Erstellt am 09.05.2010 23:32 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Auerberge, Erholungsort, Flößermuseum, Lechbruck, Oberen Lechsee, Ostallgäu, Pfaffenwinkel
| Die Daten von Lechbruck: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
735m ü. NN |
| Fläche: |
17,25km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Ostallgäu |
| Postleitzahl: |
86983 |
| Vorwahl: |
08862 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OAL |
| Internetseite: |
www.lechbruck.de |
Lechbruck, der beliebte Erholungsort, liegt am Oberen Lechsee im Auerbergland. Der Ort war über Jahrhunderte berühmt wegen seiner Flößer. Da verwundert es nicht, daß mitten im Ort das Flößermuseum mit interessanten Exponaten steht. Das Gebäude wurde zwischen 1645 und 1646 vermutlich von Flößern errichtet, denn das Wasser des Lechs führte einst praktisch an der Haustüre vorbei. Hier lag ein Floßbindeplatz. Die Pfarrkirche Mariae Heimsuchung, im frühklassizistischen Stil zwischen 1786 und 1790 errichtet, ist ebenfalls sehenswert. Ein Muß für jeden Gast ist der Besuch des nahegelegenen Auerberges (1 055 Meter), den die Römer mit Befestigungen versehen hatten. Vom Dach der gotischen Kirche St. Georg (ca. 1497 erbaut) hat man einen einmaligen Blick auf das Alpenpanorama. Der benachbarte Pfaffenwinkel verspricht Kultur pur.
Erstellt am 18.02.2010 22:59 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Allgäuer Freilichtspiele, Allgäuer Theaterkästle, Altusried, Erholungsort, Frauenzell, Götz von Berlichingen, Kimratshofen, Knochenstampfmühle, Kommissar Kluftinger, Krugzell, Muthmannshofen
| Die Daten von Altusried: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
723m ü. NN |
| Fläche: |
91,68km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Oberallgäu |
| Postleitzahl: |
87452 |
| Vorwahl: |
08373 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OA |
| Internetseite: |
www.altusried.de |
Der Erholungsort und Markt Altusried, mit den Dörfern Frauenzell, Muthmannshofen, Krugzell und Kimratshofen, liegt in einer Landschaft die erfreulicherweise noch stark bäuerlich geprägt ist. Bekannt sind die “Allgäuer Freilichtspiele“, die seit 1879 alle vier bis fünf Jahre zwischen Juni und August stattfinden. Zu den beliebten Großinszenierungen gehören “Götz von Berlichingen“, “Wilhelm Tell” usw. Im “Allgäuer Theaterkästle” führt man im Winter (Okt. – April) anspruchsvolle Stücke auf. Altusried ist auch die ‘Heimat’ einer weiteren Attraktion: Kommissar Kluftinger, der im Herzen des Allgäus Spitzbuben und Mordgesellen dingfest macht. Volker Klüpfel und Michael Kobr sind die geistigen Väter. Die beeindruckende gotische Pfarrkirche St. Blasius und Alexander stammt aus dem 15. Jahrhuundert. Sie wurde im 17./18. Jahrhundert barockisiert. Ebenfalls sehenswert ist die gotische Kirche St. Michael in Krugzell. Sehenswert ist auch der bereits 1433 (!) erwähnte Landgasthof Alte Post in Kimratshofen. Ein interessantes Industriedenkmal ist die Knochenstampfmühle, in der Knochen zu Futtermehl verarbeitet wurden. Im Käse- und Flachsmuseum kann man sich die traditionelle Käseherstellung ansehen. Nicht weit von Altusried liegt die Burgruina Neu-Kalden. Direkt dahinter hat man vom Steilufer einen atemberaubenden Blick auf den Illerdurchbruch und den mäandernden Fluß.Von diesem Steilufer ist einst die ursprüngliche Burg Kalden hinabgestürzt in den Iller.
Erstellt am 31.05.2009 15:31 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alpsee, Berghänge, Bergwasser, Erholungsort, Grafen von Königsegg, Grafen von Montfort, Grafsachaft Rotenfels, Immenstadt, Leinwandhandel, Marienplatz, Mariensäule, St. Loretto, St. Stephan, Wallfahrtskirchen, Wassersportler
| Die Daten von Immenstadt: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
728–1749m ü. NN |
| Fläche: |
81,41km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Oberallgäu |
| Postleitzahl: |
87509 |
| Vorwahl: |
08323 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OA |
| Internetseite: |
www.immenstadt.de |
Der Erholungsort Immenstadt ist von steil aufragenden Berghängen umgeben. In der Nähe liegt der bei Wassersportlern so beliebte Alpsee, übrigens der zweitgrößte See im Allgäu. Trotz des kalten Bergwassers herrscht hier im Sommer meist Hochbetrieb. Der Salz- und Leinwandhandel nach Italien und Frankreich haben Immenstadt reich gemacht.Von 1332-1565 hatten die Grafen von Montfort das Sagen, anschließend machten die Grafen von Königsegg Immenstadt zum Sitz der Grafsachaft Rotenfels. 1804 ging der Ort an Österreich, ein Jahr später kam er zu Bayern. Das Stadtbild hat sich trotz mehrerer Brände weitgehend erhalten. Um den Marienplatz gruppieren sich das Schloß, von 1602 bis 1610 erbaut (Südflügel 17./18. Jahrh.), das Rathaus von 1649 und die Mariensäule von 1773. Im Ortsteil Bühl stehen die sehenswerten Wallfahrtskirchen St. Loretto und St. Stephan an einem Hang. Letztere besitzt eine Unterkirche in der sich eine Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem befindet. In St. Loretto sind Nachbildungen der Fresken von Loreto in Italien zu finden. Von den in der Nähe Immenstadts liegenden Burgen Hugofels und Rothenfels sind nur noch Ruinen übriggeblieben. Zu ihnen und Laubenbergerstein, Rauhlaubenberg, Werdenstein und den Burstall Altwörthenstein führt der ‘Immenstädter Burgenwanderweg’.