Landwirte aus Südkorea informieren sich über LEADER im Allgäu
LEADER ist zwar ein Förderprogramm der Europäischen Union, doch auch weit über die Grenzen Europas hinaus interessiert man sich dafür, wie hierzulande Ländliche Entwicklung gestaltet wird.
Nun war eine Delegation aus Südkorea in Deutschland unterwegs und besuchte dabei auch das Allgäu. Organisiert hatte die einwöchige Informationsreise das Koreanische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei.
Im Oberallgäu besuchte die Gruppe von über 20 Landwirten die Sennerei und Knoll’s Baurestube in Wertach. Von Dr. Sabine Weizenegger, Geschäftsführerin des Regionalentwicklung Oberallgäu e.V., ließen sie sich darüber informieren welche Ziele mit LEADER verfolgt werden und wie eine so genannte LEADER Aktionsgruppe (LAG) funktioniert.
Besonders wichtig war es den Gästen zu erfahren, auf welche Weise Bürgerinnen und Bürger in die Projekte eingebunden werden und wie über die Verwendung der Fördergelder entschieden wird. Auch für gemischte Finanzierungsmodelle mit öffentlichen und privaten Geldern interessierten sie sich sehr. Min-Sik Bae von der Abteilung für Ländliche Politik im Koreanischen Ministerium ist zuversichtlich, dass viele Teilnehmer der Exkursion in ein paar Jahren selbst aktiv in einer Art LEADER-Aktionsgruppe in Korea mitarbeiten werden.
Erläuterung
LEADER ist eine französische Abkürzung und steht für Liaisons Entre Actions de Développement de l‘Economie Rurale (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der Wirtschaft ländlicher Räume). Eine entscheidende Rolle bei diesem Förderinstrument der Europäischen Union spielen so genannte LEADER Aktionsgruppen (LAG), deren Aufgabe es ist, regionale Entwicklungsstrategien umzusetzen. Alleine in Deutschland gibt es 273 solcher LAGs, europaweit sind es über 2000. Im Oberallgäu wird die LAG vom Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. mit Sitz in Altusried getragen. Seit 2004 wurden im Oberallgäu 55 Projekte unterstützt und Fördergelder in einer Höhe von 3,4 Mio. Euro bewilligt.

Gäste probieren den Bergkäse

Erläuterung des Prozesses der Käseherstellung
Weitere Informationen: www.regionalentwicklung-oberallgaeu.de
Neben gelebter Tradition freuen sich Wanderer im Herbst vor allem auf insgesamt 200 km Wanderwegenetz, alpine Wege, drei Klettersteige, den berühmten Heilbronner Weg und nicht zuletzt das einmalige 400 Gipfel Panorama am Nebelhorn. Außerdem genießen die Gäste bei zahlreichen Oberstdorfer Gastgebern einen Vorteil: Bei Buchung der Übernachtung erhalten Sie den Bergbahnpass für die Zweiländerwanderregion Oberstdorf/Kleinwalsertal inklusive. Alle Auf- und Abfahrten an Fellhorn-Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck und Walmendingerhorn sind enthalten. Nach dem Erfolg im vergangen Jahr wird es auch in diesem Sommer die Pauschale „Bergbahnen inklusive – Grenzenlos Wandern“ für die Gäste geben. Das Bergbahnticket ist bei der Buchung einer Unterkunft in einem teilnehmenden Betrieb inklusive. Das bedeutet: Bergbahn fahren, sooft man will. „Alle Auf- und Abfahrten an Fellhorn-Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck und Walmendingerhorn sind inklusive“, erklärt Dr. Silvia Nolte, Tourismusdirektorin Oberstdorf. Von der gemütlichen Wanderung im Tal bis zu alpinen Touren oder Klettersteigen wird alles geboten. Dazu laden Restaurants, Hütten und Sonnenterassen auf den Bergen während eines Wandertages zum Erholen und Sonne tanken ein.
Die Hirten wechseln hier ihre Kleidung und ziehen ihr gutes Gewand an, das meistens aus einer Lederhose mit bestickten Hosenträgern, einem weißem Hemd und einem blumengeschmückten Hut besteht. Währenddessen wird die »Schönheitskönigin « unter den Rindern mit einem üppigen Kopfputz »gekrönt«. Einige wenige Kranzbinderinnen stellen noch nach alter Sitte den Kopfschmuck her, mit dem das schönste Rind jeder Alpe beim Alpabtrieb geschmückt wird.
Peter M. Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”
Ganz oben auf der Liste steht der Gasthof Weinbauer, ein gastronomisches Urgestein, in dem Eckhaus in der Fendtstraße, wo die Revoluzzer friedlich Seite an Seite mit Einheimischen in aller Ruhe ihr Bierchen schlürfen. Dunkle, holzgetäfelte Wände, Deckenbalken, eine typisch bayerische Wirtshauseinrichtung sorgen dafür, daß sich der Gast, wie die Münchner sagen, ’sauwohl’ fühlt. Und dann erst das Essen! Eine Spezialität des Hauses ist die Münchner Schlachtschüssel …
“So, so, den großen Maxe spielen und Eindruck schinden, bei der zukünftigen Schwiegermutter”, meint Hans, mit einem schäbigen Grinsen im Gesicht.
Pflüger läßt den Käfer auf dem Parkplatz ausrollen. Sie betreten die gutbesuchte Terrasse. Bevor sie sich niederlassen, bleiben sie erst einmal überrascht stehen. Den Betrachtern bietet sich ein sagenhafter Blick auf den von Wäldern gesäumten Lech, der hier nach der Staustufe 11 eine Breite Schleife bildet.
Natürlich sind wieder Basar, Ausstellung, Vorträge und Kurzfilme, Trommelkurse, Kinderprogramm, Märchenerzählerin, afrikanischen Speisen und natürlich viel Musik geboten… Sowohl Allgäuer, die in Afrika aktiv sind, als auch im Allgäu lebende Afrikaner beteiligen sich an der Programmgestaltung. Damit stehen der gegenseitige Austausch und die familiäre Atmosphäre im Vordergrund, die bereits in den Vorjahren vielfach gelobt wurden.
Wer sich näher über Schwarzafrika informieren und gleichzeitig einiges über die Erlebnisse des Protagonisten Marcel im Allgäu erfahren möchte (Kaufbeuren, Bärensee, Kuhstallweiher etc.), der sollte den Afrika-Thriller “