Impressionen aus dem Jahr 1966 von Peter M. Roese

Peter M. Roese Peter M. Roese und sein Manuskript “Allgäu Sixties”
Impressionen aus dem Jahr 1966 … Ausflug zum Lech … Restaurant Café Lechblick …

Der Protagonist Rossner und sein Kamerad Pflüger, beide am Fliegerhorst Kaufbeuren stationiert, lernen zwei flotte Bienen kennen, mit denen sie von Kaufbeuren aus einen Ausflug an den Lech unternehmen …

Es ist Samstagnachmittag, als Pflüger und Rossner bei strahlendem Sonnenschein im Käfer in die Stadt hinabrollen. Marlene und Konstanze warten schon vor der Ranch auf sie. Entzückend sehen sie aus, in ihren dünnen Sommerkleidchen, die sich in der linden Luft an die wunderbaren Konturen der jungen Körper schmiegen. Zur Begrüßung bekommen die beiden jungen Männer züchtig Küßchen auf die Wangen. Sie gondeln hinten herum über die Dörfer Mauerstetten, Blonhofen, Gerbishofen, und wie sie alle heißen. Auf den hügeligen Weiden tummeln sich Kühe und hier und da ein Pferd. Durch die geöffneten Fenster streicht eine angenehme Luft. Sie erreichen Asch und fahren die B 17 hinunter, bis sie auf das Restaurant Café Lechblick stoßen.
Cafe LechblickPflüger läßt den Käfer auf dem Parkplatz ausrollen. Sie betreten die gutbesuchte Terrasse. Bevor sie sich niederlassen, bleiben sie erst einmal überrascht stehen. Den Betrachtern bietet sich ein sagenhafter Blick auf den von Wäldern gesäumten Lech, der hier nach der Staustufe 11 eine Breite Schleife bildet.
“Da kann man sich gar nicht satt sehen”, entfährt er Rossner nach einer Weile.
Sie bestellen jeder einen Eisbecher und löffeln ihn schweigend aus, während sie hinunter auf den Fluß blicken. Rossner ist jedoch auf einmal von anderen Naturschönheiten hingerissen: den im tiefen Ausschnitt von Marlenes Kleid gebetteten, großkalibrigen Kugeln, die er verstohlen mustert. Ob ich die jemals in ihrem ganzen Umfang zu sehen bekomme? fragt er sich.
“Du machst so ein verklärtes Gesicht”, holt ihn Pflügers Stimme in die Wirklichkeit zurück. “Was ist?”
“Ach, nichts, ich genieße nur die Naturschönheiten.”
Auf der Rückfahrt geht es wieder durch duftende Wiesen über Ostendorf. Es ist Spätnachmittag geworden, die Schatten werden länger, das Sonnenlicht weicher. Während der Fahrt tuscheln die Mädels auf den Rücksitzen angeregt miteinander.
“Halt!” ruft Konstanze plötzlich unvermittelt, als sie gerade Dösingen passieren. “Wir könnten dort drüben in dem Wäldchen doch einen romantischen Spaziergang in der Abenddämmerung machen.”
“Tolle Idee”, pflichtet ihr die Freundin bei. “Habt ihr Jungs eine Decke im Auto, falls wir uns hinsetzen wollen?”

Halt! Mehr wird nicht verraten …. Das Eis schmeckt heute noch so gut wie damals, im Restaurant Café Lechblick, bei der Familie Mauch. Hinzu kommen hausgemachte Torten und Kuchen. Auf jene die es deftig mögen warten ausgezeichnete Schwäbisch-Bayerische Spezialitäten.

Restaurant Café Lechblick
Lechblick 1
86920 Denklingen

www.restaurant-cafe-lechblick.de

Aktionstage „Afrika im Allgäu“ 2010

Aktionstage „Afrika im Allgäu“ finden vom 25.-27.06.2010 zum dritten Mal statt

Kempodium e.V., Untere Eicher Str. 3, 87435 Kempten/Allgäu

Nach dem Erfolg der Veranstaltungen in den beiden vorangegangenen Jahren veranstaltet das Kempodium vom 25. – 27. Juni 2010 zum dritten Mal die Aktionstage „Afrika im Allgäu“:

Diesmal steht Afrika im Allgäu– wie sollte es anders sein in dem Jahr, in dem erstmals eine Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet – ganz im Zeichen des Fußballs: Ausstellung und Podiumsdiskussion widmen sich der Frage, auf welche Weise das Phänomen Fußball die Menschen bewegt – in Afrika und im Allgäu. Und: wird es auch in Südafrika ein Sommermärchen geben?

Afrika im Allgäu 2010Natürlich sind wieder Basar, Ausstellung, Vorträge und Kurzfilme, Trommelkurse, Kinderprogramm, Märchenerzählerin, afrikanischen Speisen und natürlich viel Musik geboten… Sowohl Allgäuer, die in Afrika aktiv sind, als auch im Allgäu lebende Afrikaner beteiligen sich an der Programmgestaltung. Damit stehen der gegenseitige Austausch und die familiäre Atmosphäre im Vordergrund, die bereits in den Vorjahren vielfach gelobt wurden.

Am Samstag Abend findet ein Konzert mit Pamuzinda aus Simbabwe statt. Pamuzinda (bedeutungsgemäß übersetzbar mit “Gefühl von Heimat“) ist eine traditionelle Musik- Tanz- und Theatergruppe, die 1990 von Jugendlichen in Highfield gegründet wurde, einem Stadtteil von Simbabwes Hauptstadt Harare, seit 1995 Partnerstadt von München. Als Vorgruppe tritt back2roots auf.

In der Kino-Woche vom 24.06. bis 30.06.2010 wird im Colosseum Center in Kempten ein afrikanischer Film gezeigt: Ouaga Saga (Französisch mit deutschen Untertiteln) spielt in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, die gleichzeitig jährlich das größte afrikanische Filmfestival ausrichtet. Und auch im Film träumen die Jungs von der großen Fußballkarriere…

Im Vortragsprogramm berichten Hilfsorganisationen aus dem ganzen Allgäu von ihren Aktivitäten: ob „Hilfe für Afrika“ aus Oberstdorf, die „Aktion LebensTräume“ aus Kronburg, „Ushirika“ aus Ahlen bei Biberach, „ZimRelief“ aus Kaufbeuren oder „gegen Noma“ aus Kempten – alle haben spannende Projekte zu präsentieren.

Programmvorschau:
FREITAG, 25.06.2010
19.00 Uhr: Eröffnungsveranstaltung mit Vernissage der Foto-Ausstellung und Podiumsdiskussion
SAMSTAG, 26.06.2010
11.00 – 23.00 Uhr: Offene Bühne, Basar und Handwerkermarkt, Afrikanische Spezialitäten, Ausstellung, Kinderprogramm, Schnupperkurse in Trommeln und traditionellen Tänzen, Geschichtenerzählerin, Vorträge und Kurzfilme
19.00 Uhr: Konzert mit Pamuzinda. Vorgruppe: back2roots
23.00 Uhr: Party mit afrikanischer Musik: Non-stop-Ndombolo und vieles mehr!
SONNTAG, 27.06.2010
11.00 – 18.00 Uhr: Offene Bühne, Basar und Handwerkermarkt, Afrikanische Spezialitäten, Ausstellung, Kinderprogramm, Schnupperkurse in Trommeln und traditionellen Tänzen, Geschichtenerzählerin, Vorträge und Kurzfilme
Hintergrund der Veranstaltung

Mit Afrika im Allgäu wollen wir…

  • Afrika im Allgäu bekannt machen und den Kontinent in seiner ganzen Vielfalt und als facettenreichen Kulturraum darstellen.
  • Allgäuer, die bislang nichts oder wenig mit Afrika zu tun hatten, für die Besonderheiten des Kontinents interessieren.
  • Allgäuer, die sich schon mit Afrika beschäftigt haben, zusammen bringen und damit engagierten und interessierten Menschen und Organisationen eine Plattform geben, sich zu präsentieren.
  • die eine oder andere überkommene Vorstellung von Afrika auflösen und mit Vorurteilen aufräumen. Wir wollen insbesondere die positiven Seiten von Afrika darstellen.
  • afrikanische Alltagsgeschichten zeigen, dazu gehört auch das Leben von Afrikanern im Allgäu.

Träger und Veranstalter ist das Allgäuer Zentrum für regionale Eigenversorgung (Kempodium e.V.) in Kempten im Allgäu.

Weitere Informationen:
In Internet unter: www.afrika-im-allgaeu.de
Oder bei Karina Rauch, Tel. +49.831.5402130, karina.rauch@afrika-im-allgaeu.de

Nigeria Connection von Peter M. RoeseWer sich näher über Schwarzafrika informieren und gleichzeitig einiges über die Erlebnisse des Protagonisten Marcel im Allgäu erfahren möchte (Kaufbeuren, Bärensee, Kuhstallweiher etc.), der sollte den Afrika-Thriller “Nigeria Connection” von Peter M. Roese lesen (www.rhombos.de Nigeria Connection).

Bad Hindelang

Die Daten von Bad Hindelang:
Bundesland: Bayern
Höhe: 825m ü. NN
Fläche: 159,41km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Postleitzahl: 87541
Vorwahl: 08324
Kfz-Kennzeichen: OA
Internetseite: www.bad-hindelang.de

Der heilklimatische und Kneippkurort Bad Hindelang, der seit 1429 Markt ist, besteht aus Vorderhindelang, Bad Hindelang, Bad Oberdorf und Hinterstein. Im Mittelalter kam der Ort durch den Erzabbau im Hintersteiner Tal zu großem Reichtum. An diese Zeit erinnert die 500 Jahre alte Hammerschmiede, wo heute noch eiserne Pfannen und allerlei landwirtschaftliche Geräte hergestellt werden. Der lukrative Salzhandel früherer Zeiten auf der Jochstraße trug zu weiterem Reichtum bei. Die einst für Autorennen berühmte Jochstraße führt über 106 Kurven zum Oberjoch hinauf. Über die Hälfte der Gemeindefläche zählt übrigens zum Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Das einstige Jagdschloß, erbaut zwischen 1646 und 1665, ist seit 1921 Rathaus der Gemeinde. Die 1935-1938 erbaute Kirche Mariä Himmelfahrt und St. Jodok in Bad Oberdorf hat mehrer besondere Kostbarkeit zu bieten: Den Hindelanger Schnitzaltar des Kaufbeurer Meisters Jörg Lederer aus dem Jahr 1519, die Marientafel von Hans Holbein dem Älteren von 1493 und aus der Zeit um 1470 einen Palmesel vermutlich aus der Schule des Hans Multscher. Der Gesundheit und sportlichen Aktivitäten dienen eine Schwefelquelle, das Hochmoorschwimmbad, Sesselbahnen, Lifte, Loipen usw.

Argenbühl

Die Daten von Argenbühl:
Bundesland: Baden-Württemberg
Höhe: 681m ü. NN
Fläche: 76,37km²
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Ravensburg
Postleitzahl: 88260
Vorwahl: 07566
Kfz-Kennzeichen: RV
Internetseite: www.argenbuehl.de

In einer malerischen Landschaft mit Wäldern, Mooren und Seen, die zum Wandern einlädt, liegt Argenbühl. Die weitläufige Gemeinde, zwischen Isny und Wangen, umfaßt die Erholungsorte Eisenharz, Egolfs, Christazhofen, Ratzenried, Göttishofen und Siggen. In Eisenharz steht die Stephanskapelle. Egolfs besitzt einen der idyllischsten Marktplätze der ganzen Umgebung. Außerdem befindet sich dort die sehenswerte Rokkokokirche St. Martin von 1765-66. Im August findet der alljährliche Kunsthandwerkermarkt statt. Zu erwähnen wäre auch das Moorheilbad. In Ratzenried gibt es ein gleichnamiges Schloß und die Burgruine (Alt-Ratzenried), mit dem mächtigen Mauerring. Ein weithin bekannter Weihnachtsmarkt findet in Siggen statt. Zahlreiche Loipen erfreuen diejenigen die im Winter von Schusters Rappen auf Ski umsteigen.

Lechbruck

Die Daten von Lechbruck:
Bundesland: Bayern
Höhe: 735m ü. NN
Fläche: 17,25km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 86983
Vorwahl: 08862
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.lechbruck.de

Lechbruck, der beliebte Erholungsort, liegt am Oberen Lechsee im Auerbergland. Der Ort war über Jahrhunderte berühmt wegen seiner Flößer. Da verwundert es nicht, daß mitten im Ort das Flößermuseum mit interessanten Exponaten steht. Das Gebäude wurde zwischen 1645 und 1646 vermutlich von Flößern errichtet, denn das Wasser des Lechs führte einst praktisch an der Haustüre vorbei. Hier lag ein Floßbindeplatz. Die Pfarrkirche Mariae Heimsuchung, im frühklassizistischen Stil zwischen 1786 und 1790 errichtet, ist ebenfalls sehenswert. Ein Muß für jeden Gast ist der Besuch des nahegelegenen Auerberges (1 055 Meter), den die Römer mit Befestigungen versehen hatten. Vom Dach der gotischen Kirche St. Georg (ca. 1497 erbaut) hat man einen einmaligen Blick auf das Alpenpanorama. Der benachbarte Pfaffenwinkel verspricht Kultur pur.

Kinderstadtführers – Kaufbeurer Stadtgeschichten

Umschlag WiedemannHilfe! Herr Wiedemann! Ich bin versteinert worden …

Dieser Hilferuf stammt von „Frau Maierhof“, die in den „Kaufbeurer Stadtgeschichten“ gerade über den alten Friedhof um die St. Martinskirche spaziert.

Ja, Frau Maierhof! Nicht dem Schloarger in die Augen blicken. Warten Sie, ich komme kurz rüber!

„Herr Wiedemann“ eilt zu Hilfe! Die beiden Hauptpersonen des neuen Kinderstadtführers laden ein, die Geschichte der Stadt kennen zu lernen. Fotos aus ungewöhnlichen Perspektiven, zusätzlich reich illustriert, präsentieren auf 68 Seiten den jungen Kaufbeurern wie auch den Erwachsenen eine spannende Stadtgeschichte zum Anfassen. Ein eingehefteter Stadtplan sorgt dafür, dass man die jeweiligen Routen von „Herrn Wiedemann“ und „Frau Maierhof“ problemlos nachvollziehen kann.

Thomas Garmatsch, kreativer Kopf und Leiter der Kaufbeurer Kulturwerkstatt, initiierte, illustrierte und textete. Gemeinsam mit Ralf Einfeldt (Layout) und dem Fotografen Christoph Jorda erschuf er ein kindgerechtes Kaleidoskop zur Geschichte seiner Stadt, das nun im Bauer-Verlag Thalhofen erschienen ist.

Als illustrierte Stadtführer beschreiten „Herr Wiedemann“ und „Frau Maierhof“ ihren Weg durch Kaufbeuren. Bekannt wurden „Elsa Maierhof“ und „Johann A. Wiedemann“ als Geschäftsführer des Kaufbeurer Geschichtenladens der Kulturwerkstatt, wo sie sich unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Bosse Kaufbeurer Stadtgeschichten erzählen.

Lesen kann man das Buch von zwei Seiten: Falls Sie, lieber Entdecker, sich nun dazu entschließen, zunächst Frau Maierhof mit ihren Märchen und Sagen auf ihrem Stadtrundgang zu begleiten, kann ich Ihnen nur eines raten: Hüten Sie sich vor Elsas manchmal nur allzu blühenden Fantasie! Gruselige Geister- und Spukgestalten, wollsockenstrickende Wächter der Stadttore, ein nach Pfannkuchen duftender Fünfknopfturm – die sagenhafte Seite Kaufbeurens ist sicher eine Reise wert. Andererseits – und das im wahrsten Sinne des Wortes! – wenn Sie unsere STADTGESCHICHTEN umgedreht lesen, sind sie mit dem historisch sehr bewanderten und scheinbar allwissenden Johann A. Wiedemann auf der sicheren Seite, denn: Richtig ist wichtig! Und wichtig ist richtig!

Umschlag MaierhofDa habe ich aber Glück gehabt, dass Sie gerade vorbeigekommen sind … Aber! Herr Wiedemann! – Kein Wort mehr über den Schloarger! Der gehört auf meine Seiten – aber trotzdem: Herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Ich dachte, Sie kennen sich nur bei geschichtlichen Dingen aus… Sie sind ja richtig mutig!
Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Kaufbeuren erhält jede Schule und jeder Kindergarten in Kaufbeuren Freiexemplare. Für die Lehrkräfte bedeutet dies, den Kindern ihre Stadt fantasievoll, sagenhaft und doch historisch korrekt zeigen zu können.
Neugierig geworden? Erhältlich ist der Kinder-Stadtführer ab sofort für 7 Euro in der Kulturwerkstatt sowie in den Kaufbeurer Buchhandlungen und direkt beim Bauer-Verlag Thalhofen.

BAUER-VERLAG GmbH
Gennachstraße 1
87677 Thalhofen