Impressionen aus dem Jahr 1967 von Peter M. Roese

Peter M. Roese Peter M. Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”

Impressionen aus dem Jahr 1967 … Fahrstunden bei der Bundeswehr … Gasthof Weißes Röss’l in Leinau …

Hier eine Szene aus dem Jahr 1967, als der Protagonist Rossner zusammen mit einigen Kameraden vom Fliegerhorst Kaufbeuren Fahrstunden absolviert …

Gasthaus Weißes Röss'l Leinau

Weißes Röss'l

Sie kommen am Freitagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein auf der B 16 von einer Fahrschulfahrt aus Memmingen, Mindelheim und Bad Wörishofen zurück.
“Männer”, sagt der Fahrlehrer Feldwebel Meisner als sie durch Pforzen fahren, “wir machen diesmal unsere Pause im Weißen Röss’l in Leinau. Uffz Schaller fährt uns anschließend hoch zum Fliegerhorst. Er muß diesmal in den sauren Apfel beißen und darf keinen Alkohol trinken. In den Gasthof kommen übrigens immer mal Leute aus München, die in der Wertach angeln. Die stolzen Petrijünger lassen dann ihre Beute von der Wirtin des Weißen Röss’l braten. Auch Gablonzer kommen gerne her.”
Sie erreichen die Kreuzung die rechts nach Irsee und links nach Leinau und Neugablonz führt. Rossner, der gerade am Steeuer sitzt, biegt nach Leinau ab und fährt über die Wertachbrücke. Nach wenigen Minuten sind sie am Ziel angelangt. Rossner läßt den Munga ausrollen. Die Soldaten steigen aus und lassen sich in dem kleinen Biergarten an einem der Holztische nieder.
Am Nachbartisch sitzen vier gestandene Mannsbilder, der fünfte ist ein Krischperl, wie man im Allgäu und anderen Gegenden Süddeutschlands so schön sagt, eben ein Mann von kleiner, schmächtiger Statur. Es scheinen Einheimische zu sein, Leinauer Bauern, die in ein Kartenspiel vertieft sind. Das Krischperl stänkert die ganze Zeit herum. Rossner vernimmt schmunzelnd was sich da am Nachbartisch tut.
“Du wenn jetzt it bald schtill bisch, verhau i di”, warnt einer der Mitspieler den Störenfried.
“Dann flack i na, und na kasch zala”, antwortet der Schmächtige vorwitzig.
Da steht der Mitspieler der ihn gewarnt hatte auf, hebt das Krischperl hoch in die Luft, schüttelt ihn kräftig, und setzt ihn wieder auf seinen Stuhl. Anschließend fordert er ihn auf: “So und jetzt kasch saga was des koschd!”
“Schüttla koschd nix”, versichert das Krischperl kleinlaut.
Danach kehrt Ruhe ein, und das Kartenspiel kann fortgesetzt werden. Die Soldaten machen sich über die bestellten Brotzeiten her.

Soweit ein Ausschnitt aus dem Manuskript. Die Inhaberin des Gasthofes Weißes Röss’l, Angelika Seidl, führt die Tradition des Hauses fort, mit guter, alter Hausmannskost wie verschiedene Braten, Schnitzel, Rouladen und Brotzeiten.

Gasthof Weißes Röss’l
Dorfstraße 25
87666 Leinau

www.weisses-roessl-leinau.de

Impressionen aus dem Jahr 1966 von Peter M. Roese

Peter M. Roese Peter M. Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”
Impressionen aus dem Jahr 1966 … Ausflug zum Lech … Restaurant Café Lechblick …

Der Protagonist Rossner und sein Kamerad Pflüger, beide am Fliegerhorst Kaufbeuren stationiert, lernen zwei flotte Bienen kennen, mit denen sie von Kaufbeuren aus einen Ausflug an den Lech unternehmen …

Es ist Samstagnachmittag, als Pflüger und Rossner bei strahlendem Sonnenschein im Käfer in die Stadt hinabrollen. Marlene und Konstanze warten schon vor der Ranch auf sie. Entzückend sehen sie aus, in ihren dünnen Sommerkleidchen, die sich in der linden Luft an die wunderbaren Konturen der jungen Körper schmiegen. Zur Begrüßung bekommen die beiden jungen Männer züchtig Küßchen auf die Wangen. Sie gondeln hinten herum über die Dörfer Mauerstetten, Blonhofen, Gerbishofen, und wie sie alle heißen. Auf den hügeligen Weiden tummeln sich Kühe und hier und da ein Pferd. Durch die geöffneten Fenster streicht eine angenehme Luft. Sie erreichen Asch und fahren die B 17 hinunter, bis sie auf das Restaurant Café Lechblick stoßen.
Cafe LechblickPflüger läßt den Käfer auf dem Parkplatz ausrollen. Sie betreten die gutbesuchte Terrasse. Bevor sie sich niederlassen, bleiben sie erst einmal überrascht stehen. Den Betrachtern bietet sich ein sagenhafter Blick auf den von Wäldern gesäumten Lech, der hier nach der Staustufe 11 eine Breite Schleife bildet.
“Da kann man sich gar nicht satt sehen”, entfährt er Rossner nach einer Weile.
Sie bestellen jeder einen Eisbecher und löffeln ihn schweigend aus, während sie hinunter auf den Fluß blicken. Rossner ist jedoch auf einmal von anderen Naturschönheiten hingerissen: den im tiefen Ausschnitt von Marlenes Kleid gebetteten, großkalibrigen Kugeln, die er verstohlen mustert. Ob ich die jemals in ihrem ganzen Umfang zu sehen bekomme? fragt er sich.
“Du machst so ein verklärtes Gesicht”, holt ihn Pflügers Stimme in die Wirklichkeit zurück. “Was ist?”
“Ach, nichts, ich genieße nur die Naturschönheiten.”
Auf der Rückfahrt geht es wieder durch duftende Wiesen über Ostendorf. Es ist Spätnachmittag geworden, die Schatten werden länger, das Sonnenlicht weicher. Während der Fahrt tuscheln die Mädels auf den Rücksitzen angeregt miteinander.
“Halt!” ruft Konstanze plötzlich unvermittelt, als sie gerade Dösingen passieren. “Wir könnten dort drüben in dem Wäldchen doch einen romantischen Spaziergang in der Abenddämmerung machen.”
“Tolle Idee”, pflichtet ihr die Freundin bei. “Habt ihr Jungs eine Decke im Auto, falls wir uns hinsetzen wollen?”

Halt! Mehr wird nicht verraten …. Das Eis schmeckt heute noch so gut wie damals, im Restaurant Café Lechblick, bei der Familie Mauch. Hinzu kommen hausgemachte Torten und Kuchen. Auf jene die es deftig mögen warten ausgezeichnete Schwäbisch-Bayerische Spezialitäten.

Restaurant Café Lechblick
Lechblick 1
86920 Denklingen

www.restaurant-cafe-lechblick.de

Aktionstage „Afrika im Allgäu“ 2010

Aktionstage „Afrika im Allgäu“ finden vom 25.-27.06.2010 zum dritten Mal statt

Kempodium e.V., Untere Eicher Str. 3, 87435 Kempten/Allgäu

Nach dem Erfolg der Veranstaltungen in den beiden vorangegangenen Jahren veranstaltet das Kempodium vom 25. – 27. Juni 2010 zum dritten Mal die Aktionstage „Afrika im Allgäu“:

Diesmal steht Afrika im Allgäu– wie sollte es anders sein in dem Jahr, in dem erstmals eine Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet – ganz im Zeichen des Fußballs: Ausstellung und Podiumsdiskussion widmen sich der Frage, auf welche Weise das Phänomen Fußball die Menschen bewegt – in Afrika und im Allgäu. Und: wird es auch in Südafrika ein Sommermärchen geben?

Afrika im Allgäu 2010Natürlich sind wieder Basar, Ausstellung, Vorträge und Kurzfilme, Trommelkurse, Kinderprogramm, Märchenerzählerin, afrikanischen Speisen und natürlich viel Musik geboten… Sowohl Allgäuer, die in Afrika aktiv sind, als auch im Allgäu lebende Afrikaner beteiligen sich an der Programmgestaltung. Damit stehen der gegenseitige Austausch und die familiäre Atmosphäre im Vordergrund, die bereits in den Vorjahren vielfach gelobt wurden.

Am Samstag Abend findet ein Konzert mit Pamuzinda aus Simbabwe statt. Pamuzinda (bedeutungsgemäß übersetzbar mit “Gefühl von Heimat“) ist eine traditionelle Musik- Tanz- und Theatergruppe, die 1990 von Jugendlichen in Highfield gegründet wurde, einem Stadtteil von Simbabwes Hauptstadt Harare, seit 1995 Partnerstadt von München. Als Vorgruppe tritt back2roots auf.

In der Kino-Woche vom 24.06. bis 30.06.2010 wird im Colosseum Center in Kempten ein afrikanischer Film gezeigt: Ouaga Saga (Französisch mit deutschen Untertiteln) spielt in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, die gleichzeitig jährlich das größte afrikanische Filmfestival ausrichtet. Und auch im Film träumen die Jungs von der großen Fußballkarriere…

Im Vortragsprogramm berichten Hilfsorganisationen aus dem ganzen Allgäu von ihren Aktivitäten: ob „Hilfe für Afrika“ aus Oberstdorf, die „Aktion LebensTräume“ aus Kronburg, „Ushirika“ aus Ahlen bei Biberach, „ZimRelief“ aus Kaufbeuren oder „gegen Noma“ aus Kempten – alle haben spannende Projekte zu präsentieren.

Programmvorschau:
FREITAG, 25.06.2010
19.00 Uhr: Eröffnungsveranstaltung mit Vernissage der Foto-Ausstellung und Podiumsdiskussion
SAMSTAG, 26.06.2010
11.00 – 23.00 Uhr: Offene Bühne, Basar und Handwerkermarkt, Afrikanische Spezialitäten, Ausstellung, Kinderprogramm, Schnupperkurse in Trommeln und traditionellen Tänzen, Geschichtenerzählerin, Vorträge und Kurzfilme
19.00 Uhr: Konzert mit Pamuzinda. Vorgruppe: back2roots
23.00 Uhr: Party mit afrikanischer Musik: Non-stop-Ndombolo und vieles mehr!
SONNTAG, 27.06.2010
11.00 – 18.00 Uhr: Offene Bühne, Basar und Handwerkermarkt, Afrikanische Spezialitäten, Ausstellung, Kinderprogramm, Schnupperkurse in Trommeln und traditionellen Tänzen, Geschichtenerzählerin, Vorträge und Kurzfilme
Hintergrund der Veranstaltung

Mit Afrika im Allgäu wollen wir…

  • Afrika im Allgäu bekannt machen und den Kontinent in seiner ganzen Vielfalt und als facettenreichen Kulturraum darstellen.
  • Allgäuer, die bislang nichts oder wenig mit Afrika zu tun hatten, für die Besonderheiten des Kontinents interessieren.
  • Allgäuer, die sich schon mit Afrika beschäftigt haben, zusammen bringen und damit engagierten und interessierten Menschen und Organisationen eine Plattform geben, sich zu präsentieren.
  • die eine oder andere überkommene Vorstellung von Afrika auflösen und mit Vorurteilen aufräumen. Wir wollen insbesondere die positiven Seiten von Afrika darstellen.
  • afrikanische Alltagsgeschichten zeigen, dazu gehört auch das Leben von Afrikanern im Allgäu.

Träger und Veranstalter ist das Allgäuer Zentrum für regionale Eigenversorgung (Kempodium e.V.) in Kempten im Allgäu.

Weitere Informationen:
In Internet unter: www.afrika-im-allgaeu.de
Oder bei Karina Rauch, Tel. +49.831.5402130, karina.rauch@afrika-im-allgaeu.de

Nigeria Connection von Peter M. RoeseWer sich näher über Schwarzafrika informieren und gleichzeitig einiges über die Erlebnisse des Protagonisten Marcel im Allgäu erfahren möchte (Kaufbeuren, Bärensee, Kuhstallweiher etc.), der sollte den Afrika-Thriller “Nigeria Connection” von Peter M. Roese lesen (www.rhombos.de Nigeria Connection).

Kinderstadtführers – Kaufbeurer Stadtgeschichten

Umschlag WiedemannHilfe! Herr Wiedemann! Ich bin versteinert worden …

Dieser Hilferuf stammt von „Frau Maierhof“, die in den „Kaufbeurer Stadtgeschichten“ gerade über den alten Friedhof um die St. Martinskirche spaziert.

Ja, Frau Maierhof! Nicht dem Schloarger in die Augen blicken. Warten Sie, ich komme kurz rüber!

„Herr Wiedemann“ eilt zu Hilfe! Die beiden Hauptpersonen des neuen Kinderstadtführers laden ein, die Geschichte der Stadt kennen zu lernen. Fotos aus ungewöhnlichen Perspektiven, zusätzlich reich illustriert, präsentieren auf 68 Seiten den jungen Kaufbeurern wie auch den Erwachsenen eine spannende Stadtgeschichte zum Anfassen. Ein eingehefteter Stadtplan sorgt dafür, dass man die jeweiligen Routen von „Herrn Wiedemann“ und „Frau Maierhof“ problemlos nachvollziehen kann.

Thomas Garmatsch, kreativer Kopf und Leiter der Kaufbeurer Kulturwerkstatt, initiierte, illustrierte und textete. Gemeinsam mit Ralf Einfeldt (Layout) und dem Fotografen Christoph Jorda erschuf er ein kindgerechtes Kaleidoskop zur Geschichte seiner Stadt, das nun im Bauer-Verlag Thalhofen erschienen ist.

Als illustrierte Stadtführer beschreiten „Herr Wiedemann“ und „Frau Maierhof“ ihren Weg durch Kaufbeuren. Bekannt wurden „Elsa Maierhof“ und „Johann A. Wiedemann“ als Geschäftsführer des Kaufbeurer Geschichtenladens der Kulturwerkstatt, wo sie sich unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Bosse Kaufbeurer Stadtgeschichten erzählen.

Lesen kann man das Buch von zwei Seiten: Falls Sie, lieber Entdecker, sich nun dazu entschließen, zunächst Frau Maierhof mit ihren Märchen und Sagen auf ihrem Stadtrundgang zu begleiten, kann ich Ihnen nur eines raten: Hüten Sie sich vor Elsas manchmal nur allzu blühenden Fantasie! Gruselige Geister- und Spukgestalten, wollsockenstrickende Wächter der Stadttore, ein nach Pfannkuchen duftender Fünfknopfturm – die sagenhafte Seite Kaufbeurens ist sicher eine Reise wert. Andererseits – und das im wahrsten Sinne des Wortes! – wenn Sie unsere STADTGESCHICHTEN umgedreht lesen, sind sie mit dem historisch sehr bewanderten und scheinbar allwissenden Johann A. Wiedemann auf der sicheren Seite, denn: Richtig ist wichtig! Und wichtig ist richtig!

Umschlag MaierhofDa habe ich aber Glück gehabt, dass Sie gerade vorbeigekommen sind … Aber! Herr Wiedemann! – Kein Wort mehr über den Schloarger! Der gehört auf meine Seiten – aber trotzdem: Herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Ich dachte, Sie kennen sich nur bei geschichtlichen Dingen aus… Sie sind ja richtig mutig!
Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Kaufbeuren erhält jede Schule und jeder Kindergarten in Kaufbeuren Freiexemplare. Für die Lehrkräfte bedeutet dies, den Kindern ihre Stadt fantasievoll, sagenhaft und doch historisch korrekt zeigen zu können.
Neugierig geworden? Erhältlich ist der Kinder-Stadtführer ab sofort für 7 Euro in der Kulturwerkstatt sowie in den Kaufbeurer Buchhandlungen und direkt beim Bauer-Verlag Thalhofen.

BAUER-VERLAG GmbH
Gennachstraße 1
87677 Thalhofen

Impressionen aus dem Jahr 1966 von Peter M. Roese

Peter M. Roese Peter M.Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”

Impressionen aus dem Jahr 1966 … Pilze sammeln bei Apfeltrang … Landgasthof Hubertus

Der Protagonist Rossner, stationiert am Fliegerhorst Kaufbeuren, geht mit Kameraden einer lohnenden Freizeitbeschäftigung nach …

“Du kennst dich doch mit Pilzen und so Zeug aus”, sagt Hübner zu Rossner.
“Ja, warum?”
“Ich habe von einem Einheimischen einen Geheimtipp bekommen. Da hinten bei Apfeltrang geht es rechts ab nach Wenglingen. Im sogenannten Salvawald und im Wenglinger Wald soll es massenhaft Pilze geben. Das Wetter ist ideal, feucht und noch verhältnismäßig warm für die Jahreszeit. Ich weiß das noch von meinem Großvater.” Hübner verdreht verzückt die Augen und ein verklärtes Lächeln tritt auf sein Gesicht. “Was hat Opa immer köstliche Pilzmahlzeiten in der Pfanne gebrutzelt.”
“Der Pflüger macht da bestimmt mit”, vermutet Rossner, “denn ohne fahrbaren Untersatz ist das ganz schön weit zu den Schwammerljagdgründen.”
Selbstverständlich ist Pflüger dabei. Durch die Hauptwache geht es hinunter nach Apfeltrang. Am Gasthof Hubertus biegen sie rechts ab.
“Übrigens, im Hubertus haben sie jetzt auch eine Kegelbahn”, informiert Rossner die Mitfahrer. “Außerdem, wer Wildbret mag ist hier ebenfalls richtig, denn der Wirt geht selbst auf die Jagd.”
Nun tuckert der Käfer den Hügel hinauf, Richtung Wenglingen. Üppige grüne Viehweiden werden gefolgt von dichten Wäldern, links und rechts der Straße. Der nasse Asphalt glänzt in der Sonne.
“Guckt euch diesen Pomadenhengst auf der Babybrumme hinter uns an”, ruft Pflüger, während er in den Rückspiegel schaut. “Der Motorroller ist garantiert frisiert – und wie!”
“Hier muß es sein”, vermutet Rossner.
Pflüger hält den Wagen am Straßenrand an. Der Motorroller knattert an ihnen vorbei, eine nach verbranntem Öl und sonstiger Chemie duftende, bläuliche Qualmwolke hinterlassend. Praktischerweise hat Pflüger zwei Einkaufsnetze im Wagen liegen.
“Auf zur Schwammerlpirsch!” ruft Rossner ausgelassen. “Es hat allerdings keinen Wert wenn wir hier breitflächig ausschwärmen, denn ihr kennt euch mit Pilzen nicht aus und würdet unnötige Mengen unbrauchbarer Arten ausreißen.”
Die Knobelbecher und die Amistiefel sind im feuchten Wald genau das richtige Schuhwerk. In nicht einmal eineinhalb Stunden haben die eifrigen Pilzsammler beide Einkaufsnetze gefüllt. Steinpilze, Maronenröhrlinge, Sandröhrlinge und Butterpilze liegen einträchtig nebeneinander, zwischendrin spitzen sogar einige gelbe Pfifferlinge hervor.
“Leute, Leute, das gibt ein köstliches Mahl”, jubelt Rossner, während sie die Pilze gleich an Ort und Stelle putzen. “Da kommen Öl und Zwiebeln in die Pfanne, und dann die Pilze, gewürzt wird mit Pfeffer und Salz, da wird das Pilzaroma nicht verfälscht.”
“Nach diesem erfolgreichen Jagdzug haben wir uns ein kühles Bier verdient, oder?” fragt Hübner. “Der Biergarten vom Hubertus ist ja noch offen.”
Da stimmen seine beiden Begleiter zu. Sie lassen sich nieder und bestellen drei Gläser Bier. Rossner sieht sich um. Neben ihnen sitzt ein Ehepaar mittleren Alters mit zwei halbwüchsigen Gören, die kichernd und tuschelnd zu den jungen Männern blicken. Gerade bringt die Bedienung das Essen, einen gefüllten großen Teller und vier leere kleinere, samt Bestecken. Drei saftige Hirschrückenmedaillons mit hellbrauner Nußkruste gekrönt, gruppieren sich um grünen Rahmwirsing. Das Ensemble ist garniert mit längsgeschnittenen, glasierten Karotten. Aus der hellbraunen Soße spitzen vorwitzig rote Preiselbeeren. Auf dem Tellerrand steht in grünen Schriftzügen ‘Landgasthof Hubertus’.
“Wenn wir unseren nächsten Wehrsold bekommen”, sagt Pflüger mit unterdrückter Stimme, den verführerischen Bratenduft schnuppernd, “dann investiere ich einiges für so einen Hirschrücken.”
“Gute Idee”, stimmen ihm Hübner und Rossner ihm wie aus einem Mund zu.
Als sie zum Fliegerhorst zurückgekehrt sind bereitet Rossner die Pilze zu. Es wird wahrhaftig eine köstliche Schlemmerei …

Soweit der Ausschnitt aus dem Manuskript. Damals wie heute gehört Wildbret zu den Spezialitäten des Hauses, das nach wie vor von der Familie Petrich geführt wird. In der Küche herrscht Thomas Petrich.

Landgasthof Hubertus
Wenglinger Str. 2
87674 Apfeltrang

www.hubertus-apfeltrang.de

Kaufbeurer Winkel und Gäßchen im Dezemberregen

Die wilden 60er Jahre in Kaufbeuren Teil II von Peter M. Roese

Voll im Beat-Fieber … Impressionen aus der Ranchbar 1966 (II)

“Ja,ja”, bricht Rotgerber das Schweigen, “wenn man sich überlegt, die Mädels in Kaufbeuren haben es doch gut. Sie haben einen riesigen Vorteil: Eine große Auswahl an jungen Männern, die noch dazu, wie im Fall der Technischen Schule der Luftwaffe, immer wieder wechseln. Da hat die holde Weiblichkeit der Qual der Wahl. Da bekommt selbst das scheueste Mauerblümchen eine echte Chance!”
“Die armen Mütter und Väter pubertierender Teenager”, sagt Rossner spöttisch, “die stehen permanent vor dem Herzinfarkt. Zumindest in den Städten ist das so. Auf dem Land ist man – noch – konservativer, da bestimmen das Vereinsleben, die Kirchweih und Umtata-Musik die Freizeit. Aller höchstens Margot Eskens, Freddy Quinn, Peter Alexander, Martin Lauer, Catharina Valent und ähnliche Talente haben da eine Chance.”
“Du kennst ja die dörflichen Gepflogenheiten vom Pegnitztal her, wo deine Eltern wohnen. Ich kann da nicht mitreden, ich bin in der Großstadt aufgewachsen.”
Richtig!”
“Mal gespannt”, fährt Rotgerber fort, “ob die hier nachher wieder einen Film von Woody Woodpecker bringen. Das wäre doch eine Gaudi … dem sein Gelächter …”
“Hähä … hähähä”, intoniert Rossner. “Ja, ja, dieses penetrante Lachen ist legendär.”
Der Woody Woodpecker und die Ranchbar … Welcher Besucher kennt ihn nicht, den Helmspecht mit der Tolle, dem großen, gelben Schnabel, den roten Federn am Kopf, den blauen am Körper und dem weißen Bauch. In den Tanzpausen schwadronieren der Woody, Buzz Buzzard, Andy Panda, Wally Walrus, Gabby Gator und andere flimmernd über die Leinwand.
“Obwohl diese Cartoon-Figur bereits in den 40er Jahren von Walter Lantz kreiert wurde”, erklärt Rossner seinem Gegenüber, “passt der Specht wegen seines verrückten, chaotischen Auftretens und seiner Penetranz ganz gut in die neuen Zeiten.”
“Da hast du nicht unrecht”, sagt Rotgerber, seinen Gesprächspartner erstaunt anblickend, “darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.”
Der Diskjokey räuspert sich, und schon geht es los.
“Leute macht euch auf zum Schwofen”, ertönt eine männliche Stimme hinter ihnen. Das ist garantiert ein Nordlicht!
Die Lautsprecher wummern, als ‘Twist and shout …’ von den Beatles ertönt. Dann folgt ‘Wolly Bully …’ von Sam The Sham and the Pharaoes. Die Stimmung ist heute schon am frühen Abend gut, und so füllt sich die Tanzfläche schnell mit zuckenden, stampfenden Gestalten, da grölt bei letzterem Song ein hingerissener Gast übermütig: “Volle Pulle!” Schlagartig blicken die Söhne des Besitzers der Ranch forschend mit angespannten Mienen in jene Richtung, aus der der Ruf erschallte. Die Frau Mama, die heute auch anwesend ist, wird ebenfalls aufmerksam. Die jungen Männer sind geübt darin mögliche Unruhestifter rasch auszumachen, und auf dezente Weise aus dem Verkehr zu ziehen. Ein Hausverbot wiegt schwer, denn ein vergleichbares Tanzlokal gibt es weit und breit nicht. Ein Hauch sonniges California kommt in die Ranch, als der Diskjockey ‘Iget around …’ von den Beach Boys auflegt.
Wie es der Zufall will treffen die von Rossner und seinem Bekannten erwarteten Grazien fast gleichzeitig ein. Da geht es erst einmal ohne Umschweife auf die Tanzfläche.
Dort hat sich die Situation schlagartig geändert, denn der Diskjokey hat eine langsamere Platte aufgelegt, so zum an schleichen. Da herrscht auf der Nahkampfdiele nicht ganz soviel Gedränge, denn das ist was für Paare die schon etwas miteinander haben oder Mädels die einen ’süßen Boy’ gleich fest an sich binden wollen. Da schmalzen Sonny & Cher ‘I got jou babe …’
Die manchmal kokette, nun zärtlichkeitsbedürftige Denise hat ihre Arme um Rossners Nacken geschlungen, ihr Kopf ruht auf seiner rechten Schulter. Was duftet ihr samtweiches Haar … leicht wie eine Feder ist sie … Ach, was ist er doch verknallt!
“Das war so eine richtige Schmuserunde”, haucht sie ihm seufzend ins Ohr, als Sonny & Cher ihren Song beenden: “Iiii gooot youuu babe ….”

ranchbar-113.jpg

Der Text stammt aus dem Manuskript “Allgäu Sixties”, von Peter M. Roese

Teil I

Wo sind die 60er-Fans, die einen Kommentar über ihre Erlebnisse rund um die Ranchbar schreiben wollen?

Die wilden 60er Jahre in Kaufbeuren von Peter M. Roese

Voll im Beat-Fieber … Impressionen aus der Ranchbar 1966 (I)

Nun ist es richtig ausgebrochen, das Beat-Fieber. Musik wird zur Waffe des Friedens! Ulkig, da gibt es doch dieses alte Sprichwort: ‘Wo man singt da lass dich ruhig nieder, denn böse Mensch kennen keine Lieder …’ Das stimmt natürlich auch nicht ganz, denn die bösen Kommunisten zum Beispiel haben ihre ‘Internationale’ – ‘Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht …’
Die Ranchbar in Kaufbeuren, kurz Ranch genannt … dieser Tempel der neuen, beglückenden Musik … Manche nennen das Tanzlokal, nahe der Spittelmühlkreuzung an der Gutenbergstraße, Beatschuppen, Preßluftschuppen und so weiter. Das ist aber beileibe nicht verächtlich gemeint, sondern eher durch einen liebevollen Unterton untermalt. Für junge Mädchen, vom Beat-Virus befallen, bedeutet es höchste Erfüllung, wenn sie endlich, endlich in die Ranchbar dürfen, selbst wenn es nur bis 22 oder 23 Uhr ist. Außerdem ist extra für die Küken am Sonntagnachmittag Tanz angesagt. Wenn die Eltern getäuscht werden sollen, kommen die Mädels ungeschminkt von zu Hause. Dann geht es in der Ranch erst einmal auf die Toilette, um sich zu schminken. Wenn sie dann wieder raus kommen wundert sich mancher von den Jungs: Ist das jetzt die, mit der ich gekommen bin, oder die große Schwester? Die Ranch … das ist schon was, denn an den verruchten Ringkeller zum Beispiel dürfen vor allem die Mädels nur in ihren geheimsten Träumen denken.
Mögen die jungen Leute glücklich sein, die alten Spießer sind es nicht. Es ist ungeheuerlich! Was ist nur aus der wohlgeordneten Nachkriegsgesellschaft geworden? Nicht nur die Spießer sind schockiert. Für manche scheint schon der Moment des Unterganges des Abendlandes gekommen zu sein …
Die aufmüpfige Jugend ist über alle Ländergrenzen hinweg durch die neue Musik miteinander verbunden – zumindest im Westen offiziell. Da gibt es langhaarige Sänger und auch ein paar Sängerinnen, in unmöglichen Klamotten, die offen ihre Meinung in alle Welt hinausposaunen – und … auch Sexuelles. Und die Mädchen und jungen Frauen singen da auch noch mit! Beim Twist produzieren sich manche Mädels, vor allem diejenigen die es sich leisten können, gar als Tittenwacklerinnen.

So sieht die Ranchbar (später Stachus) heute aus. Wie lange wird dieses geschichtsträchtige Gebäude wohl noch stehen?
Fotos von Rainy Roese

Rossner wartet in der Ranchbar mit klopfendem Herzen auf Denise, dieses entzückende, petite Wesen, das er kürzlich hier kennen gelernt hat. Wie eine Elfe aus dem Feenreich kommt sie ihm vor. Sie ist in einem Internat am Ammersee, kommt aber meist am Wochenende nach Kaufbeuren, da die Eltern in der Bundeswehrsiedlung an der Apfeltranger Straße wohnen. Der Vater ist nämlich beim Bund.
“Grüß’ dich, wie geht’s?” vernimmt Rossner neben sich die sonore Stimme von Rotgerber. Der stammt ursprünglich aus Nürnberg und ist nach seiner Bundeswehrzeit in Kaufbeuren hängen geblieben. Er war am Fliegerhorst Memmingerberg, beim Jagdbombergeschwader 34. Der Grund warum er letztendlich in Kaufbeuren gelandet ist führt den Namen Manuela.
“Mir geht es gut”, antwortet Rossner. “Wo hast du denn deine Manuela gelassen?”
“Keine Sorge, die kommt schon noch, die ist kurz bei einer Tante. Du weißt ja wie gerne sie tanzt.”
“Setz’ dich doch her”, fordert Rossner ihn auf, “ich lade dich zu einem Bierchen ein. Ich warte nämlich auch auf eine junge Dame.”
“Ist das die mit der du am vergangenen Samstag so eng umschlungen getanzt hast?”
“Ja, genau die.”
“Die schaut aber entzückend aus. In die könnte ich mich auch glatt verknallen.”
“Lass das bloß deine Manuela nicht hören.”
Da müssen sie beide lachen …
Nachdem er einen Schluck Bier getrunken hat sieht Rossner sich um. Die Beleuchtung ist schummrig. Die umfangreiche rechteckige Tanzfläche ist von Tischen umrahmt, die bereits besetzt sind, und zeigt mit der Schmalseite Richtung Eingangstüre. Auf der gegenüberliegenden Seite der Tanzfläche residiert der König der runden, schwarzen Scheiben, der Diskjockey, mit seinen Geräten. Da blinken in der Dunkelheit geheimnisvoll verschiedenfarbige Lämpchen und Anzeigen, fast wie im Cockpit eines Flugzeuges. Dahinter befindet sich ein Podest , auf dem Stühle und Tische stehen , von denen erst einige besetzt sind. Die große Theke mit Bar ist rechter Hand eingebaut.
Langsam füllt sich das Lokal. die Mädels sind schick angezogen, in Kleidern mit klaren Linien, tragen meist gestylte, toupierte Haarfrisuren, manche mit ‘Herrenwinkern’. Aber auch Farah-Diba-Bienenkorb-Frisuren, Brigitte-Bardot-Frisuren und vereinzelte Pferdeschwänze sind zu sehen. Glatte, lange Haare sind jedoch nach wie vor ‘in’. Und dann die langen, angeklebten Wimpern … Die jungen Männer schauen dagegen eher aus wie graue Mäuse, im Anzug und Krawatte, mit bravem, kurzen Haarschnitt. Nur ab und zu sieht man eine Elvis-Tolle oder einen Pilzkopf.

Der Text stammt aus dem Manuskript “Allgäu Sixties”, von Peter M. Roese

Interessiert wie’s weitergeht? Fortsetzung folgt bald …

Teil II

Wo sind die 60er-Fans, die einen Kommentar über ihre Erlebnisse rund um die Ranchbar schreiben wollen?

Kaufbeuren – Alte Stadt in neuem Licht

Herausgegeben von Jürgen Kraus
Fotos von Mathias Wild
Format 23 x 28 cm, 128 Seiten, Vierfarbdruck
ISBN 978-3-934509-88-7, 19,50 Euro

Dieser Bildband über die Stadt Kaufbeuren führt mit Vorbedacht den Untertitel „Alte Stadt in neuem Licht“. Er beschränkt sich nicht allein auf das Zugängliche und Sichtbare, sondern vermittelt auch Einsicht in das geheimnisvolle Innenleben einer Stadt. Besuchern Kaufbeurens soll er zum Wegweiser einer Begegnung werden.

Für die Bürger Kaufbeurens bietet er überraschende Einblicke in ihren Lebensraum. Die Bilder werden von kurzen Texten begleitet. In der Art historischer Schlaglichter stellen sie eine Verbindung zu Kaufbeurens Geschichte her. Damit lässt sich auf unterhaltsame Weise das Wissen über die Eigenarten einer alten Stadt vertiefen.

Einen „behutsam vermittelten Einblick“ in die Wertachstadt gewährt der neue Kaufbeuren- Bildband. Herausgeber Jürgen Kraus hat schöne, interessante, aber auch unbekannte Ansichten der Stadt von Mathias Wild mit fundierten, kurzen Texten zahlreicher Kaufbeuren-Experten zusammengebracht. Dabei sind auch nicht zugängliche, aber dennoch reizvolle Winkel der Stadt abgelichtet worden. So entstand ein Band „für Betrachter, Leser und Neugierige“.

Jetzt kaufen!

Quelle: BAUER-VERLAG GmbH

Manuskript “Allgäu Sixties” Teil 7

Peter M. Roese Peter M.Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”

Die turbulenten 60er Jahre in Kaufbeuren, Teil 7

Verweilen wir gerade noch einen kurzen Moment beim Kuhstallweiher …

… Als Karin einmal in einem schneeweißen Bikini, auf den sie besonders stolz war, ins Wasser ging und anschließend wieder herauskam, traf sie fast der Schlag, denn das schicke, wenn auch knappe Kleidungsstück hatte eine braune Färbung angenommen, die nie wieder heraus ging. Da war die kurz zuvor so stolze Trägerin natürlich stocksauer!

So, jetzt geht es weiter …

“Menschenskind”, murmelt Rossner, “was habe ich doch für ein Dusel gehabt, ausgerechnet in dieser herrlichen Ecke der Republik zu landen. Das hätte ich nie erwartet.”
Da hat er recht, denn wird das Allgäu erwähnt, denkt man dabei wohl weniger an die Luftwaffe. Da kommen einem eher sanfte Hügel mit sattgrünen Weiden in den Sinn, auf denen sich braune Kühe tummeln, deren Glocken melodisch bimmeln. Gesteigert werden die Eindrücke noch durch Berge, Wälder, Seen, Flüsse und Bäche, und heimelige Dörfer, die sich vertrauensvoll um teils mächtige Gotteshäuser scharen, an verstreut liegende rustikale Bauernhöfe mit üppiger Blumenpracht auf den Balkonen und immer mal wieder eine Kapelle oder hier und dort ein Marterl. Ach ja, so mancher Besucher fragt sich, wo denn diese hübschen, sanftäugig dreinblickenden Kühe eigentlich herkommen. Ganz einfach: Die stammen ursprünglich aus den Tälern der östlichen Schweiz. Aber um wieder auf die Luftwaffe zurückzukommen … Hand auf’s Herz, es müßte doch einfach berauschend für einen Piloten sein, im Tiefflug über diese herrliche Landschaft hinweg zu donnern! Nur ist das leider nicht erlaubt …

Nach dem Frühstück und der körperlichen Reinigung beschließt Rossner, im Moospflänzchen ein wenig Ordnung zu machen und Mao und Lumumba mit neuen Kupplungsscheiben und Panzerplatten zu versorgen. Das ist sozusagen deren Leib- und Magenspeise. Halt, halt! Moospflänzchen … Mao und Lumumba…. Kupplungsscheiben und Panzerplatten … Ja, was um Himmelswillen ist denn daaas? Des Rätsels Lösung ist ganz einfach: Mao ist eine weiße Maus mit roten Augen, Lumumba eine schwarze Maus mit schwarzen Augen. Die possierlichen Tierchen fressen gerne das runde Vollkornbrot in der Dose, eben die Kupplungsscheiben und diese harten Bisquits, deswegen Panzerplatten, die fürchterlich aufquellen, wenn man sie in Wasser legt. Diese beiden Lebensmittel sind sozusagen der eiserne Grundstock der eisernen Ration, die den Soldaten im Feld vor dem Verhungern bewahren soll. Da kann man nur sagen: Guten Appetit! Und wo wohnen die beiden Mäuse? Natürlich im Moospflänzchen! Und das Moospflänzchen ist ein betagter VW-Bus!

In der nächsten Folge verläßt unser Protagonist den Fliegerhorst, und strebt zivilen Gefilden zu …

(Fortsetzung folgt …)

Beitrag von Peter M. Roese

Allgäu Sixties Teil 1

Allgäu Sixties Teil 2

Allgäu Sixties Teil 3

Allgäu Sixties Teil 4

Allgäu Sixties Teil 5

Allgäu Sixties Teil 6