Impressionen aus dem Jahr 1968 von Peter M. Roese

Peter M. RoesePeter M. Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”

München 1968 … der Gasthof Weinbauer in Schwabing …

Der Protagonist Rossner absolviert im turbulenten Jahr 1968 einen Lehrgang in München. Er ist in Schwabing untergekommen, bei Karl, einem Studenten. Neben vielerlei Aktivitäten oder Happenings, die man auf Neudeutsch sit-in, go-in, teach-in, sleep-in und so weiter nennt, durchkämmen Rossner und Karl die Landeshauptstadt nach einschlägigen Lokalitäten. Hier ein entsprechender Auszug aus dem Manuskript “Allgäu Sixties” …

Gasthof Weinbauer bei München Ganz oben auf der Liste steht der Gasthof Weinbauer, ein gastronomisches Urgestein, in dem Eckhaus in der Fendtstraße, wo die Revoluzzer friedlich Seite an Seite mit Einheimischen in aller Ruhe ihr Bierchen schlürfen. Dunkle, holzgetäfelte Wände, Deckenbalken, eine typisch bayerische Wirtshauseinrichtung sorgen dafür, daß sich der Gast, wie die Münchner sagen, ’sauwohl’ fühlt. Und dann erst das Essen! Eine Spezialität des Hauses ist die Münchner Schlachtschüssel …

Kurz vor Beendigung seines technischen Lehrgangs lädt Rossner Karl zu einer Münchner Schlachtschüssel in den Gasthof Weinbauer ein.
“Ich möchte mich wenigstens ein bisschen revanchieren für deine Gastfreundschaft, und die interessanten Exkursionen durch die Kneipen und politische Happenings”, sagt Rossner zu Karl.
“Das wäre doch nicht notwendig gewesen”, entgegnet dieser.
“Papperiapapp, du bist heute mein Gast”, erklärt Rossner kategorisch. “Übrigens, die Jungs gestern Abend waren ja zum Schluss ganz schön voll.”
“Ja, die haben gesoffen, bis ihre Haarwurzeln im blanken Alkohol lagen”, bestätigt Karl lachend.
In dem Moment kommt eine fesche, blonde Bedienung im Dirndl und stellt ein dampfendes, gußeisernes Bratreindl auf den Tisch. Rossner mustert interessiert den Inhalt. Auf der Unterlage aus hellem Sauerkraut und einer halbierten, mit Nelken gespickten Zwiebel, ruht in fingerdicke Scheiben geschnittenes Schweinernes, Wammerl und Schweinszüngerl. Hellbraune Leberwürste und schwarzbraune, pralle Blutwürste vervollständigen das Gericht. Garniert ist dieser Augenschmaus mit schwarzen Wacholderbeeren und braungrünen Lorbeerblättern.
“Phantastisch!” entfährt es Karl, während sein Blick wohlwollend auf den kulinarischen Köstlichkeiten ruht.
“Nichts wie ran, bevor es kalt wird”, schlägt Rossner vor, Messer und Gabel ergreifend.

Soweit der Manuskriptauszug … Heute wie damals gibt es deftige bayerische Küche und so einige Schmankerln, von den Schwaben und Österreichern abgeguckt. Seit 1.Mai 2010 hat Franz Schmuck den berühmten Gasthof Weinbauer übernommen.

Gasthof Weinbauer
Fendtstraße 5
80802 München

www.weinbauer-muenchen.de

Impressionen aus dem Jahr 1969 von Peter M. Roese

Peter M. RoesePeter M. Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”
Impressionen aus dem Jahr 1969 … ein Besuch im Restaurant Jagdhof in Schlingen …

In einer Anwandlung von Großmut lädt Rossner seine Verlobte und die zukünftige Schwiegermutter zum Abendessen ein. Er hält auch noch eine Überraschung bereit …

“Ich möchte euch bitten der Gerdi und Ihrer Mutter nichts von dem Porsche zu sagen”, bittet Rossner seine Freunde und Kollegen Hans und Norbert. “Das soll eine Überraschung werden. Ich habe die beiden Damen für den kommenden Samstag in das Restaurant Jagdhof in Schlingen eingeladen. Da möchte ich sie natürlich mit dem Porsche hinfahren.”
Restaurant Jagdhof in Schlingen“So, so, den großen Maxe spielen und Eindruck schinden, bei der zukünftigen Schwiegermutter”, meint Hans, mit einem schäbigen Grinsen im Gesicht.
“Laß ihm doch seinen Spaß”, wirft Norbert ein. “Der Jagdhof ist doch das tolle Restaurant an der B 16, das im Januar eröffnet wurde.”
An besagtem Tag zieht Rossner dann die große Show ab: Er fährt mit dem blitzblank gewienerten roten Porsche 356 nach Bad Wörishofen, und holt die Schwiegermutter in spe und seine Verlobte ab. Die Überraschung ist vollkommen!
“Einen Porsche haben wir!” ruft Gerdi verzückt aus, während sie Rossner um den Hals fällt.
Ihre Mutter steht staunend vor dem prächtigen Gefährt.
Der hell erleuchtete Jagdhof scheint ein Magnet erster Klasse zu sein, das erkennt man schon an den zahlreichen Fahrzeugen die davor parken.
“Der Porsche paßt doch glatt zu diesem Ambiente”, stellt Rossner stolz fest, als er und seine Begleiterinnen das geschmackvoll eingerichtete Restaurant betreten. Die Speisekarte ist beeindruckend.
“Also, ich schlage Froschschenkel vor”, erklärt Rossner hinterhältig grinsend, wohl wissend, wie die Reaktion sein wird.
Die ist auch entsprechend: Gerdi verzieht das Gesicht, ihre Mutter wird bleich. Aber schließlich entscheidet sich Gerdi für Rehragout und ihre Mutter für Wildschweinbraten. Rossner widmet sich der Spezialplatte Jagdhof. Die ist sehenswert: Filets von Rind, Kalb und Schwein, Gemüse, Pilze, hausgemachte Spätzle mit Cognac-Pfeffer-Rahmsoße.
“Das war doch ein göttliches Mahl”, stößt Rossner theatralisch hervor, als er fertig ist. Damit spricht er auch seinen Begleiterinnen aus dem Herzen.

Ja, so war das seinerzeit im Restaurant Jagdhof in Schlingen. Auch heute verwöhnt die Familie Steinhauser den Gast mit exquisiten Gerichten aus der Region, inklusive Wild und Fisch. Auch vegetarische Kost wird geboten. Hinzu kommen deftige Brotzeiten. Ach ja, der hausgemachte Kuchen sollte nicht unerwänht bleiben.

Restaurant Jagdhof
Allgäuer Str. 1
86825 Bad Wörishofen / Schlingen

http://www.jagdhof-schlingen.de

Der Oberstdorfer Musiksommer – Liaison zwischen Kultur und Natur

Oberstdorfer Musiksommer wird in diesem Jahr volljährig. Seit 18 Jahren finden hochkarätige musikalische Veranstaltungen rund um Oberstdorf statt. In besonderem Ambiente wie beispielsweise auf dem Nebelhorn, dem Schanzenturm der Erdinger Arena oder dem Söllereck erleben die Gäste hier Musikgenuss auf höchstem Niveau.

In zwei Wochen fällt der Startschuss für das kulturelle Highlight hier in Oberstorf: Vom 30.07.2010 bis zum 19.08.2010 treffen sich renommierte Musiker nicht in Konzertsälen, sondern inmitten der Allgäuer Alpen. In seinem 18. Jahr legt der Oberstdorfer Musiksommer seinen Schwerpunkt auf die Jubilare Schumann, Chopin, Mahler und Bernstein. Insgesamt 40 Konzerte in mehr als 30 Spielstätten in Oberstdorf und der Region spannen den Bogen zwischen Klassik und Moderne, zwischen Kammermusik und Orchester, zwischen Nachwuchs und internationalen Künstlern. Mit dabei sind diesmal die renommierte Sopranistin Ruth Ziesak, die Dirgenten Ruben Gazarian, Ariel Zuckermann und Juri Gilbo, der Klarinettist Fabio di Càsola und der Cellist Claudio Bohórquez. Die Aufführungen präsentieren sich auf historischen bis ungewöhnlichen Bühnen im Tal und auf dem Berg: „Brass pur“ nimmt sich den Schanzenturm der Erdinger Arena als Kulisse, das Berliner Akkordeon Quartett für seine Open Air­Matinée den Familienberg Söllereck. Weitere Aufführungsorte sind die Keramikmanufaktur Altstätten oder das Kraftwerk Kempten – und erstmals der neue Festspielort Wangen. Von 01. bis 19. August ist Oberstdorf außerdem der Treffpunkt für junge internationale Nachwuchskünstler. Die Meisterkurse, mit 180 Teilnehmern aus über 20 Nationen melden die Organisatoren einen neuen Anmelderekord, die Orchester-Akademie und Podien der Nachwuchsförderung sind weltweit hoch geschätzt und ziehen außergewöhnliche Talente an. Auch deren Schlusskonzerte, das Forum junger Preisträger und die Orchester-Akademie sind absolut sehens- und hörenswert.
Einen besonderen Akzent der vielseitigen Hommage an Robert Schumann setzt der Festivalauftakt am 21. Juli mit dem Film „Geliebte Clara“ im Open Air Kino zwischen den Schanzen der Erdinger Arena.

Das im vergangenen Jahr erfolgreich gestartete Programm „Konzert erleben und Mehrwert genießen“ wird auch 2010 fortgesetzt und weiter ausgebaut. Mit der Konzertkarte zu ausgewählten Veranstaltungen verbinden sich attraktive Angebote wie zum Beispiel eine Freifahrt auf dem Söllereck-Rodel, Jetons für den Besuch im Casino Kleinwalsertal oder ein ermäßigter Einkauf in der Allgäuer Keramik.

Attraktive Festivalarrangements vom Sterne-Hotel bis zur gemütlichen Landpension laden zum Besuch des Oberstdorfer Musiksommers und zum unbeschwerten Genuss der „Liaison aus Kultur und Natur“ ein.

Informationen
Festivalbüro des Oberstdorfer Musiksommer
Bahnhofplatz 3, 87561 Oberstdorf
Tel: 08322-700-467
www.oberstdorfer-musiksommer.de
info@oberstdorfer-musiksommer.de

Kartenvorverkauf
Karten bei Allgäu Ticket 0180 5 132 132 (0,14€ p. min.)
Oberstdorf Touristinformation: 08322-700-290
sowie im Festivalbüro: 08322-700-447

Mit der Deutschen Bahn schon ab 59 Euro nach Oberstdorf in den Urlaub

Mit dem Oberstdorfer Bahnticket günstig in den Urlaub – ohne Stau und ohne Stress. Schon ab einer Übernachtung können Gäste mit dem Oberstdorfer Bahnticket um bis zu 50 Prozent günstiger anreisen als mit dem Standardtarif. Bei einer Anreisestrecke unter 400 km kostet das Oberstdorfer Bahnticket hin und zurück nur 59 Euro, für Inhaber der Bahn Card sogar noch weniger. Ein „Hit“ ist das auch für Familien. Kinder bis 14 Jahre reisen mit ihren Eltern oder Großeltern kostenlos. Und wer mit der Bahn anreist, für den beginnt schon gleich nach dem Einsteigen die Erholung. Der IC-Bahnhof Oberstdorf wird aus Richtung Hamburg und München im Stundentakt angefahren. Das RIT gilt auf allen fahrplanmäßigen Regelzügen – wie ICE, IC/EC und ALEX der Deutschen Bahn. Am einfachsten bucht man das Oberstdorfer Bahnticket samt Übernachtung bei Tourismus Oberstdorf unter 08322/700-100 oder per Mail an reservierung@oberstdorf.de. Oberstdorf ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Die einmalige Lage im breiten Tal der Iller, umgeben von bis zu 2.600 m hohen Allgäuer Alpen, macht Oberstdorf zu einem Erlebnis. Etwa drei Viertel des Oberstdorfer Gemeindegebietes stehen unter Naturschutz, der Ort liegt im Mittelpunkt von fünf Hochtälern. Wandern wird auf 200 Kilometer Wegen auf 3-Höhenlagen und grenzüberschreitend bis nach Österreich zum Naturgenuss.

Reservierungen & Gepäck Service können hinzu gebucht werden
Sitzplatzreservierungen sind im Ticketpreis nicht enthalten. Das Reservierungsentgelt für einen Sitzplatz beträgt zurzeit EUR 4,50 (1. Klasse EUR 5,50) je Fahrtrichtung und max. 2 Züge (eine Anschlussreservierung).

Preise für Erwachsene: 2. Klasse 1. Klasse
Preis pro Erwachsener Preis pro Erwachsener mit BahnCard Preis pro Erwachsener Preis pro Erwachsener mit BahnCard
Stufe 1
bis 400 km (z. B. Mannheim-Oberstdorf-Mannheim)
59,00 42,00 92,00 75,00
Stufe 2
ab 401 km (z. B. Hamburg-Oberstdorf-Partenkirchen-Hamburg)
99,00 85,00 159,00 145,00

Lassen Sie einfach Ihr Gepäck zu Hause abholen und an Ihre Wunschadresse liefern – kostengünstig mit dem DB Kuriergepäck. Preise ab EUR 16,80 (je Gepäckstück)

Bitte beachten Sie:
Die Bahnfahrt ist nur in Verbindung mit einem gebuchten Pauschalarrangement (mind. eine Übernachtungsleistung) buchbar. Die Buchungsbestätigung / Voucher des Beherbergungsbetriebes muss im Zug auf Verlangen des Bahnpersonals bei der Fahrkartenkontrolle vorgelegt werden. Falls kein Beleg für eine Übernachtungsleistung vorliegt, ist das RIT-Ticket ungültig. Die entsprechenden Konsequenzen trägt der Ticketinhaber selbst. Eine Haftung durch Tourismus Oberstdorf ist ausgeschlossen.
Die Bestellung der RIT Fahrkarten nimmt Tourismus Oberstdorf lediglich entgegen. Reiseveranstalter der Pauschale inkl. der RIT Fahrkarte ist die DB Regio Netz Verkehrs GmbH. DB Regio Netz Verkehrs GmbH ist damit Vertragspartner des Bestellers.
Die Geschäftszeiten der bearbeitenden Bahngesellschaft sind: Mo-Fr von 9.00-16:30 Uhr. Bitte beachten Sie, dass eine Bearbeitung Ihrer Bestellung außerhalb der Geschäftszeiten (Samstag, Sonntag und Feiertage) nicht möglich ist.

Quelle: Tourismus Oberstdorf, www.oberstdorf.de