Saurer Käs

Rezept Zubereitung:

Zutaten:
4 x 100 g Romadur
2 Zwiebeln
2 El Essig
3 El Öl
Schnittlauch
schwarzer Pfeffer grob

Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
Eine Marinade aus Essig, Öl und Pfeffer rühren und die Zwiebelscheiben darin ziehen lassen.
Den Käse reinigen, d.h. die Rotschmiere entfernen. In dickere Scheiben schneiden, auf Tellern verteilen und die marinierten Zwiebeln darüber geben.
Mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Guten Appetit!

Kässpatzen

Rezept Zubereitung:

Zutaten:
500 g Mehl
5 Eier
1/8 l Wasser
Salz
150 g Emmentaler
150 g Bergkäse oder Romadur
80 g Butter
4 mittelgroße Zwiebeln

Durch kräftiges Schlagen Mehl, Eier, Wasser und Salz  zu einer zähflüssigen Teigmasse verarbeiten.
Ruhen lassen.
Einen großen Topf mit Wasser mit etwas Salz, abgedeckt zum Kochen bringen.
Käse reiben bzw. den Romadur in kleine Stücke schneiden.
Den Teig portionsweise in den Spatzenhobel füllen und in das kochende Wasser hobeln.
Mit dem Kochlöffel umrühren damit die Spatzen nicht verkleben.
Schwimmen die Spatzen an der Oberfläche, mit einem Schaumlöffel heraus nehmen und abtropfen lassen.
Die Spatzen und den Käse lagenweise in eine vorgewärmte Form schichten, bis die Spätzle aufgebraucht sind.
Die letzte Spatzenschicht wird mit in Butter gerösteten Zwiebelwürfelchen bestreut.
Sofort servieren.

Einbrenne

Rezept Zubereitung:

Zutaten:
30 g Fett
40 g Mehl
1 l Wasser
Salz & Pfeffer

Butter zerlassen, Mehl dazugeben und hell bis mittelfarben anrösten.

Unter kräftigem Rühren mit kaltem Wasser aufgießen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Guten Appetit!

Leutkirch

Die Daten von Leutkirch:
Bundesland: Baden-Württemberg
Höhe: 654m ü. NN
Fläche: 174,95km²
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Ravensburg
Postleitzahl: 88299
Vorwahl: 07561
Kfz-Kennzeichen: RV (früher WG)
Internetseite: www.leutkirch.de

Mit dem Namen Leutkirch verbindet sich eine erstaunliche Geschichte:

Bereits im Jahre 766 wurde Liutchirichun, die Kirche der ‘Freien auf der Leutkircher Heide‘ erwähnt. Diese Leute nahmen eine Sonderstellung unter der mittelalterlichen Bevölkerung ein. Sie waren nämlich von Leib- Grundherrschaft frei, hatten ihre eigene Gerichtsbarkeit, legten selbst Steuern fest usw. Freie Reichsstadt wurde Leutkirch 1293. Die Kirche St. Martin, ursprünglich romanisch, wurde im gotischen Stil umgewandelt. Die alte Reichsstadt hat viel von ihrem ursprünglichen Flair erhalten können, denn zahleiche Gebäude vom 15. bis ins 18. Jahrh. stehen noch. Zu nennen wären die Dreifaltigkeitskirche (1615), das prachtvollr barocke Rathaus (1741), das Gotische Haus an der Marktstraße, Bockhaus, Bockturm (daneben das Heimatmuseum), Pulverturm usw. Das heutige Leutkirch weist einige stadtgeschichtliche Eigenarten auf, denn neben dem historischen Stadtkern setzt es sich aus 200 Dörfern, Weilern und Einödhöfen zusammen. Da ist es nicht verwunderlich, daß Leutkirch, von der Fläche her gesehen, die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs ist …

Das beeindruckende Schloß Zeil der Truchsesse von Waldburg-Zeil liegt 5 km nördlich von Leutkirch. Die ehemalige Burg wurde zwischen 1598 und 1811 in eine mächtige vierflüglige Barockanlage umgebaut.

Buxheim

Die Daten von Buxheim:
Bundesland: Bayern
Höhe: 495m ü. NN
Fläche: 22,5km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Eichstätt
Postleitzahl: 85114
Vorwahl: 08458
Kfz-Kennzeichen: EI
Internetseite: www.buxheim.eu

Nicht weit von Memmingen entfernt liegt das Städtchen Buxheim an der Iller. Dort befindet sich die ehemalige Reichskartause (nach dem Stammkloster im Tal von La Chartreuse, Frankreich, 1084 von Bruno von Köln gegründet), die von 1548 bis zur Säkularisation 1803 bestand. Der Einsiedlerorden der Kartäuser hatte strenge Ordensregeln. Die Mönche mußten ein Schweigegelöbnis ablegen und lebten in Einzelhäuschen. Über die Eigenarten und die Geschichte dieses bemerkenswerten Ordens kann man sich im Museum informieren, das sich im ehemaligen Klosterbereich befindet. Die berühmten Brüder Dominikus und Baptist Zimmermann gaben der gotischen Klosterkirche aus dem frühen 15. Jahrh. im 18. Jahrhundert ein barockes Aussehen und statteten sie innen prunkvoll aus. Die Pfarrkirche “Unserer Lieben Frau” ist ebenfalls das Werk der umtriebigen Brüder.

Obergünzburg

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Buchempfehlungen von außerhalb der Region

Rick Cross “Betriebsausflug”, Krimi (Rhombos-Verlag 978-3-938807-47-7)

Ulrich Grothe “Die Rattenfänger von Neuwied”, Krimi (Rhombos-Verlag 978-3-938807-06-7)

Ulrich Grothe “Tatort Neuwied – bis dass der Tod euch scheidet”, Krimi (erscheint 2009)

Marktoberdorf

Die Daten von Marktoberdorf:
Bundesland: Bayern
Höhe: 727–790m ü. NN
Fläche: 95,25km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87616
Vorwahl: 08342
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.marktoberdorf.de

Man sieht es Marktoberdorf auf den ersten Blick nicht an, daß das Städtchen ein bedeutender Industriestandort für landwirtschaftliche Maschinen ist. Außerdem befindet sich in der Stadt seit 1963 auch noch der Verwaltungssitz des Landkreises Ostallgäu. Gleich südlich von Marktoberdorf hat man, so das Wetter mitspielt, einen sagenhaften Blick auf das beeindruckende Panorama der Alpen. Von dort aus ist es auch nur ein Katzensprung zu den beliebten Badeplätzen am Kuhstallweiher und Ettwieser Weiher. Seit dem Mittelalter hatten die Fürstbischöfe von Augsburg in Markt Oberdorf das sagen (1453 Marktrecht). An alten Gebäuden ist vor allem die herrliche, ehemals gotische Barockkirche Hl. Kreuz und St. Martin hervozuheben. Der Pfarrkirche wurde 1732-1738 von dem berühmten Baumeister Johann Georg Fischer ihre heutige Form verliehen. Das direkt neben der Pfarrkirche stehende ehemalige Jagdschloß der Augsburger Bischöfe wurde ebenfalls nach Plänen Fischers errichtet. Seit 1985 befindet sich dort die II. Bayerische Musikakademie. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Alte Rathaus wurde 1723 umgebaut. Sehenswert sind auch das Stadtmuseum und das Riesengebirgsmuseum.

Pfronten

Die Daten von Pfronten:
Bundesland: Bayern
Höhe: 853m ü. NN
Fläche: 62,22km²
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Postleitzahl: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Kennzeichen: OAL
Internetseite: www.pfronten.de

Die alte Talschaft Pfronten bestand ursprünglich aus 13 voneinander unabhänigen, weit auseinanderliegenden Dörfern. Heute ist Pfronten Luftkurort und größter Ferien- und Wintersportort im Ostallgäu (’Alpenbad Pfronten’, Eissporthalle, Lifte, Loipen usw.). Der Hausberg Pfrontens, der Breitenberg ist übrigens ein Eldorado der Gleitschirmflieger. Pfronten liegt im Schatten der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands, der Falkenstein (1 268m). Die Aussicht von hier oben ist übrigens traumhaft, bei schönem Wetter, versteht sich. Man hätte möglicherweise Schwangau den Rang ablaufen können, denn König Ludwig II. hatte vor, die Falkenstein noch imposanter auszubauen als Neuschwanstein. Beinahe hätte es ein weiteres Märchenschloß gegeben, aber die Regierung des Königreiches Bayern drehte ihrem bauwütigen Monarchen jedoch schnöde den Geldhahn zu, bevor der wieder loslegen konnte. Diese Maßnahme bedauert mancher Pfrontener sicher heute noch. Den Augsburger Bischöfen gehörte seit 1047 die Falkenstein mit dem Tal. Die ansässigen Bauern konnten ihre Stellung als ‘Freie Gotteshausleute’ während des gesamten Mittelalters halten, die ihnen von den dankbaren Bischöfen verliehen worden war. Obwohl sie an den Bauernkriegen nur kurz und unter Zwang teilnahmen, verloren sie ihre Sonderstellung 1459 im “Prontener Göttlichen Recht“. Das markanteste Gebäude des Tals ist die barocke Pfarrkirche St. Niikolaus in Berg. In Kappel steht die gotische Martinskirche. An Industrie wäre ein weltbekannter Maschinenbauer hervorzuheben.