Erstellt am 13.01.2010 00:52 Uhr in News, Sonstiges mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Alpen, Alpinkristall, Bergdorf, Bergwanderer, Fellhorn-Kanzelwand, Kleinwalsertal, Langlaufkristallwoche, Nebelhorn, Oberstdorf, Schneekristallwochen, Wanderkristallpauschale
Unter dem Motto Schneekristallwochen in Oberstdorf kann man, während man den Schnee erlebt, auch noch viele Vorteile im Bergdorf im Zentrum der Allgäuer Alpen wahrnehmen. Dies gilt speziell für die Zeit vom 9. Januar bis 6. Februar 2010 und vom 6. März bis 11. April 2010. Beim Alpinkristall gibt es für die Zweiländer-Skiregion Oberstdorf/Kleinwalsertal den für 6 Tage gültigen Skipaß. Auch der Wanderer kommt auf seine Kosten, mit der Wanderkristallpauschale. Die Langlauf-Fans können sich während der Langlaufkristallwoche vergnügen. Ob sonnenhungrige Skifahrer, die sich auf 120 Kilometern präparierter Pisten tummeln können oder Bergwanderer, für jeden ist etwas dabei. Das Highlight für Skifahrer bietet das Gebiet Fellhorn-Kanzelwand mit dem 2 240 Meter hohen Nebelhorn. Es ist das höchstgelegendste Skigebiet in den Allgäuer Alpen. Die Gastronomie in Oberstdorf ist, wie bekannt, über jede Kritik erhaben. In alpinem Ambiente wird alles geboten, um dem Gast unvergessliche Urlaubstage zu bereiten.
Erstellt am 05.04.2009 09:39 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alpen, Augsburger Bischöfe, Barockkirche, Ettwieser Weiher, Fürstbischöfe, gotische, II. Bayerische Musikakademie, Industriestandort, Jagdschloß, Johann Georg Fischer, Kuhstallweiher, Marktoberdorf, Marktrecht, Maschinen, Mittelalter, Ostallgäu, Pfarrkirche, Verwaltungssitz
| Die Daten von Marktoberdorf: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
727–790m ü. NN |
| Fläche: |
95,25km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Ostallgäu |
| Postleitzahl: |
87616 |
| Vorwahl: |
08342 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OAL |
| Internetseite: |
www.marktoberdorf.de |
Man sieht es Marktoberdorf auf den ersten Blick nicht an, daß das Städtchen ein bedeutender Industriestandort für landwirtschaftliche Maschinen ist. Außerdem befindet sich in der Stadt seit 1963 auch noch der Verwaltungssitz des Landkreises Ostallgäu. Gleich südlich von Marktoberdorf hat man, so das Wetter mitspielt, einen sagenhaften Blick auf das beeindruckende Panorama der Alpen. Von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung zu den beliebten Badeplätzen am Kuhstallweiher und Ettwieser Weiher. Seit dem Mittelalter hatten die Fürstbischöfe von Augsburg in Markt Oberdorf das sagen (1453 Marktrecht). An alten Gebäuden ist vor allem die herrliche, ehemals gotische Barockkirche Hl. Kreuz und St. Martin hervozuheben. Der Pfarrkirche wurde 1732-1738 von dem berühmten Baumeister Johann Georg Fischer ihre heutige Form verliehen. Das direkt neben der Pfarrkirche stehende ehemalige Jagdschloß der Augsburger Bischöfe wurde ebenfalls nach Plänen Fischers errichtet. Seit 1985 befindet sich dort die II. Bayerische Musikakademie. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Alte Rathaus wurde 1723 umgebaut. Sehenswert sind auch das Stadtmuseum und das Riesengebirgsmuseum.
Erstellt am 24.02.2009 09:10 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alpen, Berater, Ewige Stadt, Georg von Frundsberg, Hausbank, Heimat, Italien, Kaiser Karl V., Landsknechte, Landsknechtführer, Mindelburg, Ritter
Der berühmteste Sohn der Stadt ist zweifellos der Ritter Georg von Frundsberg, dessen erzernes Standbild an einer Ecke des Rathauses angebracht ist. Er wurde 1473 auf der hoch über der Stadt aufragenden Mindelburg geboren und starb dort 1528. Frundsberg war der berühmteste Landsknechtführer seiner Zeit, unter Kaiser Karl V. Im Jahr 1527 zog er im Auftrag des Kaiser sogar gegen Rom. Bei dem Vormarsch auf die Ewige Stadt verließ den alten Raufbold und Haudegen jedoch das Glück. Das Geld ging ihm aus, um seine Landsknechte zu bezahlen. Bei der ganzen Aufregung darüber traf ihn auch noch der Schlag! Vielleicht hätte er sich einmal vertrauensvoll an einen Berater seiner Hausbank wegen eines Kredites wenden sollen? Heutzutage könnte man das nicht mehr empfehlen, damals aber schon. Was geschah nun weiter mit Frundsberg? Ein paar treue Mitalbeiter schafften ihren halbtoten Vorgesetzten den weiten Weg von Italien über die Alpen in die Heimat zurück, so daß er friedlich auf seinem Stammsitz, der Mindelburg, sterben konnte.
Was waren das doch damals für zähe Kerle!
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