordet. Damit kommen Max und Joe unverhofft mit den berüchtigten Assassinen in Kontakt, denn Zenobias Mutter war persischer Abstammunng. Über Polen und die Türkei erreichen sie den Iran … Das ist übrigens ein Leckerbissen für Freunde orientalischer Geschichten … So, jetzt reicht es aber erst einmal! Kehren wir wieder zurück ins Allgäu …

Der Autor versucht seinen Lesern die Atmosphäre im 1. Viertel des 19. Jahrhunderts zu vermitteln, indem er heute noch existierende historische Stätten in seine Handlung einbaut. Dazu gehören z.B im Allgäu die historischen Gasthöfe “Oberer Wirt” in Pfronten und “Goldener Schwanen” (heute Hotel) in Frankenried bei Kaufbeuren.

(Fortsetzung folgt …)