Kempten

Die Daten von Kempten:
Bundesland: Bayern
Höhe: 674m ü. NN
Fläche: 63,29km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 87435, 87437, 87439
Vorwahl: 0831
Kfz-Kennzeichen: KE
Internetseite: www.kempten.de

Das Zentrum des Allgäus ist Kempten, das doch tatsächlich schon von dem berühmten griechischen Geographen und Historiker Strabon (ca. 64/63 v. bis etwa 20 n.Chr.) erwähnt wurde. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang der Archäologische Park Cambodunum (römischer Name Kemptens), hoch über der Stadt, mit seinem gallo-römischen Tempelbezirk und den Thermen. Den Tempelbezirk hat man in den vergangenen Jahren vorbildlich restauriret. Dort kann man sich informieren, was die Römer unter gepflegter Wohnkultur verstanden. Der Besucher sollte auch nicht versäumen die Altstadt mit dem Rathaus von 1474, dem ehemalige Weberzunfthaus, der beeindruckender Pfarrkirche (ehemalige Benediktinerklosterkirche) St. Lorenz und der ehemaligen fürstäbtlichen Residenz zu besichtigen. Außerdem gibt es in der Stadt einige sehenswerte Museen.

Ottobeuren

Die Daten von Ottobeuren:
Bundesland: Bayern
Höhe: 660m ü. NN
Fläche: 55,85km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Postleitzahl: 87724
Vorwahl: 08332
Kfz-Kennzeichen: MN
Internetseite: www.ottobeuren.de

Der Kneippkurort Ottobeuren kann es wohl kaum verleugnen, daß er sich in engem Kontakt mit dem imposanten Kloster, dessen Äbten und Mönchen entwickelt hat. Diese ungeheure üppige barocke Pracht zum Lob des Herrn in der Benediktinerklosterkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit in Ottobeuren, zeugt von der tiefen Frömmigkeit der Bewohner dieses hügeligen Bauernlandes zwischen Memmingen und Kaufbeuren. Allein der Fakt, daß in diesem Gotteshaus drei Orgeln stehen, läßt die gewaltigen Dimensionen des Innenraumes erahnen. Über 1 200 Jahre steht das Benediktinerkloster bereits, genauer gesagt, es wurde im Jahre 764 gegründet. Die ersten Mönche kamen wohl vom Kloster Reichenau oder auch aus St. Gallen. Ab dem 11. Jahrhundert begann die erste große Blütezeit des Klosters, obwohl im Laufe der folgenden Jahrhunderte mehrer Feuer die Bauten einäscherten. Die Reformation, die Bauernkriege und der 30jährige Krieg brachten schwere Bedrohungen mit sich. Erst Ende des 18. Jahrhunderts setzte eine neue Blüztzeit ein. Die heute noch existierende, gewaltige schloßähnliche Anlage wurde 1766 fertiggestellt. Die beiden Türme sind 82 Meter hoch, die Kirche ist knapp 90 Meter lang. Das gewaltige Langhaus besitzt mit üppigem Stuckwerk versehene hochaufsteigende Arkaden, die Deckengewölbe sind mit farbenprächtigen Fresken ausgestattet. 1802 schien des Ende des Klosters gekommen zu sein: Während der Säkularisation wurde es aufgelöst. Doch bereits 1834 ließ König Ludwig (!) das Klosterleben wieder neu erwachen. Hinzu kommen heute die bekannten Orgel- und Kammerkonzerte in Kirche und Kaisersaal.