Erstellt am 01.10.2010 22:16 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Heimenkirch, Hochland-Käsewerk, Lengatzer Tobel, Lindau, Lindenberg, Opfenbach, Schloß Syrgenstein
| Die Daten von Heimenkirch: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
668m ü. NN |
| Fläche: |
21,23km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Lindau (Bodensee) |
| Postleitzahl: |
88178 |
| Vorwahl: |
08381 |
| Kfz-Kennzeichen: |
LI |
| Internetseite: |
www.heimenkirch.de |
Die Marktgemeinde Heimenkirch liegt nördlich von Lindenberg. Schmucke Dörfer und Einödhöfe zwischen Wiesen und Wäldern und die typischen, sanft geschwungenen Hügel des Allgäu, machen Heimkirch zum beliebten Ziel für Wanderer und Radfahrer. Lohnend ist zum Beispiel eine Wanderung zum Lengatzer Tobel. Außerdem steht in Heimkirch das bekannte Hochland-Käsewerk, dessen Produkte in alle Welt hinausgehen. Die barocke Nikolauskirche im benachbarten Opfenbach, die 1773-1774 erbaut wurde, wartet mit einem interessanten Hochaltargemälde auf. Nördlich von Heimenkirch liegen die Wallfahrtskirche Maria Thann und das Schloß Syrgenstein. Die hochbarocke Wallfahrtskirche Maria Thann besitzt einen sehenswerten Hochaltar von 1707, mit perspektivischem Relief. Schloß Syrgenstein, ein Renaissancebau, der erstmalig 1265 Erwähnung findet, ist im Kern spätgotisch. Leider ist das Schloß nur von außen zu besichtigen, da es sich in Privatbesitz befindet.
Erstellt am 20.07.2009 22:59 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Aureliuskirche, Habsburger, Höhenluftkurort, Huterer, Hutindustrie, Hutmuseum, Kaiserliche Marine, Käsefabrik, Lindenberg, St. Gallen, St. Peter und Paul
| Die Daten von Lindenberg: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
764m ü. NN |
| Fläche: |
11,85km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Lindau, Bodensee |
| Postleitzahl: |
88161 |
| Vorwahl: |
08381 |
| Kfz-Kennzeichen: |
LI |
| Internetseite: |
www.lindenberg.de |
Der Höhenluftkurort Lindenberg wurde bereits 857 als Besitz des schweizer Klosters St. Gallen erwähnt. An die Habsburger kam der Ort 1523. Im 18. Jahrhundert mauserte sich Lindenberg zu einem bedeutenden Zentrum der Hutindustrie. Das Know-How für die Herstellung von Strohhüten kam ursprünglich aus Italien. Schließlich gab es 1885 in dem Ort 23 Hutfabriken. Ein Hutmuseum erinnert an die Blütezeit dieser Industrie. Dort befinden sich Arbeitsplätze der ‘Huterer‘ mit allen notwendigen Gerätschaften (etwa um 1900). Die Hüte aus Weizenstroh, die man seinerzeit für die Kaiserliche Marine herstellte, nahmen ihren Weg um die ganze Welt.
Ach ja, dann gibt es noch eine große Käsefabrik, mittlerweile der prominenteste Arbeitgeber Lindenbergs.
Übrigens verfügte Lindenberg 1893 schon vor der Landeshauptstadt München über elektrische Straßenbeleuchtung! Die Neubarocke Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul beherrscht das Ortsbild. Die 1764-1796 errichtete Aureliuskirche steht auf mittelalterlicher Basis.