Heimweh nach Oberstdorf

Tourismus Oberstdorf lanciert neue Marketing-Maßnahmen im Bereich Empfehlungsmarketing

„Heimweh nach Oberstdorf“ ist der Titel der neuen Empfehlungsmarketing-Kampagne von Tourismus Oberstdorf. Mit Hilfe des Web 2.0 sollen Stammgäste Urlaubserinnerungen teilen und neue Gäste über die Urlaubsmöglichkeiten in Oberstdorf informiert werden.

Seit der erfolgreichen Entwicklung des Web 2.0 nimmt das Empfehlungsmarketing im Tourismus eine immer größere Rolle ein. Positive Empfehlungen sind weit mehr wert als jede klassische Anzeigenschaltung. Durch die Vielfalt der sozialen Netzwerke werden die Bewertungen von Gästen auf zahlreichen Kanälen gehört, empfangen und auch als glaubwürdig empfunden. Egal, ob Videos des Urlaubs-Domizils auf Youtube, Informationen über Urlaubsaktivitäten über Facebook oder die Meldung über ein leckeres Abendessen über Twitter – Die Sender dieser Botschaften sind Multiplikatoren für die Destination Oberstdorf und verbreiten ihre Begeisterung weiter. Aus diesem Grund wurde die Kampagne „Heimweh nach Oberstdorf“ mit verschiedenen Maßnahmen realisiert. Mit Hilfe eines einfachen Flyers sollen Gäste von ihren Gastgebern auf die Möglichkeiten des Web 2.0 hingewiesen und motiviert werden, diese Plattformen auch zu nutzen und so die Gründe für ihr „Heimweh nach Oberstdorf“ weiterzugeben. Den Flyer stellt Tourismus Oberstdorf allen Gastgebern kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich werden auf der Domain www.oberstdorf.de/heimweh alle Mitteilungen von sozialen Netzwerken gesammelt und dargestellt. Die Gestaltung des Flyers und der Homepage orientiert sich bewusst an Werbemitteln vergangener Zeiten, um den Kontrast des klassischen Empfehlungsmarketing, das schon in früheren Zeiten über Hausprospekte oder Postkarten betrieben wurde, und dem modernen Web 2.0 zu betonen. Der Startschuss zu „Heimweh nach Oberstdorf“ fiel am 20.7.2011 im Oberstdorf Haus. Hier wurden die von Tourismus Oberstdorf und Peter Traskalik (Tramino) gemeinsam entwickelten Maßnahmen den Oberstdorfer Gastgebern präsentiert. Im Vorfeld referierte Florian Bauhuber, Geschäftsführer von Tourismuszukunft, über die Möglichkeiten und die zunehmende Bedeutung des Web 2.0 im Tourismus.

Die Kampagne „Heimweh nach Oberstdorf“ stellt nach der Ernennung einer Social Media-Managerin sowie dem Redesign von oberstdorf.de im Stil des Web 2.0 (Kommentare für alle Inhalte, Gastgeberbewertung) im vergangenen Jahr und der Oberstdorfer WebApp im Frühjahr 2011 einen weiteren Schritt in Richtung Oberstdorf und Web 2.0 dar.

Jakobswege in Bayern

Offizieller Start des LEADER-Projekts in Eichstätt
Das Netz der Jakobswege in Bayern gewinnt für Pilgerinteressierte zunehmend an Attraktivität. Jährlich gehen allein rund 1.000 Pilger auf dem Münchener Jakobsweg bis nach Bregenz. Zahlreiche Initiativen sind in den letzten Jahren in Bayerns Regionen ergriffen worden, um die Infrastrukturen rund um den Weg für Pilger auszubauen, praktische Informationen bereit zu stellen und partnerschaftlich das Wegenetz weiter zu entwickeln. Ein wichtiger Meilenstein im Hinblick auf die Weiterentwicklung und verbesserte Koordination des bayernweiten Jakobswegenetzes ist die Begründung des LEADER-Kooperationsprojektes „Jakobswege in Bayern“, welches nun Ende Mai in Eichstätt offiziell startete.

Mit 46 Partnern ‐ von denen 35 Lokale Aktionsgruppen sind ‐ ist ein gewaltiges Pensum an Abstimmungs‐, Koordinierungs‐ und auch Verwaltungsarbeit von der Projektsteuerung zu erbringen. Die LAG Regionalentwicklung Oberallgäu ist bereits seit einigen Jahren an bayernweiten und transnationalen Projekten zum Thema „Jakobuswege“ beteiligt. Mit eigenen Maßnahmen in der Region, wie z.B. Flyer zu den einzelnen Etappen, wird ein Beitrag zum bayernweiten Projekt geleistet. Ebenso werden über die LAGs die im Rahmen des bayernweiten Projektes erarbeiteten Maßnahmen in die Region getragen.

„Das Projekt wäre erfolgreich, wenn für alle Gemeinden und Bewohner an den Jakobswegen in Bayern dieser Weg ein feststehender Begriff werden würde. Und die durchziehenden Pilger wären nicht länger „Fremde“, sondern würden als Gäste im urchristlichen Sinne angenommen“ so Joachim Rühl, Präsident des Projektträgers Jakobuswege e.V.. Das Projekt wird über das EU Programm LEADER gefördert. Unterstützt wird es darüber hinaus auch von der Evangelischen Landeskirche, den Diözesen Eichstätt und Würzburg, den Jakobusgesellschaften in Augsburg, Bamberg und Würzburg, den Pilgerbüros in Eichstätt, Bamberg und Augsburg sowie dem Bayerischen Pilgerbüro mit Sitz in München.
Erste Aktivitäten sind bereits geplant: Im Juli beginnt ein Seminar zur Qualifizierung von Pilgerbegleitern. Neben dem Aufbau einer bayernweiten Jakobswege‐Internetseite stehen auch Treffen mit Gastgebern am Wegesrand und die Durchführung von regionalspezifischen Jakobswege‐Konferenzen auf dem Projektplan.

Weitere Informationen sowie das Programm der Pilgerbegleiterqualifizierung gibt es unter
www.regionalentwicklung-oberallgaeu.de.

Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.

Der Roman “Allgäu Sixties” von Peter M. Roese

Peter M. Roese

Peter M. Roese

Das Werk ist vollbracht:

Der Roman “Allgäu Sixties” von Peter M. Roese
über die 60er Jahre in Kaufbeuren und am Fliegerhorst

ist erschienen!

Hier kommt ein Stück Lokalgeschichte Kaufbeurens und des Allgäus! “Allgäu Sixties” ist nicht nur etwas für jene Junggebliebenen die sich gerne an die “wilden 60er” erinnern, mit den Beatles, den Stones und anderen unvergeßlichen Musikern, dem Minirock, der Pille, der freien Liebe, dem Vietnamkrieg, dem Schah von Persien und seine Farah Diba, Studentenrevolten usw. Es ist auch etwas für die Nachkommen, die endlich erfahren, was die Alten in den 60er Jahren so gertrieben haben. All dies ist eingebunden in die Geschichte des Luftwaffensoldaten Rossner, der seine Dienstzeit oben am Fliegerhorst ableistete. Da kam eine Gruppe junger Leute zusammen, Einheimische und Soldaten, sogar eine Band war dabei … die Caddy Group. Solche Konstellationen gab es seinerzeit überall in der BRD. Der Leser streift mit Rossner durch die malerischen Straßen und Gassen Kaufbeurens, und manchen Ort in der näheren oder ferneren Umgebung, wobei ihm vieles sicher bekannt vorkommt. Einige damals stark frequentierte Lokalitäten (oder “Kultstätten”!) wie die Ranch Bar, existierten heute nicht mehr, andere hingegen, wie zum Beispiel der Ringkeller, florieren weiterhin. Summa summarum ist “Allgäu Sixties” eine olivgrün angehauchte Hommage an Kaufbeuren und das Allgäu, gewürzt mit viel Sarkasmus und Ironie.

Aber nicht nur Kaufbeuren spielt in “Allgäu Sixties” eine Rolle, nein, auch andere Städte, wie zum Beispiel: Landsberg, Memmingen, Mindelheim, Marktoberdorf, Schongau, Füssen, Kempten, Oberstdorf und … und … und … Aber auch kleinere Orte wie Pforzen, Jengen, wo Rossner eine Zeitlang mit zwei Freunden in einem alten Austragshaus wohnte (war das eine Gaudi!), oder zB. Apfeltrang, Aitrang, Görisried, um nur einige zu nennen, spielen eine Rolle. Auch Ausflüge ins benachbarte Pinswang und Reutte in Tirol sind an der Tagesordnung. Einen besonderen Leckerbissen für “Revoluzzer” stellt Rossners Aufenthalt 1968 in München dar.

Da Rossner aus Franken stammt, lernt der Leser auch Neuhaus im schönen Pegnitztal kennen, das Rossner mit seinem Hippie-Bus besucht. Amüsante Schilderungen über Mengen in Württemberg, wo er seine Grundausbildung absolviert, und Diepholz bei Bremen, wo er zu einem Nachschublehrgang fliegt, runden das Bild ab.

Peter M. Roese “Allgäu Sixties” Lindemanns Bibliothek (www.infoverlag.de) ISBN 978-3-88190-630-2 (320 Seiten, 14,80 Euro)

Exkursion Regionalentwicklung Bio-Regional-Fair in Sonthofen

Fr. 27. Mai 2011, ab 11.00 Uhr

Bei dieser Veranstaltung der Regionalentwicklung Oberallgäu in Zusammenarbeit mit der Stadt Sonthofen steht das Thema „Bio-Regional-Fair im Allgäu“ im Mittelpunkt. Es wird mit verschiedenen Experten aus den Bereichen biologische, regionale und fair gehandelte Lebensmittel sowie der Marke Allgäu diskutiert. Am Beispiel der Stadt Sonthofen wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten für Allgäuer Kommunen bestehen, bio-regional-fair zu wirtschaften. Im Anschluss an die Vorträge im Rathaus schließt sich eine Exkursion an.

Programm
11.00 – 12.30 h:
Expertenrunde mit Vertretern der Fa. Rapunzel Naturkost, LandZunge, Weltladen Sonthofen und Marke Allgäu im Rathaus Sonthofen
12.30 – 13.00 h:
Bio-Regional-Fairer Imbiss
13.00 – 14.30 h:
Besuch von Bäckerei Wirthensohn & Weltladen Sonthofen
ab ca. 14.30 h:
Besuch der Strausbergalpe

Anmeldung

Um Anmeldung bis zum 25.05.2011 wird gebeten:
Regionalentwicklung Oberallgäu,
Rathausplatz 1,
87452 Altusried,
Tel. 08373.299-14,
Fax: 08373.299-11,
E-Mail: info [at] regionalentwicklung-oa.de.

Für die Planung bitten wir um Angabe, ob Sie bei allen Programmpunkten dabei sein werden.

NEWS – Roman “Allgäu Sixties” von Peter M. Roese

Es ist soweit: “Allgäu Sixties” wird bald auf dem Buchmarkt erscheinen! Die Stories um Rossner, den Soldaten Schweik der 60er Jahre, und die zivile Clique samt Band in Kaufbeuren, lassen ein Stück Stadtgeschichte aufleben. Hier wird ein herrlicher militärisch-ziviler Klamauk geboten, unterstützt durch zahlreiche Hinweise auf die unvergessliche Musik der 60er Jahre. Da möchte man doch gleich mitsingen …

Peter M. RoeseDank allen Freunden und Bekannten, die das Projekt in irgendeiner Form unterstützt haben! Natürlich gilt mein Dank auch Özgür Karatag (Webmaster www.blickpunkt-allgaeu.de), bei dem ich mit meinen Beiträgen über “Allgäu Sixties” immer ein offenes Ohr fand.

Wer sich möglichst bald ein Exemplar “Allgäu Sixties”sichern möchte, kann das hier tun.

Allgäu Sixties Paperback 320 Seiten

Allgäu Sixties Paperback 320 Seiten

Allgäu Sixties – eine olivgrün angehauchte Liebeserklärung an das Allgäu und
die 60er Jahre. Kaufbeuren ist Hauptschauplatz dieser bisweilen nicht ganz ernst gemeinten Story um den Luftwaffensoldaten Rossner und seine Clique. Dienst in
der Kaserne, heiße Feten, eine Band und Liebeleien am Bärensee …

infoverlag.de

Allgäuer Schafkopfmeisterschaft

Am Samstag 8. Januar 2011 beginnt um 13:30 Uhr in der Gemeindehalle Stöttwang bei Kaufbeuren die Allgäuer Schafkopfmeisterschaft. Das Startgeld beträgt 13 Euro, der Sieger bekommt 500 Euro. Jeder Spieler mit Pluspunkten erhält einen Geld- oder Sachpreis.
Um 18:30 Uhr geht es beim Superschafkopf um eine Gesamt-Siegprämie von über 2000 Euro.

Ländlicher Tourismus in Benin und im Allgäu

Bewerbung für Stipendien über das ASA-Programm möglich

Das ASA-Programm vergibt Teilstipendien für entwicklungspolitisch interessierte und gesellschaftlich engagierte junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren, die etwas bewegen wollen.

Einen Projektvorschlag haben Orou Dieudonné Guerra (ehemaliger Praktikant der Regionalentwicklung Oberallgäu), Dr. Sabine Weizenegger (Praktikumsbetreuerin) und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (InWEnt; Programmkoordinator) gemeinsam entwickelt und eingereicht. Ziel des Projektes ist es, Ländlichen Tourismus im Norden von Benin aufzubauen.

Jetzt ist die Projektauswahl abgeschlossen und der Projektvorschlag in den Programmkatalog von ASA aufgenommen. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits drei InWEnt-Stipendiaten aus Benin jeweils mehrere Monate im Allgäu verbracht haben, besteht mit dem Projekt nun die Möglichkeit, den Austausch zwischen Benin und dem Allgäu zu intensivieren.

Das ASA-Programm gewährt u.a. finanzielle Unterstützung für einen dreimonatigen Aufenthalt in Benin im Winter 2011/12. Bewerberinnen und Bewerber müssen entweder studieren oder über eine abgeschlossene nicht-akademische Berufsausbildung verfügen. Angesprochen sind Expertinnen und Experten aus Tourismus und Regionalentwicklung, gute Französischkenntnisse sind Voraussetzung. Die Bewerbungen müssen bis zum 10. Januar 2011 beim ASA-Programm eingereicht sein.

Den Projektvorschlag für Benin finden Sie unter: http://www.asa-programm.de

Eine der Initiatorinnen des Projektes, Dr. Sabine Weizenegger, war während ihrer Studienzeit selbst ASA-Teilnehmerin. Sie hat drei Monate bei den Samburu in Kenia verbracht und die Grundlagen für den Managementplan des Samburu Nationalreservats erarbeitet. Von den damaligen Erfahrungen profitiert sie auch bei ihrer jetzigen Arbeit als Regionalmanagerin noch oft.

Heiß auf Weiß – ein grenzübergreifender Winterstart

Am 18. Dezember 2010 fällt der offizielle Startschuss für die neu gegründete Skiallianz Oberstdorf/Kleinwalsertal. Mit einem Abend unter dem Motto „Heiß auf Weiß“ setzt die Wintersportregion ein erstes Highlight in der Saison 2010/2011.
Heiß auf Weiß – ein grenzübergreifender Winterstart

Am Ende eines perfekten Skitages auf den 124 Pistenkilometern der Skiallianz Oberstdorf/Kleinwalsertal haben am 18. Dezember alle Wintersportler die Möglichkeit, beim grenzübergreifenden Winterstart und dem Fest am Berg an der Kanzelwandbahn (Kleinwalsertal) dabei zu sein. Auch alle anderen Besucher sind herzlich eingeladen, die Beförderung mit der Kanzelwandbahn nach Beendigung des Skibetriebes kostenlos zu nutzen.
Oben angekommen genießt man bei Glühwein, Grillwurst und Après Ski Party den Sonnenuntergang. Feuerstellen, die sich über Berg und Tal strecken markieren das Gebiet und die Anlagen des neu gegründeten Wintersport-Zusammenschlusses „Skiallianz Oberstdorf/Kleinwalsertal“. Während einige der Bergbahnen schon früher in Betrieb gehen (Kanzelwand-/Fellhornbahn je nach Schneelage bereits am 4. Dezember), startet an diesem Tag die Gesamtheit der Anlagen des Gebiets in den neuen Winter.

Eine Lasershow der besonderen Art mit den weiß verschneiten Bergen als Projektionswand stellt die Eigenheit des Gebiets dar: eine österreichische und eine deutsche Region, die ein gemeinsames Wintersportgebiet bilden. Unterstrichen wird dies von einer Fackelfahrt der Skilehrer aus beiden Destinationen, die jeweils vom Fellhorn (Oberstdorf) und der Kanzelwand (Kleinwalsertal) aus starten, sich an der Staatsgrenze treffen und somit zusammen eine große Gesamtperformance bilden.

„Heiß auf Weiß“ ist nicht nur der offizielle Start in den Winter, sondern sozusagen auch die „Feuertaufe“ für die neu gegründete Skiallianz Oberstdorf/Kleinwalsertal. Mit über 124 Pistenkilometern von Anfänger- bis Profiniveau in fantastischer Landschaft bietet sie alles, was das Wintersportherz höher schlagen lässt. Per Ski über die Staatsgrenze, das war hier schon lange vor EU und Co. ohne Reisepass möglich. Und wer am 18. Dezember vom Fellhorn (Oberstdorf) aus zu „Heiß auf Weiß“ kommt, braucht sich um die Rückreise keine Gedanken zu machen, denn ein kostenloser Shuttle-Bus bringt alle Wintersportler von der Kanzelwandbahn zur Fellhornbahn.

Ob mit oder ohne Wintersportgerät – die faszinierende Bergwelt von Oberstdorf und dem Kleinwalsertal ist die Reise wert. Besonders zum grenzübergreifenden Winterstart am 18. Dezember, wenn spätestens dieses besondere Bergerlebnis „Heiß auf Weiß“ macht.

Weitere Informationen unter www.skihoch2.com

Kleinwalsertal Tourismus
Walserstrasse 64
A-6992 Hirschegg

Tourismus Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
D-87561 Oberstdorf

Akteure werfen einen Blick hinter die Kulissen: Exkursion Regionalentwicklung 2010

Mit der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Oberallgäu unterwegs

Was ist Regionalentwicklung und was sind die Ziele? Wer macht Regionalentwicklung? Und wie sieht die Umsetzung von Projekten aus? Um diese Fragen zu beantworten hatte der Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. im Rahmen des „Tag der Regionen“ zu einer Exkursion eingeladen. An der Veranstaltung, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand, nahmen rund 15 interessierte Allgäuer teil und besuchten eine Auswahl von bisher realisierten LEADER-Projekten.
Christine Ritter, Vorsitzende des Museumsvereins des Bergbauernmuseum Diepolz, informierte über das Projekt „Zeitreise“. Ungefähr 3.500 Interessierte nahmen dieses Jahr an den angebotenen Kursen teil, z.B. im Buttern, Brot backen oder Filzen, und bekamen so einen Einblick in das Leben der Bergbauern wie es früher einmal war. Erläuterungen zum Projekt Alpkönigdörfer rund um den Hauchenberg lieferten Weitnaus Bürgermeister Alexander Streicher und der ehemalige Bürgermeister von Missen-Wilhams, Wolfgang Abt. Streicher betonte die Bedeutung der Tagesbesucher und Wanderer für die lokale Gastronomie. Christoph Hieke, 1. Vorsitzender des Vereins Allgäuer Alpgenuss, lieferte – passend zur Einkehr auf „Kling’s Hütte“ – die Informationen über das Projekt „Allgäuer Alpgenuss“, bei dem knapp 40 Alpen auf ihren Speisekarten Produkte aus der Region anbieten. Die „Allgäuer Moorallianz“ wurde von Gwendolin Dettweiler und Uwe Kießling präsentiert. Dettweiler ist als Regionalmanagerin für den Teilbereich Ländliche Entwicklung innerhalb des Naturschutz-Großprojektes verantwortlich, Kießling ist Projektleiter des Teilprojektes Allgäuer Streuebörse.
Egal ob privat engagiert, in einem Verein aktiv oder als Mitarbeiter einer Gemeinde – Ideen haben viele. „Dass die besuchten Projekte den Exkursionsteilnehmern Anregung und Ideen für die Umsetzung eigener Projekte liefern und die Akteure sich gegenseitig austauschen können“ wünscht sich Dr. Sabine Weizenegger, Geschäftsführerin des Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.
Der Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. präsentiert seine Arbeit und weitere Projekte auch am 10.10.2010 auf der 10-Jahresfeier im Kempodium in Kempten.

Unterhalb des Aussichtsturms am Alpkönigblick liegt Kling’s Hütte, die Partneralpe beim „Allgäuer Alpgenuss“ ist und wo sich die Exkursionsgruppe stärkte.

Unterhalb des Aussichtsturms am Alpkönigblick liegt Kling’s Hütte, die Partneralpe beim „Allgäuer Alpgenuss“ ist und wo sich die Exkursionsgruppe stärkte.

Direkt in der Streuwiese wurde den Teilnehmern der Exkursion das Projekt Allgäuer Moorallianz mit der Streuebörse erläutert.

Direkt in der Streuwiese wurde den Teilnehmern der Exkursion das Projekt Allgäuer Moorallianz mit der Streuebörse erläutert.

Erläuterung

LEADER ist eine französische Abkürzung und steht für Liaisons Entre Actions de Développement de l‘Economie Rurale (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der Wirtschaft ländlicher Räume). Eine entscheidende Rolle bei diesem Förderinstrument der Europäischen Union spielen so genannte LEADER Aktionsgruppen (LAG), deren Aufgabe es ist, regionale Entwicklungsstrategien umzusetzen. Alleine in Deutschland gibt es 273 solcher LAGs, europaweit sind es über 2000. Im Oberallgäu wird die LAG vom Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. mit Sitz in Altusried getragen.

Quelle: www.regionalentwicklung-oa.de

Geographen aus Würzburg informieren sich über LEADER im Allgäu

Für die Aktivitäten und Projekte des Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. interessierte sich eine Gruppe von Studierenden der Universität Würzburg. Unter Leitung von Prof. Dr. Hubert Job und Marius Mayer befinden sich die Geographen derzeit für zehn Tage auf Exkursion, die sie an verschiedene Standorte in den Alpen führt. Dabei wird ein breites Spektrum an Themen bearbeitet.

Im Vordergrund des Besuches im Allgäu standen das LEADER-Programm der Europäischen Union sowie die Funktionsweise, die Strukturen und die Aufgabenfelder des Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. Dessen Geschäftsführerin, Dr. Sabine Weizenegger, informierte darüber in einem einführenden Vortrag. In Bühl am Alpsee wurde der Standort des gerade entstehenden AlpSeeHauses und in Diepolz das LEADER-Projekt „Zeitreise“ im Allgäuer Bergbauernmuseum besucht. Daneben stand ein Besuch bei der Firma Kunert auf dem Programm. Ein wichtiges Thema für die Gruppe war auch das Berufsbild „Regionalmanager“, über das Dr. Weizenegger, selbst Geographin, aus ihrer Erfahrung heraus Auskunft geben konnte.

Den beiden Exkursionsleitern ist sowohl das Allgäu als auch die Regionalentwicklung Oberallgäu bekannt: in den Jahren 2007 und 2008 haben sie eine Studie mit einem Vergleich der LEADER-Aktivitäten in Vorarlberg und im Oberallgäu durchgeführt.

Erläuterung

LEADER ist eine französische Abkürzung und steht für Liaisons Entre Actions de Développement de l‘Economie Rurale (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der Wirtschaft ländlicher Räume). Eine entscheidende Rolle bei diesem Förderinstrument der Europäischen Union spielen so genannte LEADER Aktionsgruppen (LAG), deren Aufgabe es ist, regionale Entwicklungs­ strategien umzusetzen. Alleine in Deutschland gibt es 273 solcher LAGs, europaweit sind es über 2000. Im Oberallgäu wird die LAG vom Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. mit Sitz in Altusried getragen. Seit 2004 wurden im Oberallgäu 55 Projekte über das LEADER-Programm umgesetzt bzw. bewilligt.

Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Hubert Job (links) sind Großschutzgebiete wie Nationalparke, Biosphärenreservate oder Naturparke. Er freut sich deshalb, dass mit dem AlpSeeHaus in Bühl u.a. ein Informationszentrum für den Naturpark Nagelfluhkette entsteht.

Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Hubert Job (links) sind Großschutzgebiete wie Nationalparke, Biosphärenreservate oder Naturparke. Er freut sich deshalb, dass mit dem AlpSeeHaus in Bühl u.a. ein Informationszentrum für den Naturpark Nagelfluhkette entsteht.

In Diepolz informierten sich die Geographen nicht nur über das Projekt „Zeitreise“ und über Leben der Bergbauern im Allgäu, sondern nutzten die herrliche Aussicht für ein Gruppenbild der Studierenden mit den Exkursionsleitern Prof. Dr. Hubert Job (2.v.r.) und Marius Mayer (ganz rechts).

In Diepolz informierten sich die Geographen nicht nur über das Projekt „Zeitreise“ und über Leben der Bergbauern im Allgäu, sondern nutzten die herrliche Aussicht für ein Gruppenbild der Studierenden mit den Exkursionsleitern Prof. Dr. Hubert Job (2.v.r.) und Marius Mayer (ganz rechts).

Autor beider Bilder: Recklung Oberallgäu

Weitere Informationen über die LEADER Aktionsgruppe Regionalentwicklung Oberallgäu

www.regionalentwicklung-oberallgaeu.de