Erstellt am 27.02.2009 09:01 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte 30jährigen Krieg, Allgäu, bayerische Truppen, Belagerung, Feuerwaffen, Freie Reichsstadt, Kaufbeuren, Mittelalter, Papierherstellung, Pest, Pestepidemie, Peter M. Roese, Politik, Rüstungen, Textilbetriebe, Webstuhl, Wirtschaft
Die Vertretung der Bürger, der “Rat”, mit dem Bürgermeister an der Spitze, bestimmte von nun an die Politik der Stadt. Die Hauptstützen der Wirtschaft waren neben dem Handel die Textilbetriebe, die Herstellung von Rüstungen und Feuerwaffen und die Papierherstellung. Die Zeiten waren aber nicht immer nur friedlich und so hatte Kaufbeuren im 14. Jahrh. drei Belagerungen durchzustehen, die aber allesamt glimpflich ausgingen. Von Feuersbrünsten und der Pest blieb die Stadt jedoch ebenso wenig verschont wie andere Gemeinwesen im Mittelalter. Die schlimmsten Heimsuchung gab es aber im 30jährigen Krieg (1618-1648). Mehrmals plünderten kaiserliche und schwedische Scharen abwechselnd die Stadt. Damit nicht genug, denn 1627/28 gab es wieder eine Pestepidemie, die fast 80% der Bevölkerung dahinraffte. Kaufbeuren erholte sich lange nicht von diesen Schicksalsschlägen. Aber das ging vielen Städten auch so. Gegen Ende des 18. Jahrhs. wurde der mechanische Webstuhl erfunden, was der Textilbranche der Stadt enormen Schaden zufügte.. Zu Beginn des 19. Jahrh. war es dann auch vorbei mit den Privilegien einer Freien Reichsstadt, als im September 1802 bayerische Truppen einmarschierten.
Author: Peter M. Roese
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Erstellt am 26.02.2009 13:29 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Ammann, Buron, Fernhandel, Freiheiten, Gemeinwesen, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren, Königshof, Konradin, Ludwigstraße, Peter M. Roese, Privilegien, Reichsadler, Selbstverwaltung, Stadtmauer, Stadtrecht, Stadtwappen, Staufer, Wertachübergang
| Die Daten von Kaufbeuren: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
681–860 m ü. NN |
| Fläche: |
40 km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Kreisfreie Stadt |
| Postleitzahl: |
87600 |
| Vorwahl: |
08341 |
| Kfz-Kennzeichen: |
KF |
| Internetseite: |
www.kaufbeuren.de |
Erstmals urkundlich erwähnt wird Kaufbeuren (”Buron“) im Jahr 1116. Es wird jedoch vermutet, daß an der strategisch wichtigen Stelle, an einem Wertachübergang, schon im 8. Jahrhundert ein Königshof stand. 1191 geriet Kaufbeuren unter die Herrschaft der Staufer, die jedoch nicht lange anhielt, für die Siedlung aber zum Meilenstein wurde, denn sie erhielt das Stadtrecht. Im Gegensatz zu vielen anderen mittelalterlichen Gemeinwesen entstand eine wohlgeplante Stadt, was sich schon aus der Anlage der heutigen Kaiser-Max-Straße und der Ludwigstraße erkennen läßt. Diese beiden parallel liegenden Straßen bilden den Kern der Stadt. Mit der Verleihung der Stadtrechte gingen wichtige wirtschaftliche, rechtliche Freiheiten und Privilegien einher. Die Kaufbeurer durften sich sogar durch eine Stadtmauer schützen, deren eindrucksvolle Reste noch oben am Fünfknopfturm zu sehen sind. Die rührigen Kaufleute begannen mit dem lukrativen Fernhandel, wodurch Geld in die Stadt kam. Das ermöglichte den Bürgern schon bald soziale Einrichtungen zu gründen. Als Konradin, der letzte Staufer starb, gelangte die Stadt 1268 an das Reich. Seitdem befindet sich der Reichsadler im Stadtwappen. Das Bürgertum erstarkte und schließlich verlor der vom Reich eingesetzte Ammann sein Amt. Die Bürger hatten die Selbstverwaltung gewonnen.
Author: Peter M. Roese
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Erstellt am 25.02.2009 10:30 Uhr in FAQ mit keinem Kommentar
Schlagworte Backen, Kochrezept, Nonnafürzle
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Nonnafürzle
Erstellt am 25.02.2009 10:13 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte 1. Welkrieg, Adler, Allgäu, Bulgariens, Chronist, deutsch-türkische Waffenbrüderschaft, deutschen Admiral, deutschen Offiziere, Deutschen Reich, Einwohner, Eugen Guggemoos, Fünfknopfturm, Goeben, Höhenrücken, Holzsäulen, Holzschild, Irak, Jörg Lederer, Kaufbeuren, Kriegsführsorge, Kriegshilfe, Mittelmächte, Nageleinrichungen, Österreich, Panzerkreuzer, Peter M. Roese, Schlachtschiff, St. Blasius Kapelle, Stadtmauer, Türkei, türkische Einheiten, türkische Flotte, Türme, Ungarns, Wahrzeichen, Yawus Selim
Das hervorstechende Wahrzeichen Kaufbeurens ist zweifelsohne der 1420 aus Ziegelsteinen errichtete Fünfknopfturm, der über der Stadt auf einem Höhenrücken steht. Seinen Namen erhielt er von den Knöpfen welche die Spitzen der fünf Türme krönen. Dort kann man auch noch ein ganzes Stück der imposanten Stadtmauer sehen, die sich bis zur alten St. Blasius Kapelle (mit dem berühmten Altar von Jörg Lederer, 1518) hinzieht. Auf der Ostseite des Turmes befindet sich ein riesiges, bemaltes Holzschild, das einen Adler zeigt, der auf den Wappen der Türkei, Bulgariens und Österreich-Ungarns thront, die zusammen mit dem Deutschen Reich im 1. Welkrieg die Mittelmächte bildeten. In dieses Holzschild begann man am 6 Mai 1917 die ersten Nägel einzuschlagen. Jedermann konnte diese kaufen, der Erlös ging an die Kriegshilfe und die Kriegsführsorge. Schließlich kam man, wie der Chronist Eugen Guggemoos berichtet, auf 5 387 Nägel, inklusive der 165 großen Nägel. Letztere symbolisieren die bis 1917 im Krieg gefallenen Soldaten aus Kaufbeuren. Rechnet man damals mit etwa 9 000 Einwohnern, rund die Hälte davon männlichen Geschlechts, waren davon etwa 3,6% an Gefallenen zu beklagen! Solche “Nageleinrichungen” gab es übrigens in vielen deutschen Städten, wobei es sich oft um Holzsäulen handelte.
Noch kurz zur Türkei … wer weiß heute übrigens noch, daß die türkische Flotte im 1. Weltkrieg von einem deutschen Admiral, von Bord des Schlachtschiffes “Yawus Selim” (Ex-Panzerkreuzer “Goeben”) aus, befehligt wurde? Wer kennt die Namen der deutschen Offiziere die türkische Einheiten führten (übrigens auch im heutigen Irak!)? Ja, es gab einmal eine deutsch-türkische Waffenbrüderschaft. Das ist Geschichte zum anfassen!
Author: Peter M. Roese
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Erstellt am 24.02.2009 09:26 Uhr in FAQ mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Baden-Württemberg, Bayern, Grenzgebiet, Österreich
Der größte Teil des Allgäus liegt im südwestlichen Bayern, ca. einviertel jedoch im südöstlichen Baden-Württemberg, und erstreckt sich bis in angrenzende österreichische Grenzgebiete.
Erstellt am 24.02.2009 09:10 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Alpen, Berater, Ewige Stadt, Georg von Frundsberg, Hausbank, Heimat, Italien, Kaiser Karl V., Landsknechte, Landsknechtführer, Mindelburg, Ritter
Der berühmteste Sohn der Stadt ist zweifellos der Ritter Georg von Frundsberg, dessen erzernes Standbild an einer Ecke des Rathauses angebracht ist. Er wurde 1473 auf der hoch über der Stadt aufragenden Mindelburg geboren und starb dort 1528. Frundsberg war der berühmteste Landsknechtführer seiner Zeit, unter Kaiser Karl V. Im Jahr 1527 zog er im Auftrag des Kaiser sogar gegen Rom. Bei dem Vormarsch auf die Ewige Stadt verließ den alten Raufbold und Haudegen jedoch das Glück. Das Geld ging ihm aus, um seine Landsknechte zu bezahlen. Bei der ganzen Aufregung darüber traf ihn auch noch der Schlag! Vielleicht hätte er sich einmal vertrauensvoll an einen Berater seiner Hausbank wegen eines Kredites wenden sollen? Heutzutage könnte man das nicht mehr empfehlen, damals aber schon. Was geschah nun weiter mit Frundsberg? Ein paar treue Mitalbeiter schafften ihren halbtoten Vorgesetzten den weiten Weg von Italien über die Alpen in die Heimat zurück, so daß er friedlich auf seinem Stammsitz, der Mindelburg, sterben konnte.
Was waren das doch damals für zähe Kerle!
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Erstellt am 23.02.2009 10:58 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Bayern, Duke of Marlborough, Engländer, Erbfolgekrieg, Franzosen, Herzog, Höchstadt, John Churchill, Mindelheim, Österreicher, Spanisch, Unterallgäu, Winston Churchill
| Die Daten von Mindelheim: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
607 m ü. NN |
| Fläche: |
56,4 km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Unterallgäu |
| Postleitzahl: |
87711–87719 |
| Vorwahl: |
08261 |
| Kfz-Kennzeichen: |
MN |
| Internetseite: |
www.mindelheim.de |
Daß Mindelheim eimnmal zehn Jahre lang einem englischen Herzog gehörte ist wenig bekannt. Das kam so: Im Spanischen Erbfolgekrieg hatten die Bayern mit den verbündeten Franzosen 1704 die Schlacht bei Höchstadt gegen die Engländer und die Österreicher verloren. Für seine Verdienste erhielt der Duke of Marlborough (nicht mit der gleichnamigen Zigarettenmarke verwandt, jedoch mit Winston Churchill!), John Churchill, von dem dankbaren österreichischen Kaiser die Herrschaft über Mindelheim zugesprochen. Die Stadt fiel allerdings 1715 an Bayern zurück. Man könnte nun spekulieren, was wohl geschehen wäre, wenn die Stadt im Besitz des englischen Herzogs verblieben wäre. Ob die Mindelheimer statt Allgäuerisch schließlich Englisch gesprochen hätten? Lustig wäre wohl auch eine Mischung aus Allgäuerisch und Englisch geworden. Das hätte sich sicher ähnlich angehört wie Niki Laudas Englisch, als er noch bei einem “Dschoaderfleiht” (”Charterflight”) am Steuerknüppel einer seiner Maschinen saß, und den Flughafen London Heathrow anflog. Dann meldeter er sich beim Tower etwa folgendermaßen: “Sis is siro-feiv, sis is siro-feiv, aim abbrodsching …” (”This is zero-five, this is zero-five, I am approaching…”)
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Erstellt am 23.02.2009 10:53 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte 30 jährigen Krieg, Allgäu, Apostel des Allgäus, Augsburg, Augusta Vindelicorum, Augustus, Benediktinermönch, Bildtafeln, Füssen, Heilige Magnus, Jakob Hiebeler, Kempten, Kloster St. Gallen, Recht des Todes, Römer, römischen Kaiser, St. Anna Kapelle, Totentanz, Via Claudia Augusta
| Die Daten von Füssen: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
808 m ü. NN |
| Fläche: |
43,5 km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Ostallgäu |
| Postleitzahl: |
87629 |
| Vorwahl: |
08362 |
| Kfz-Kennzeichen: |
OAL (früher: FÜS) |
| Internetseite: |
www.stadt-fuessen.de |
Während Kempten das kommerzielle Zentrum des Allgäus ist, war Füssen schon immer das geistliche Gegenstück. Alles begann mit den Römern, die in Füssen eine Straßenstation anlegten. Bei der Straße handelte es sich um die berühmte Via Claudia Augusta, die “Autobahn” des römischen Kaisers Augustus, die nach Augusta Vindelicorum, dem heutigen Augsburg führte. Bis zur eigentlichen Gründung Füssens dauerte es allerdings noch etwas, das heißt, bis der Heilige Magnus auf der geschichlichen Bühne auftauchte. Der “Apostel des Allgäus” war Benediktinermönch, kam aus dem schweizer Kloster St. Gallen, und ließ sich im 8. Jahrhundert an jeder Stelle nieder an der heute Füssen steht. Ein nachdenklich stimmendes Zeugnis aus der Zeit kurz vor den 30jährigen Krieg, ist der berühmte Totentanz des Jakob Hiebeler in der St. Anna Kapelle. Der Künstler mag vielleicht geahnt haben, was auf seine Heimat an schrecklichen Dingen zukam. Er gab den zwanzig Bildtafeln denTitel “Sag ja, sag nein, getanzt muess sein.” Hier wird das Recht des Todes hervorgehoben, der sich früher oder später alle Sterblichen holt.
Erstellt am 23.02.2009 10:47 Uhr in Städte mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Bier, Fisch, Fischerkönig, Fischertag, Gabelnetz, Memmingen, Memminger Berg, Ritter Götz von Berlichingen, Stadtbach
| Die Daten von Memmingen: |
| Bundesland: |
Bayern |
| Höhe: |
601 m ü. NN |
| Fläche: |
70,2 km² |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Kreisfreie Stadt |
| Postleitzahl: |
87700 |
| Vorwahl: |
08331 |
| Kfz-Kennzeichen: |
MM |
| Internetseite: |
www.memmingen.de |
Die Stadt Memmingen ist auch einen Besuch wert. Ein trinkfreudiges Völkchen lebt dort, was man schon an den vielen Kneipen erkennen kann. Der Abzug der Luftwaffe vom Fliegerhorst Memminger Berg vor einigen Jahren hat die Anzahl der durstigen Kehlen allerdings reduziert. Das größte Fest ist der Fischertag, der seit Jahrhunderten gefeiert wird. Im Stadtbach tummeln sich dann Horden von Freizeitfischern mit ihren Gabelnetzen. Jeder bemüht sich den größten Fisch zu fangen, denn ihm wird die Ehre zuteil, für ein ganzes Jahr lang Fischerkönig zu sein. Der alte Fischerkönig erhält noch eine Wegzehrung, bestehend aus Bier, Brot und Wurst, bevor er ansckießend vor einem feixenden Publikum mit einem Tritt in den Hintern verabschiedet wird. Das ist kein Scherz! Auf diesen Akt warten die Besucher, und die Spannung ist ungefähr so groß wie bei einer Aufführung vom alten Ritter Götz von Berlichingen, wenn der seinen berühmten Spruch losläßt: mm”Sag’ deinem Herrn er kann mich mal …”, oder so ähnlich. Nachdem der neue Fischerkönig ernannt ist fließen dann am Bach und an anderen Stellen der Stadt buchstäblich Ströme von Bier.
Erstellt am 20.02.2009 10:31 Uhr in Rezepte mit keinem Kommentar
Schlagworte Allgäu, Allgäuer, Allgäuer Käse, Grüntensee, Käse, Käsegau, Limburger Käse, Weißklackler, Wertach
Das Allgäu ist eine Landschaft in der ganze Geschwader von hübschen, braunen Kühen riesige Mengen an Milch produzieren. Diese wird zum Teil veredelt zu Butter, Käse, Joghurt und weiteren Produkten – und das jährlich in zehntausenden von Tonnen. Glaubt man den lokalen Legenden aus Wertach am Grüntensee, dann begann dort die Geschichte des Allgäuer Käse 1874. Da waren die beiden Brüder Kramer gerade dabei einen Limburger Käse herzustellen als ihnen auffiel, daß sie zuviel und Wasser hineingetan hatten. Da die beiden nicht gerade mit Reichtum gesegnet waren, wie übrigens die Mehrzahl der Allgäuer damals, hoben sie den missratenen Limburger erst einmal auf. Sie brachten ihn in den Keller, wo der Käse ein halbes Jahr lang reifte. Als schließlich ein Händler vorbeikam drehten die Brüder Kramer ihm den “missratenen Limburger” an. Die Abnehmer des Händlers waren seltsamerweise begeistert von dem Produkt und die Nachfrage stieg. Die Brüder hatten unwissentlich eine neue Käsesorte erfunden – den “Weißklackler“. Der wurde sogar als erster Käse der Welt patentiert. Das wunderbarste ist, dass sich etwa 20 Liter Milch, einfach so, in ein 2-Kilo “Trumm Weißklackler” verwandelten.
Nicht zu unrecht wird das Allgäu auch der “Käsegau” Deutschlands genannt. Schade nur, daß man im Allgäu im Gegensatz zur Schweiz keinen vernünftigen Käse-Song kreiert hat. Das entsprechende Lied der Eidgenossen lautert: “Mei Vattr is a Appnzellr, Jollahadrihü, Jokllahodriho, der frißt den Kas gleich mit’m Tellr …” Das im vorangegangenen Absatz gesagte umfaßt die Allgäuer-Käse-Erfogsstory nicht ganz, denn bereits um 1850 begann man vom Flachsanbau auf die Milchwirtschaft überzugehen. Schon vorher hatte Johannes Althaus aus der Schweiz Rezepte für Käse mitgebracht. Aus einem entstand dann 1827 der “Allgäuer” Emmentaler. Weitere Pioniere im Geschäft des Käse-Know-Hows waren Karl Hirnbein und Karl Hoefelmayr.