Jakobswege in Bayern

Offizieller Start des LEADER-Projekts in Eichstätt
Das Netz der Jakobswege in Bayern gewinnt für Pilgerinteressierte zunehmend an Attraktivität. Jährlich gehen allein rund 1.000 Pilger auf dem Münchener Jakobsweg bis nach Bregenz. Zahlreiche Initiativen sind in den letzten Jahren in Bayerns Regionen ergriffen worden, um die Infrastrukturen rund um den Weg für Pilger auszubauen, praktische Informationen bereit zu stellen und partnerschaftlich das Wegenetz weiter zu entwickeln. Ein wichtiger Meilenstein im Hinblick auf die Weiterentwicklung und verbesserte Koordination des bayernweiten Jakobswegenetzes ist die Begründung des LEADER-Kooperationsprojektes „Jakobswege in Bayern“, welches nun Ende Mai in Eichstätt offiziell startete.

Mit 46 Partnern ‐ von denen 35 Lokale Aktionsgruppen sind ‐ ist ein gewaltiges Pensum an Abstimmungs‐, Koordinierungs‐ und auch Verwaltungsarbeit von der Projektsteuerung zu erbringen. Die LAG Regionalentwicklung Oberallgäu ist bereits seit einigen Jahren an bayernweiten und transnationalen Projekten zum Thema „Jakobuswege“ beteiligt. Mit eigenen Maßnahmen in der Region, wie z.B. Flyer zu den einzelnen Etappen, wird ein Beitrag zum bayernweiten Projekt geleistet. Ebenso werden über die LAGs die im Rahmen des bayernweiten Projektes erarbeiteten Maßnahmen in die Region getragen.

„Das Projekt wäre erfolgreich, wenn für alle Gemeinden und Bewohner an den Jakobswegen in Bayern dieser Weg ein feststehender Begriff werden würde. Und die durchziehenden Pilger wären nicht länger „Fremde“, sondern würden als Gäste im urchristlichen Sinne angenommen“ so Joachim Rühl, Präsident des Projektträgers Jakobuswege e.V.. Das Projekt wird über das EU Programm LEADER gefördert. Unterstützt wird es darüber hinaus auch von der Evangelischen Landeskirche, den Diözesen Eichstätt und Würzburg, den Jakobusgesellschaften in Augsburg, Bamberg und Würzburg, den Pilgerbüros in Eichstätt, Bamberg und Augsburg sowie dem Bayerischen Pilgerbüro mit Sitz in München.
Erste Aktivitäten sind bereits geplant: Im Juli beginnt ein Seminar zur Qualifizierung von Pilgerbegleitern. Neben dem Aufbau einer bayernweiten Jakobswege‐Internetseite stehen auch Treffen mit Gastgebern am Wegesrand und die Durchführung von regionalspezifischen Jakobswege‐Konferenzen auf dem Projektplan.

Weitere Informationen sowie das Programm der Pilgerbegleiterqualifizierung gibt es unter
www.regionalentwicklung-oberallgaeu.de.

Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.

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