Erstellt am 30.06.2011 23:53 Uhr in News mit keinem Kommentar
Schlagworte Bayern, Bregenz, Jakobswege, Münchener Jakobsweg, Pilgerbegleiterqualifizierung, Pilgerinteressierte, Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.
Offizieller Start des LEADER-Projekts in Eichstätt
Das Netz der Jakobswege in Bayern gewinnt für Pilgerinteressierte zunehmend an Attraktivität. Jährlich gehen allein rund 1.000 Pilger auf dem Münchener Jakobsweg bis nach Bregenz. Zahlreiche Initiativen sind in den letzten Jahren in Bayerns Regionen ergriffen worden, um die Infrastrukturen rund um den Weg für Pilger auszubauen, praktische Informationen bereit zu stellen und partnerschaftlich das Wegenetz weiter zu entwickeln. Ein wichtiger Meilenstein im Hinblick auf die Weiterentwicklung und verbesserte Koordination des bayernweiten Jakobswegenetzes ist die Begründung des LEADER-Kooperationsprojektes „Jakobswege in Bayern“, welches nun Ende Mai in Eichstätt offiziell startete.
Mit 46 Partnern ‐ von denen 35 Lokale Aktionsgruppen sind ‐ ist ein gewaltiges Pensum an Abstimmungs‐, Koordinierungs‐ und auch Verwaltungsarbeit von der Projektsteuerung zu erbringen. Die LAG Regionalentwicklung Oberallgäu ist bereits seit einigen Jahren an bayernweiten und transnationalen Projekten zum Thema „Jakobuswege“ beteiligt. Mit eigenen Maßnahmen in der Region, wie z.B. Flyer zu den einzelnen Etappen, wird ein Beitrag zum bayernweiten Projekt geleistet. Ebenso werden über die LAGs die im Rahmen des bayernweiten Projektes erarbeiteten Maßnahmen in die Region getragen.
„Das Projekt wäre erfolgreich, wenn für alle Gemeinden und Bewohner an den Jakobswegen in Bayern dieser Weg ein feststehender Begriff werden würde. Und die durchziehenden Pilger wären nicht länger „Fremde“, sondern würden als Gäste im urchristlichen Sinne angenommen“ so Joachim Rühl, Präsident des Projektträgers Jakobuswege e.V.. Das Projekt wird über das EU Programm LEADER gefördert. Unterstützt wird es darüber hinaus auch von der Evangelischen Landeskirche, den Diözesen Eichstätt und Würzburg, den Jakobusgesellschaften in Augsburg, Bamberg und Würzburg, den Pilgerbüros in Eichstätt, Bamberg und Augsburg sowie dem Bayerischen Pilgerbüro mit Sitz in München.
Erste Aktivitäten sind bereits geplant: Im Juli beginnt ein Seminar zur Qualifizierung von Pilgerbegleitern. Neben dem Aufbau einer bayernweiten Jakobswege‐Internetseite stehen auch Treffen mit Gastgebern am Wegesrand und die Durchführung von regionalspezifischen Jakobswege‐Konferenzen auf dem Projektplan.
Weitere Informationen sowie das Programm der Pilgerbegleiterqualifizierung gibt es unter
www.regionalentwicklung-oberallgaeu.de.
Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.
Erstellt am 20.07.2009 22:41 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Bauernhausmuseum, Bayern, Beim Strumpfar, Frührenaissance, Grafen von Montfort, Heimatmuseum, Johanniskirche, Kreuzigungsgruppe, Kurortes, Oberstaufen, Österreich, St. Bartolomäus, St. Peter und Paul, Thalkirchdorf
| Die Daten von Oberstaufen: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
791m ü. NN |
| Fläche: |
125,84km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Oberallgäu |
| Postleitzahl: |
87534 |
| Vorwahl: |
08386 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OA |
| Internetseite: |
www.oberstaufen.de |
Die Metamorphose, die aus dem Jahr 868 erstmals genannten schlichten Dorf ein Bad mit hunderten von gastronomischen Betrieben machte, ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack. Ist es da ein Wunder, daß kaum noch dörfliche Relikte zu finden sind? Oberstaufen erhielt 1453 Marktrecht, war bis 1564 im Besitz der Grafen von Montfort, anschließend der von Königsegg. Im Jahre 1804 kam Oberstaufen zu Österreich, 1806 zu Bayern. Die im neugotischen Stil erbaute Stadtkirche St. Peter und Paul, die 1858-1862 errichtet wurde, besitzt eine beeindruckende Kreuzigungsgruppe aus der Frührenaissance. Die Kirche St. Bartolomäus in Zell und die spätgotische Johanniskirche in Thalkirchdorf sind ebenfalls sehenswert. Es gibt auch ein Heimatmuseum (’Beim Strumpfar‘) und ein Bauernhausmuseum. Das Anwendungsangebot des Kurortes umfaßt Kneipp-, Schroth- und andere Kuren. Hinzu kommen Fitnessprogramme, die ärztlich überwacht werden. Außerdem ist Oberstaufen auch noch ein bedeutender Wintersportort.
Erstellt am 17.03.2009 09:00 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alliierten, Aufschwung, Baumwollspinnerei, Bayern, Bombergeschwader, Dynamit Nobel AG, Eisenbahnnetz, Gewerbe, Handel, Herrschaft, Kaufbeuren, Kaufbeurer, Krieg, Nervenheilanstalt, Peter M. Roese, Sprengstoffabrik, Zulieferer
Zwar traute man den Bayern zunächst nicht recht über den Weg, aber die Kaufbeurer mussten nach einiger Zeit zugeben, daß es unter der neuen Herrschaft wirtschaftlich langsam aber stetig aufwärts ging. Eine neue, große Baumwollspinnerei wurde 1839 errichtet und gab zahlreichen Bürgern Arbeit und Brot. Der 1847 erfolgte Anschluss an das Eisenbahnnetz belebte Handel und Gewerbe. Die Ansiedlung mehrerer Behörden und der Bau einer Nervenheilanstalt verstärkten den allgemeinen Aufschwung bis zum Beginn des 2. Weltkriegs. Die Sprengstofffabrik der Dynamit Nobel AG beschäftigte während des Krieges zahlreiche Artbeitskräfte und Zulieferer. Obwohl Kaufbeuren mit dieser brisanten Fertigungsstätte ein leichtes Ziel gewesen wäre, zeigten sich keine alliierten Bombergeschwader am Himmel. Vermutlich wussten die Alliierten, daß das Sprengstoffwerk absolut nicht ausgelastet war. Man griff lohnendere Ziele an. Der Krieg endete für die Kaufbeurer am 27. April 1945 mit dem Einmarsch der US-Truppen.
Author: Peter M. Roese
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Erstellt am 24.02.2009 09:26 Uhr in FAQ mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Baden-Württemberg, Bayern, Grenzgebiet, Österreich
Der größte Teil des Allgäus liegt im südwestlichen Bayern, ca. einviertel jedoch im südöstlichen Baden-Württemberg, und erstreckt sich bis in angrenzende österreichische Grenzgebiete.
Erstellt am 23.02.2009 10:58 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Bayern, Duke of Marlborough, Engländer, Erbfolgekrieg, Franzosen, Herzog, Höchstadt, John Churchill, Mindelheim, Österreicher, Spanisch, Unterallgäu, Winston Churchill
| Die Daten von Mindelheim: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
607 m ü. NN |
| Fläche: |
56,4 km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Unterallgäu |
| Postleitzahl: |
87711–87719 |
| Vorwahl: |
08261 |
| Kfz-Kennzeichen: |
MN |
| Internetseite: |
www.mindelheim.de |
Daß Mindelheim eimnmal zehn Jahre lang einem englischen Herzog gehörte ist wenig bekannt. Das kam so: Im Spanischen Erbfolgekrieg hatten die Bayern mit den verbündeten Franzosen 1704 die Schlacht bei Höchstadt gegen die Engländer und die Österreicher verloren. Für seine Verdienste erhielt der Duke of Marlborough (nicht mit der gleichnamigen Zigarettenmarke verwandt, jedoch mit Winston Churchill!), John Churchill, von dem dankbaren österreichischen Kaiser die Herrschaft über Mindelheim zugesprochen. Die Stadt fiel allerdings 1715 an Bayern zurück. Man könnte nun spekulieren, was wohl geschehen wäre, wenn die Stadt im Besitz des englischen Herzogs verblieben wäre. Ob die Mindelheimer statt Allgäuerisch schließlich Englisch gesprochen hätten? Lustig wäre wohl auch eine Mischung aus Allgäuerisch und Englisch geworden. Das hätte sich sicher ähnlich angehört wie Niki Laudas Englisch, als er noch bei einem “Dschoaderfleiht” (”Charterflight”) am Steuerknüppel einer seiner Maschinen saß, und den Flughafen London Heathrow anflog. Dann meldeter er sich beim Tower etwa folgendermaßen: “Sis is siro-feiv, sis is siro-feiv, aim abbrodsching …” (”This is zero-five, this is zero-five, I am approaching…”)
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