Kaltental

Die Daten von Kaltental:
Bundesland: Bayern
Höhe: 710m ü. NN
Fläche: 22,14km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87662
Vorwahl: 08345, 08344
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.markt-kaltental.de

Der Markt Kaltental liegt östlich von Kaufbeuren, im Tal des Hühnerbachs, inmitten des idyllischen Voralpenlandes. Der Fahrradweg auf der Trasse der ehemaligen Dampflockline von Kaufbeuren nach Schongau führt direkt hier vorbei. Bis 1803, als das Gebiet des heutigen Marktes Kaltental zum damaligen Kurfürstentum Bayern kam, gehörte der größte Teil zum Pflegamt Buchloe des Hochstiftes Augsburg. Kaltental ist übrigens ein künstlicher Name, während der Gebietsreform kreiert, und entspricht nicht historischen Tatsachen. Der Markt besteht aus den Ortsteilen Altensberg, Aufkirch, Blonhofen, Eldratshofen, Frankenhofen, Gerbishofen und Helmishofen. Die Ortsteile zeichnet sich durch ihr äußerst reges Vereinsleben, mit Tradition und Brauchtumspflege, sowie durch die reichhaltige Gastronomie aus. Sechs Wirtshäuser gibt es (!), inklusive des Gasthauses Traube, das zum Brauhaus Kaltental in Aufkirch gehört. Hoch über Helmishofen steht der Römerturm. Der hat aber nichts mit den Römern zu tun, er wird fälschlicherweise so genannt, denn tatsächlich handelt es sich um den Bergfried der Burg Helmishofen, aus dem 12. Jahrhundert.

Görisried

Die Daten von Görisried:
Bundesland: Bayern
Höhe: 803m ü. NN
Fläche: 23,14km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87657
Vorwahl: 08302
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.goerisried.de

Die Gemeinde Görisried mit den Ortsteilen Buchwald, Durber, Hasenmahd, Imnath, Stadels, Staig, Vorderstaig und Wildberg, liegt zwischen Kemptener Wald und Wertachtal. Sie ist eingebettet in die abwechslungsreiche Wald- und Moorseenlandschaft vor der traumhaften Kulisse der Alpen. Im Klosterstift Kempten wird Görisried 1375 erstmalig urkundlich erwähnt. Eine selbständige Gemeinde mit den Weilern Wildberg und Stadels wurde Görisried im Jahr 1818. Am 6. September 1823 wütete ein verheerendes Feuer in Görisried, bei dem die Kirche und 36 Häuser in Schutt und Asche gelegt wurden. Die katholische Pfarrkirche St.Oswald wurde nach dem Feuer unter Verwendung alten Mauerwerks neu errichtet. Sie wurde jedoch schnell wieder baufällig, so daß man zwischen 1840 und 1849 den heutigen neugotischen Bau hochzog. Die Kapellen St.Ursula (1681) und St. Petrus von Alcantara (1725) in Stadels sind einen Besuch wert. Außerdem gibt es eine Reihe von bemerkenswerten Höfen, die unter Denkmalsschutz stehen (z.B. Stadels 1 von 1686, Waldbachstraße 7 und 11 usw.) Die Gegend um Görisried hat sich zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde entwickelt. Zum Baden, Segeln und Surfen laden die zahlreichen Moorweiher und Seen ein. Für Rockfans ein Leckerbissen: “go to GÖ” heißt das jährlich stattfindende Rockfestival.

Hopferau

Die Daten von Hopferau:
Bundesland: Bayern
Höhe: 811m ü. NN
Fläche: 13,19km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87659
Vorwahl: 08364
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.hopferau.de

Die Gemeinde Hopferau grenzt an das Westufer des Hopfensees, mit Blick auf das traumhafte Panorama der Alpen. Vor 1800 war Hopferau Sitz eines Unteren und Oberen Gerichts der Freiherren von Freyberg-Hopferau. 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Das 1468 erbaute Schloß befindet sich direkt im Ort. Dieses liebevoll restaurierte Gebäude wird als Hotel und Veranstaltungsstätte genutzt. Die äußerlich schlichte katholische Pfarrkirche St.Martin aus dem 16. Jahrh., besitzt einen bemerkenswerten Hochaltar. Im Ortsteil Lehern befindet sich eine sehenswerte Schaukäserei. Füssen, Schwangau mit den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau, Pfronten mit der Burgruine Falkenstein (der höchstgelegenen Deutschlands), Nesselwang und das Tannheimer Tal in Tirol liegen direkt nebenan. Als einer der wärmsten Seen Süddeutschlands lädt der Hopfensee zum Baden, Segeln, Windsurfen und einer Bootsfahrt ein. Sobald Schnee liegt bieten Hopferau und Umgebung natürlich jede Menge Winterspaß.

Unterthingau

Die Daten von Unterthingau:
Bundesland: Bayern
Höhe: 773m ü. NN
Fläche: 45,23km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87647
Vorwahl: 08377
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.unterthingau.de

Der Markt Unterthingau liegt eingebettet in die liebliche Voralpenlandschaft des Ostallgäus, zwischen Marktoberdorf und Kempten. In Unterthingau liegt die Hölle! Wie bitte? Scherz beiseite, aber ein Ortsteil von Unterthingau heißt tatsächlich Hölle. Seit 1465 war Unterthingau Sitz eines Dorfgerichts des Fürststiftes Kempten. Kaiser Friedrich III. verlieh Unterthingau 1485 das Marktrecht. Am Marktplatz steht das Schloß Unterthingau, auf den Fundamenten einer Burg aus dem 11.Jahrhundert. 1408 erfolgte der Umbau der Burg zum Herrschaftssitz, die heutige Gestalt erhielt das Schloß 1594. Es beherbergt es die Gemeindeverwaltung, Vereine usw. In den verschiedenen Ortsteilen finden sich mehrere kleinere und größere Barockkichen. Zu nennen wären z.B. die Pfarrkirche St. Nikolaus in Unterthingau, mit dem mittelalterlichen Turm. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert barockisiert. Weiterhin ist da die Wallfahrtskirche St. Stephan im Ortsteil Oberthingau, die ebenfalls barockisiert wurde, mit der angebauten Gnadenkapelle und den herrlichen Gemälden. In der Umgebung der Marktgemeinde führen zahlreiche Wander- und Radwege durch die schöne Voralpenlandschaft.

Lengenwang

Die Daten von Lengenwang:
Bundesland: Bayern
Höhe: 807m ü. NN
Fläche: 19,62km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87663
Vorwahl: 08364
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.lengenwang.de

Die Gemeinde Lengenwang, eingebettet in das malerische Voralpenland unterhalb von Martktoberdorf, besteht aus 14 Ortsteilen. Erstmalig erwähnt wird Lengenwang als Rodungssiedlung bereits im Jahr 1095, durch den Wildbann der Augsburger Fürstbischöfe. In früheren Zeiten stand das Gemeindegebiet unter der Herrschaft des Fürstbistums Augsburg, der Marktgrafschaft Burgau und der Herrschaft Freyberg-Eisenberg. Die spätgotische Pfarrkirche St. Wolfgang, erbaut 1503, wurde 1776 barockisiert und besitzt einige sehenswerte Gemälde. Als ruhiger Urlaubsort bietet sich die Gemeinde Lengenwang geradezu an. Einladende Unterkünfte und Urlaub auf dem Bauernhof stehen zur Verfügung. Das lokale Vereinsleben ist recht rührig. Zahlreiche Wander-und Radwege führen durch eine weitgehend naturbelassene, wunderschöne Landschaft Die weltberühmten kulturellen ‘Highlights’ Neuschwanstein, Wieskirche, Linderhof usw., liegen sozusagen vor der Haustüre. Wassersportfreunde finden im nahe gelegenen Forggensee ideale Bedingungen vor.

Röthenbach

Die Daten von Röthenbach:
Bundesland: Bayern
Höhe: 663m ü. NN
Fläche: 14,96km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau (Bodensee)
Postleitzahl: 88167
Vorwahl: 08384
Kfz-Kennzeichen: LI
Internetseite: gemeinde-roethenbach-allgaeu.de

Die Gemeinde Röthenbach im Argental und das benachbarte Gestratz gelten sozusagen als Orte par excellence für den Urlaub auf dem Bauernhof. Bei der lieblichen Voralpenlandschaft, in der die Bauerhöfe liegen, ist das kein Wunder! Schon die Römer waren in Röthenbach, denn es fanden sich die Überreste eines Burgus, einer kleinen Befestigungsanlage. Urkundlich erwähnt wird der Ort wird bereits im Jahr 866. In Gestratz steht die Pfarrkirche St.Gallus (1435-1437). Das ursprünglich gotische Gotteshaus wurde 1730 barockisiert. Dort befindet sich ein bemerkenswerter Passions- und Marienfreskenzyklus aus der Gründungszeit der Kirche, den manche Fachleute Hans Strigel d.Ä. zuschreiben. Das wirklich sehenswerte Naturschutzgebiet Eistobel ist vom benachbarten Grünenbach aus leicht erreichbar. Im Winter sorgen zahlreiche Langlaufloipen für entsprechenden Spaß.

Stötten am Auerberg

Die Daten von Stötten a. Auerberg:
Bundesland: Bayern
Höhe: 733m ü. NN
Fläche: 40,75km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87675
Vorwahl: 08349
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.stoetten.de

Die Gemeinde Stötten, an der westlichen Seite des 1 056 Meter hohen Auerberges gelegen, hat erfreulicherweise ihren ländlich-dörflichen Charakter behalten. Die Pflege von Tradition und Kultur hat hier einen hohen Stellenwert, ein reges Vereinsleben blüht. Der ursprüngliche Bau der sehenswerten katholischen Rokoko-Pfarrkirche St.Peter und Paul wude bereits 1314 erwähnt. Der markante Auerberg hat schon die Römer veranlaßt sich dort niederzulassen. Erdwälle und Spuren einer Siedlung sind auf dem sogenannten Kirch- und Schloßberg zu finden. Allerdings blieben sie nicht lange dort oben, vermutlich war es ihnen zu kalt! Hier oben steht auch die Kirche St.Georg, deren Sattelturm romanisch ist. Der dreiseitige Choranbau wurde 1497 vollendet. Die Kirche besitzt eine sehenswerte, reichhaltige Ausstattung. Nach Besteigen des Turmes hat man von der Platform aus einen atemberaubenden Blick auf die Alpen. Von den Allgäuer Alpen über die Ammergauer Berge bis zum Wettersteinmassiv kann man sehen. Wer genauer hinblickt, erkennt Schloß Neuschwanstein, die Türme der Wieskirche usw. Es ist auch ein ausgedehntes Radwegenetz vorhanden, das zu Touren nach Marktoberdorf, durch das Stöttener Moos mit der interessanten Flora und Fauna, an den Forggensee und viele andere Ziele einlädt.

Kronburg

Die Daten von Kronburg:
Bundesland: Bayern
Höhe: 744m ü. NN
Fläche: 20,19km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Postleitzahl: 87758
Vorwahl: 08394
Kfz-Kennzeichen: MN
Internetseite: www.kronburg.de

Die Gemeinde Kronburg, mit den Ortsteilen Illerbeuren, Kardorf, Unter- umd Oberbinnwang, Greuth und Wagsberg, bildet sozusagen den dörflichen Mittelpunkt des malerischen Illerwinkels. Neben einer herrlichen Landschaft bietet Kronburg zwei besondere Sehenswürdigkeiten: Das Schloß und das Schwäbische Bauernhofmuseum im Ortsteil Illerbeuren. Oberhalb von Kronburg, auf einer Bergkuppe, liegt das imposante Schloß, ursprünglich eine staufische Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert. 1490-1536 entstand das Schloß in seiner heutigen Form, wobei man Teile der alten Burg mit einbezog. Bemerkenswert ist, daß sich das Schloß seit 1619 im Besitz der Familie der Freiherrn von Westernach befindet. Zum Jahresende wird ein romanischer Weihnachtsmarkt im Schloß abgehalten. Das Schwäbische Bauernhofmuseum vermittelt detaillierte Einblicke in die dörfliche Welt längst vergangener Tage, und die Arbeitsverhältnisse früherer Zeiten. Jede Menge alter Werkzeuge, Fahrzeuge, Möbel, Einrichtungsgegenstände usw. sind zu sehen. Da kann die Großmutter ihren Enkeln plastisch vor Augen führen wie es in ihrer Kindheit in ihrem Heimatdorf zuging. Im Bauernhofmuseum kann der Besucher im Gasthof Gromerhof gemütlich einkehren. Eine Bootsfahrt auf der Iller ist ebenfalls empfehlenswert.

Oberreute

Die Daten von Oberreute:
Bundesland: Bayern
Höhe: 857m ü. NN
Fläche: 13,49km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau (Bodensee)
Postleitzahl: 88179
Vorwahl: 08387
Kfz-Kennzeichen: LI
Internetseite: www.oberreute.de

An der Deutschen Alpenstraße, zwischen 857 und 1041 Meter hoch, liegt das malerische Oberreute. Es ist somit die höchstgelegene Gemeinde des Westallgäus. Man nennt dieses herrliche Fleckchen Erde auf dem Sulzberger Rücken auch die ‘Sonnenterrasse des Westallgäus’. Die Pfarrkirche St.Martin, ein frühklassizistischer Bau aus dem Jahr 1798 ist sehenswert. Der interessierte Besucher findet weiterhin im Gästeamt ein kleines Skimuseum vor. Ein richtiges Wandererparadies liegt rund um Oberreute, mit etwa 40 Kilometern ausgeschilderten Wegen, zwischen Hügeln mit saftigen Wiesen, Wäldern und Hochmooren. Der Wanderer kann bei gutem Wetter die wahrhaftig faszinierende Aussicht auf die Allgäuer Berge, den Bregenzer Wald und die Ostschweiz genießen. Hervorzuhebende Wanderziele sind zum Beispiel der Naturlehrpfad nach Sulzberg in Vorarlberg, die Eibele- und Krebswasserfälle im Weißachtal, das Naturschutzgebiet Gerbertobel usw. Im Winter bietet ein gut ausgebautes Loipennetz das pure Vergnügen für den Skilangläufer.

Heimenkirch

Die Daten von Heimenkirch:
Bundesland: Bayern
Höhe: 668m ü. NN
Fläche: 21,23km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau (Bodensee)
Postleitzahl: 88178
Vorwahl: 08381
Kfz-Kennzeichen: LI
Internetseite: www.heimenkirch.de

Die Marktgemeinde Heimenkirch liegt nördlich von Lindenberg. Schmucke Dörfer und Einödhöfe zwischen Wiesen und Wäldern und die typischen, sanft geschwungenen Hügel des Allgäu, machen Heimkirch zum beliebten Ziel für Wanderer und Radfahrer. Lohnend ist zum Beispiel eine Wanderung zum Lengatzer Tobel. Außerdem steht in Heimkirch das bekannte Hochland-Käsewerk, dessen Produkte in alle Welt hinausgehen. Die barocke Nikolauskirche im benachbarten Opfenbach, die 1773-1774 erbaut wurde, wartet mit einem interessanten Hochaltargemälde auf. Nördlich von Heimenkirch liegen die Wallfahrtskirche Maria Thann und das Schloß Syrgenstein. Die hochbarocke Wallfahrtskirche Maria Thann besitzt einen sehenswerten Hochaltar von 1707, mit perspektivischem Relief. Schloß Syrgenstein, ein Renaissancebau, der erstmalig 1265 Erwähnung findet, ist im Kern spätgotisch. Leider ist das Schloß nur von außen zu besichtigen, da es sich in Privatbesitz befindet.