Argenbühl

Die Daten von Argenbühl:
Bundesland: Baden-Württemberg
Höhe: 681m ü. NN
Fläche: 76,37km²
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Ravensburg
Postleitzahl: 88260
Vorwahl: 07566
Kfz-Kennzeichen: RV
Internetseite: www.argenbuehl.de

In einer malerischen Landschaft mit Wäldern, Mooren und Seen, die zum Wandern einlädt, liegt Argenbühl. Die weitläufige Gemeinde, zwischen Isny und Wangen, umfaßt die Erholungsorte Eisenharz, Egolfs, Christazhofen, Ratzenried, Göttishofen und Siggen. In Eisenharz steht die Stephanskapelle. Egolfs besitzt einen der idyllischsten Marktplätze der ganzen Umgebung. Außerdem befindet sich dort die sehenswerte Rokkokokirche St. Martin von 1765-66. Im August findet der alljährliche Kunsthandwerkermarkt statt. Zu erwähnen wäre auch das Moorheilbad. In Ratzenried gibt es ein gleichnamiges Schloß und die Burgruine (Alt-Ratzenried), mit dem mächtigen Mauerring. Ein weithin bekannter Weihnachtsmarkt findet in Siggen statt. Zahlreiche Loipen erfreuen diejenigen die im Winter von Schusters Rappen auf Ski umsteigen.

Pfronten

Die Daten von Pfronten:
Bundesland: Bayern
Höhe: 853m ü. NN
Fläche: 62,22km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.pfronten.de

Die alte Talschaft Pfronten bestand ursprünglich aus 13 voneinander unabhänigen, weit auseinanderliegenden Dörfern. Heute ist Pfronten Luftkurort und größter Ferien- und Wintersportort im Ostallgäu (’Alpenbad Pfronten’, Eissporthalle, Lifte, Loipen usw.). Der Hausberg Pfrontens, der Breitenberg ist übrigens ein Eldorado der Gleitschirmflieger. Pfronten liegt im Schatten der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands, der Falkenstein (1 268m). Die Aussicht von hier oben ist übrigens traumhaft, bei schönem Wetter, versteht sich. Man hätte möglicherweise Schwangau den Rang ablaufen können, denn König Ludwig II. hatte vor, die Falkenstein noch imposanter auszubauen als Neuschwanstein. Beinahe hätte es ein weiteres Märchenschloß gegeben, aber die Regierung des Königreiches Bayern drehte ihrem bauwütigen Monarchen jedoch schnöde den Geldhahn zu, bevor der wieder loslegen konnte. Diese Maßnahme bedauert mancher Pfrontener sicher heute noch. Den Augsburger Bischöfen gehörte seit 1047 die Falkenstein mit dem Tal. Die ansässigen Bauern konnten ihre Stellung als ‘Freie Gotteshausleute’ während des gesamten Mittelalters halten, die ihnen von den dankbaren Bischöfen verliehen worden war. Obwohl sie an den Bauernkriegen nur kurz und unter Zwang teilnahmen, verloren sie ihre Sonderstellung 1459 im “Prontener Göttlichen Recht“. Das markanteste Gebäude des Tals ist die barocke Pfarrkirche St. Niikolaus in Berg. In Kappel steht die gotische Martinskirche. An Industrie wäre ein weltbekannter Maschinenbauer hervorzuheben.