Erstellt am 18.02.2010 23:09 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Buchenberg, Einödhöfe, Eschach, Höhenluftkurort, Internationale Hundeschlittenrennen, Isny, Klamm, Kreuzthal, Römerstraße, Weiler, Wirlings
| Die Daten von Buchenberg: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
895m ü. NN |
| Fläche: |
58,11km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Oberallgäu |
| Postleitzahl: |
87474 |
| Vorwahl: |
08378, 07569, 08370 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OA |
| Internetseite: |
www.buchenberg.de |
Der Markt und Höhenluftkurort Buchenberg bietet dem Gast einen Aufenthalt in echt ländlicher Umgebung. Er kann sich in einem der 52 Weiler oder Einödhöfe niederlassen. Ein bemerkenswertes Relikt aus römischer Zeit kann man in einem Waldstück bei der Klamm (Richtung Isny) besichtigen: Die Römerstraße mit den Karrenspuren in der Pflasterung. Auch einige Kirchen laden zur Berichtigung und besinnlichen Einkehr ein, wie z.B. die klassizistische Pfarrkirche St. Magnus in Buchenberg, die Filialkirche St. Nikolaus in Wirlings (Schnitzerei der Hl. Ursula, etwa 1470), die Filialkirche St. Sylvester in Eschach und die Pfarrkirche St. Martin in Kreuzthal (Taufstein von etwa 1500). Der Eschacher Weiher lädt zu einem erfrischenden Bad ein. Wanderer können sich die Naturschutzgebiete Hölzers- und Rohrbachtobel und das Kreuzthal erschließen. Im Januar geht es hoch her in Buchenberg, denn da wird das Internationale Hundeschlittenrennen ausgetragen.
Erstellt am 20.07.2009 22:59 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Aureliuskirche, Habsburger, Höhenluftkurort, Huterer, Hutindustrie, Hutmuseum, Kaiserliche Marine, Käsefabrik, Lindenberg, St. Gallen, St. Peter und Paul
| Die Daten von Lindenberg: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
764m ü. NN |
| Fläche: |
11,85km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Lindau, Bodensee |
| Postleitzahl: |
88161 |
| Vorwahl: |
08381 |
| Kfz-Kennzeichen: |
LI |
| Internetseite: |
www.lindenberg.de |
Der Höhenluftkurort Lindenberg wurde bereits 857 als Besitz des schweizer Klosters St. Gallen erwähnt. An die Habsburger kam der Ort 1523. Im 18. Jahrhundert mauserte sich Lindenberg zu einem bedeutenden Zentrum der Hutindustrie. Das Know-How für die Herstellung von Strohhüten kam ursprünglich aus Italien. Schließlich gab es 1885 in dem Ort 23 Hutfabriken. Ein Hutmuseum erinnert an die Blütezeit dieser Industrie. Dort befinden sich Arbeitsplätze der ‘Huterer‘ mit allen notwendigen Gerätschaften (etwa um 1900). Die Hüte aus Weizenstroh, die man seinerzeit für die Kaiserliche Marine herstellte, nahmen ihren Weg um die ganze Welt.
Ach ja, dann gibt es noch eine große Käsefabrik, mittlerweile der prominenteste Arbeitgeber Lindenbergs.
Übrigens verfügte Lindenberg 1893 schon vor der Landeshauptstadt München über elektrische Straßenbeleuchtung! Die Neubarocke Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul beherrscht das Ortsbild. Die 1764-1796 errichtete Aureliuskirche steht auf mittelalterlicher Basis.