Erstellt am 14.12.2009 09:12 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Burgruine, Herren von Sulzberg, Kempten, St. Trinitatis, Sulzberg
| Die Daten von Sulzberg: |
| Bundesland: |
Vorarlberg |
| Höhe: |
1015 m ü. A. |
| Fläche: |
23,06km² |
| Politischer Bezirk: |
Bregenz |
| Gemeindekennziffer: |
8 02 38 |
| Postleitzahl: |
6934 |
| Vorwahl: |
05516 |
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| Internetseite: |
www.sulzberg.at |
Der Markt- und Erholungsort Sulzberg ist vor allem durch die gleichnamige Burgruine bekannt. Sie wird von vielen als die schönste Ruine im Raum Kempten bezeichnet. Die Herren von Sulzberg werden seit dem 12. Jahrh. genannt. Die große, sanierte Anlage besitzt neben Gebäude-und Mauerresten und dem Burghof, einen wuchtigen, begehbaren Bergfried, ein Burgverlies, eine Aussichtsplattform und ein Museum. 1480 wurde die Burg Sulzberg zum Schloß ausgebaut. Aus der Schloßkapelle stammt jener Flügelaltar, der heute in der südlichen Seitenkapelle der ursprünglich gotischen Pfarrkirche St. Trinitatis steht. Die Kirche wurde übrigens im 20. Jahrh. im Neubarockstil umgewandelt.
Erstellt am 01.04.2009 09:48 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alpenbad Pfronten, Augsburger Bischöfe, Bauernkriege, Breitenberg, Burgruine, Eissporthalle, Falkenstein, Ferien- und Wintersportort, Gleitschirmflieger, Hausberg, König Ludwig II., Königreiches Bayern, Loipen, Luftkurort, Mittelalter, Monarch, Ostallgäu, Pfronten, Schwangau, Talschaft
| Die Daten von Pfronten: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
853m ü. NN |
| Fläche: |
62,22km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Ostallgäu |
| Postleitzahl: |
87459 |
| Vorwahl: |
08363 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OAL |
| Internetseite: |
www.pfronten.de |
Die alte Talschaft Pfronten bestand ursprünglich aus 13 voneinander unabhänigen, weit auseinanderliegenden Dörfern. Heute ist Pfronten Luftkurort und größter Ferien- und Wintersportort im Ostallgäu (’Alpenbad Pfronten’, Eissporthalle, Lifte, Loipen usw.). Der Hausberg Pfrontens, der Breitenberg ist übrigens ein Eldorado der Gleitschirmflieger. Pfronten liegt im Schatten der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands, der Falkenstein (1 268m). Die Aussicht von hier oben ist übrigens traumhaft, bei schönem Wetter, versteht sich. Man hätte möglicherweise Schwangau den Rang ablaufen können, denn König Ludwig II. hatte vor, die Falkenstein noch imposanter auszubauen als Neuschwanstein. Beinahe hätte es ein weiteres Märchenschloß gegeben, aber die Regierung des Königreiches Bayern drehte ihrem bauwütigen Monarchen jedoch schnöde den Geldhahn zu, bevor der wieder loslegen konnte. Diese Maßnahme bedauert mancher Pfrontener sicher heute noch. Den Augsburger Bischöfen gehörte seit 1047 die Falkenstein mit dem Tal. Die ansässigen Bauern konnten ihre Stellung als ‘Freie Gotteshausleute’ während des gesamten Mittelalters halten, die ihnen von den dankbaren Bischöfen verliehen worden war. Obwohl sie an den Bauernkriegen nur kurz und unter Zwang teilnahmen, verloren sie ihre Sonderstellung 1459 im “Prontener Göttlichen Recht“. Das markanteste Gebäude des Tals ist die barocke Pfarrkirche St. Niikolaus in Berg. In Kappel steht die gotische Martinskirche. An Industrie wäre ein weltbekannter Maschinenbauer hervorzuheben.