Ländlicher Tourismus in Benin und im Allgäu

Bewerbung für Stipendien über das ASA-Programm möglich

Das ASA-Programm vergibt Teilstipendien für entwicklungspolitisch interessierte und gesellschaftlich engagierte junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren, die etwas bewegen wollen.

Einen Projektvorschlag haben Orou Dieudonné Guerra (ehemaliger Praktikant der Regionalentwicklung Oberallgäu), Dr. Sabine Weizenegger (Praktikumsbetreuerin) und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (InWEnt; Programmkoordinator) gemeinsam entwickelt und eingereicht. Ziel des Projektes ist es, Ländlichen Tourismus im Norden von Benin aufzubauen.

Jetzt ist die Projektauswahl abgeschlossen und der Projektvorschlag in den Programmkatalog von ASA aufgenommen. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits drei InWEnt-Stipendiaten aus Benin jeweils mehrere Monate im Allgäu verbracht haben, besteht mit dem Projekt nun die Möglichkeit, den Austausch zwischen Benin und dem Allgäu zu intensivieren.

Das ASA-Programm gewährt u.a. finanzielle Unterstützung für einen dreimonatigen Aufenthalt in Benin im Winter 2011/12. Bewerberinnen und Bewerber müssen entweder studieren oder über eine abgeschlossene nicht-akademische Berufsausbildung verfügen. Angesprochen sind Expertinnen und Experten aus Tourismus und Regionalentwicklung, gute Französischkenntnisse sind Voraussetzung. Die Bewerbungen müssen bis zum 10. Januar 2011 beim ASA-Programm eingereicht sein.

Den Projektvorschlag für Benin finden Sie unter: http://www.asa-programm.de

Eine der Initiatorinnen des Projektes, Dr. Sabine Weizenegger, war während ihrer Studienzeit selbst ASA-Teilnehmerin. Sie hat drei Monate bei den Samburu in Kenia verbracht und die Grundlagen für den Managementplan des Samburu Nationalreservats erarbeitet. Von den damaligen Erfahrungen profitiert sie auch bei ihrer jetzigen Arbeit als Regionalmanagerin noch oft.

Nigeria Connection

Peter M. Roese und sein Afrika-Thriller “Nigeria Connection” mit Allgäu-Bezug

Peter M. RoesePeter M. Roese wurde 1944 in Erlangen geboren und lebte einige Jahre in Kaufbeuren. Private und berufliche Reisen führten ihn buchstäblich rund um den Globus. Er arbeitete auch einige Jahre in Nigeria und im Iran. Ein gespitzter Bleistift war immer dabei … Ist es da verwunderlich, daß er nach seiner krankheitsbedingten Frühpensionierung zur Feder griff?

Die Schilderungen über Kaufbeuren fangen oben auf dem Fliegerhorst an …

… Die Besatzung bereitete sich auf den Start vor. Und dann waren da diese irgendwie außerirdisch anmutenden Sphärenklänge, das Knacken im Äther und unvermittelt die Stimme vomTower: “This is Kaufbeuren Air Base … this is Kaufbeuren Air Base …” Daraufhin antwortete der Pilot: “This is flight number … I request clearance for take-off…” Nun wurde es ernst, die Maschine bewegte sich im bleichen Licht des anbrechenbden Tages mit dröhnenden Motoren auf der vermeintlich endlos langen Rollbahn des Fliegerhorstes dahin, die bis zu den schemenhaften Bergen vor ihnen zu reichen schien. Rechts huschten flache Hügel vorbei, links die altenSplitterschutzbunker. Nach schier endlosen Minuten hob die Noratlas ab, und vor den hingerissenen Betrachtern lag dieses unglaublich beeindruckende Panorama der Alpen! (”Nigeria Connection” S. 36-37)

Nigeria Connection von Peter M. RoeseLagos, Nigeria: Marcel ist ratlos, warum sind diese Geheimdiensttypen ausgerechnet hinter ihm her? Was hat es mit seinem obskuren Doppelgänger auf sich? Kurz nach Beendigung des Biafrakrieges, Anfang der 70er, spielt die Geschichte des jungen Mannes, den reine Abenteuerlust nach Afrika fuhrt, um dort zu arbeiten und nebenbei die Geheimnisse des Schwarzen Kontinents zu ergründen. Der „Gastarbeiter“ und sein schwarzer Freund, der Polizeioffizier Sule, geraten in einen Strudel politischer Verschwörungen und Mordanschläge, stoßen auf Geheimnisse, Intrigen, und das alles in einer schwül-sinnlichen Atmosphäre.

Liebhaberinnen und Liebhaber exotischer Geheimdienst-Thriller kommmen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Neben einer spannenden Handlung gibt es jede Menge afrikanische Folklore. Der Thriller spielt nicht nur Nigeria, sondern auch in Benin Republic (früher Dahomé), Kamerun und Kenia. Aber auch das Allgäu kommt nicht zu kurz, wie oben ersichtlich. Hinzu kommen noch nette Episoden in der Stadt Kaufbeuren, am Bärensee, Kuhstallweiher usw.

Vom gleichen Autor: Iran-Thriller “AFN Tehran” (www.rhombos.de AFN Tehran)