Kochrezept Nonnafürzle

Das zart-saftige Gebäck mit dem nicht ganz lupen-reinen Namen stammt aus dem Schwäbischen. Die richtige Bezeichnung lautete wohl ursprünglich “Nonnenfürtchen” beruhend auf dem mittelniederdeutschen Wort “nunnekenfurt”, das in etwa besagt, dass dieses Gebäck von den Nonnen am besten zubereitet wurde. Ein Freund etwas derberen Humors machte daraus dann irgendwann mal die Verballhornung “Nonnenfürzle/Nonnafürzle”, worum sich dann nach kurzer Zeit auch schon diverse Legenden und Anekdoten rankten.
So soll bei einem Essen ein großer Teller voll dieses Gebäcks aufgetragen worden sein, und ein alter Domherr – seines Zeichens Feinschmecker- griff sich gleich das größte und sagte schmunzelnd: “Ich nehme das von der Oberin.”

Rezept Zubereitung:

Zutaten:
500 g Mehl
30 g Hefe
60 g Zucker
1/4 Liter Milch
60 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
Schale einer halben Zitrone
4 Eier
100 g Sultaninen
Backfett

Mehl in eine Backschüssel sieben, in der Mitte eine Vertiefung eindrücken, die zerbröckelte Hefe sowie einen Teelöffel Zucker und etwas lauwarmer Milch dazugeben und mit etwas Mehl zum Vorteig verrühren, der zugedeckt 30 bis 40 Minuten gehen muss. Den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem lockeren Hefeteig schlagen und weitere 40 Minuten gehen lassen. Mit einem Teelöffel Teighäppchen abstechen und in heißem Fett goldbraun backen.